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Graffiti Open 2009

23. Dezember 2009

Nach zweijähriger Unterbrechung hat in diesem Jahr mal wieder die inoffizielle Graffiti-Meisterschaft als Jahresendturnier stattgefunden .
Bis 2007 hatten wir mehrmals ein internes Turnier unter den Graffiti-Spielern durchgeführt, das bis dahin immer in einem eher kleinen Kreis stattgefunden hatte.

Doch 2009 hat sich unser Kreis erfreulicherweise erweitert, sodass mittlerweile unter anderem Spieler wie Andrea Wirth, bestplatzierte Frau der „World Backgammon Ratings“ und dritte der Deutschen Meisterschaft, der Deutsche Ranglistenerste und amtierende Deutsche Meister Christian Plenz oder Profispieler Peer Röwer regelmäßig mitspielen oder sich für Matches zum Mitschreiben zur Verfügung stellen. Das hat im Verlauf des Jahres weitere etablierte Spieler aus Berlin und vor allem erfreulicherweise viele Newcomer zu uns gelockt, die den Champions über die Schulter sehen können und natürlich auch selbst mitspielen und sich an den lebhaften Diskussionen um Positionen und Cube Decisisions beteiligen.

Das Highlight des Jahres war natürlich der Besuch der Backgammon-Legene Bob Wachtel, der nicht nur einen Schaukampf gegen das „Dreamteam“, bestehend aus Klaus Klein und Daniel Kotrc (also mir) die Sieger des Doppelturniers 2009 bestritt, sondern auch den Sieg uns überlassen musste.

In der Winterpause des Ranglistenturniers war das Bedürfnis nach Backgammon offensichtlich hoch, sodass neben den Stammspielern des Graffiti einige weitere Spieler angezogen wurden. Letztendlich nahmen so gestern abend 16 Spieler an den „Offenen Graffiti Meisterschaften“ im Graffiti teil.

So waren 10 der ersten 20 der Berliner Jahreswertung 2009 anwesend, darunter Christian Plenz, Igor Kaplanski, vierfacher Turniergewinner und Zweiter der diesjährigen Berliner Jahreswertung, Klaus Klein, Ralf Sudbrak und Christian Setzpfand, die allesamt 2009 ein Ranglsitenturnier gewonnen hatten, der Consolationgewinner von März, Helmut Krausser, oder Daniel Kotrc, der Fünfte der Jahreswertung 2009. Nicht zu vergessen Thomas Koch, der diesmal keine Veranstalterpflichten übernehmen musste und daher sein Können zeigen konnte.

Aber auch die anderen Spieler durften nicht unterschätzt werden, wie sich zeigen sollte.

Gespielt wurde in 4 Gruppen a 4 Spieler, von denen sich jeweils 2 für das Viertelfinale qualifizierten.

In Gruppe A gaben Christian Setzpfand und Gerhard Zerbin ihren Konkurrenten Sergej und Igor Kaplanski das Nachsehen und mussten am Ende nur noch den Gruppensieger ausspielen. Hier gewann Gerhard und war damit der einzige Spieler, der während der Vorrunde ohne Niederlage blieb.

Gruppe B sah eine sehr spannende Entscheidung, die erst nach einem One-Pointer-Stechen aussah. Hier qualifizierten sich Rolf Schüler und Newcomer Tilman Söhnchen gegenüber Igor Bakunowizki und Klaus Klein.

In Gruppe C gab es mit Thomas Koch und Christian Plenz zwei nominelle Favoriten, die sich auch durchsetzten. Allerdings erst nach spannendem Kampf gegen die Außenseiter Nicholas und Frank Maschkiwitz, die erbitterten Widerstand leisteten und erst auf der Ziellinie den Einzug ins Viertelfinale verpassten.

In Gruppe D gab es das erwartet ausgeglichene Bild, sodass die letzten beiden Matches entscheiden mussten, nachdem alle Spieler einmal gewonnen und einmal verloren hatten. Hier setzten sich Helmut Krausser gegen Ralf Sudbrak und Daniel Kotrc mit viel Glück nach 0:4 gegen Vitali Olchanski durch, der Beginn einer Glückssträhne wie sich zeigen sollte.

Somit kam es zu den Viertelfinalbegegnungen:

Gerhard Zerbin – Christian Plenz

Thomas Koch – Christian Setzpfand

Tilman Söhnchen – Daniel Kotrc

Helmut Krausser – Rof Schüler

Während Christian Plenz etwas überraschend nach spannendem Verlauf gegen Gerhard Zerbin verlor, konnte sich Thomas Koch erfolgreich gegen Christian Setzpfand behaupten. Helmut Krausser schied unglücklich gegen Rolf Schüler aus und Daniel Kotrc, der sein Match gegen Tilman Söhnchen mitschrieb, schüttete seinen Gegner mit Glückswürfen zu und überließ seinem Gegner nur einen Punkt, obwohl dieser sogar etwas besser spielte.

So kam es zu den Halbfinals

Thomas Koch – Daniel Kotrc

Rolf Schüler – Gerhard Zerbin

Hier hatten die Spieler schon mit beginnenden Erschöpfungserscheinungen zu kämpfen. Gerhard Zerbin siegte gegen Rolf Schüler und Daniel Kotrc gegen Thomas Koch.

So kam es zum „kleinen Finale“ zwischen Rolf Schüler und Thomas Koch. Das auf 5 Punkte verkürzte Match konnte Rolf Schüler gewinnen.

Im Finale trafen der bis dahin ungeschlagene Gerhard Zerbin und Daniel Kotrc aufeinander. Aus meiner Sicht waren einige interessante Partien dabei, aber auch eine sehr ungleiche Verteilung von Glück und Pech. Am Ende ließ Daniel Gerhard keine Chance und gewann sein erstes ernstzunehmendes Live-Turnier.

Ich habe das Turnier nicht nur zu meiner großen Freude gewonnen, wobei ich mir der Tatsache bewusst bin, dass ich sehr viel Glück hatte.

Darüber hinaus war ich auch so etwas wie der Turnierveranstalter. Ich denke, das Turnier ging problemlos über die Bühne und ich hoffe, es hat allen Spaß gemacht. Mich hat es gefreut, dass es in den Gruppen und den KO-Spielen spannend zuging und auch, dass der eine oder andere Underdog den Etablierten eingeheizt hat.

Danken möchte ich an dieser Stelle Thomas Koch für die Unterstützung bei der Vorbereitung, Matthias (Messias) für die Schriftführung während des Turniers, dem netten Service im Graffiti (Pico und Franz) sowie Christian Plenz, der ein Halbfinale und das Finale mitgeschrieben hat!

Daniel Kotrc

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