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Das vorläufige Ende der Déjà-vus

18. Mai 2012

Turnierbericht Berliner Meisterschaft Mai 2012

Macht der Mai alles neu?

Das war die Frage, mit der wir unsere Turniereinladung für das Maiturnier der Berliner Meisterschaft 2012 überschrieben hatten, nachdem bei den ersten drei Turnieren des Jahres ein Déjà-vu auf das andere folgte und die Jahreswertung der Berliner Meisterschaft an der Spitze zu einem einsamen Dreikampf zwischen drei Spielern zu werden drohte, die erst in diesem Jahr zu einem ernstzunehmenden Faktor an der Ranglistenspitze geworden waren:

Auffällig jedenfalls, wie Tilman Söhnchen, Thomas Koch und Helmut Krausser die Finalteilnahmen und Preisgeldplätze des Jahres bisher unter sich aufgeteilt hatten:

Im Februar holte sich Tilman den Turniersieg und im Finale der 2nd Chance besiegte Helmut Thomas.

Im März stand Tilman im Finale der 2nd Chance, während Thomas das Turnierfinale gegen Helmut gewann.

Im April stand Helmut nur im Halbfinale, wo er Thomas unterlag. Im Finale gegen Thomas wiederholte Tilman seinen Sieg vom Februar.

Von den Platzhirschen, die vor 2012 schon Plätze im Spitzenfeld der Jahresranglisten belegt hatten, konnten bislang allenfalls Matthias Strumpf und Ralf Sudbrak mithalten – Ralf durch sehr konstante Ergebnisse, Matthias durch eine Final- und eine Halbfinalteilnahme. Punktgleich liegen sie vor dem Maiturnier der Berliner Meisterschaft auf dem vierten Platz der Jahreswertung.

Vorrunde

Ralf fehlt allerdings unter den 17 Teilnehmern, die sich diesmal registrieren lassen und um den Turniersieg und Ranglistenpunkte konkurrieren. Statistisch gibt die Vorrunde also jedem Teilnehmer eine knappe Fifity-Fifty-Chance, die Finalrunde der besten acht Spieler zu erreichen und anschließend um den Turniersieg zu spielen.

Keine Blöße geben sich zunächst Thomas Koch und Helmut Krausser. Gegen Matthias Strumpf und Julian Becker geben Helmut und Thomas keinen Punkt ab. Tilman bleibt Dieter Münster in seinem Match zwar hartnäckig auf den Fersen, muss aber nach acht Partien bei DMP klein beigeben.

Umgekehrtes Bild in der zweiten Runde: Während Tilman gegen Matthias knapp gewinnt, müssen sich Thomas Hamid Akbari und Helmut Dankwart Plattner geschlagen geben, sodass die drei Ranglistenführenden nach zwei Runden alle bei einem Sieg und einer Niederlage stehen – noch alles offen.

Während sich Matthias nach zwei Runden also am Ende des Feldes wiederfindet und seine Serie von Niederlagen aus dem Aprilturnier fortzusetzen scheint, scheinen Dankwart die ersten Erfolgserlebnisse des Jahres Auftrieb zu geben: Bei den ersten drei Turnieren hatte er jeweils das Viertelfinale der besten acht verpasst – diesmal läuft es entschieden besser: Denn nach Helmut und Tim Schuettler kann er auch Thomas Krüger besiegen.

Etwas überraschend ist, wie stark sich Rochus Wegener diesmal in Szene setzen kann, nachdem er bei seinen ersten Turnieren noch Lehrgeld gezahlt hatte – diesmal besiegt er zunächst Igor Bakunowizki und erbeutet dann den Skalp der Berliner Meisters Christian Plenz. In der dritten Runde sorgt Rochus dann dafür, dass der Ranglistenzweite Thomas Koch nach drei Vorrundenmatches zwei Niederlagen auf seinem Konto hat und sein letztes Vorrundenmatch unbedingt gewinnen muss, wenn er noch in die Finalrunde einziehen will. Auch zu Rochus‘ eigenen Verwunderung, denn bei seinen bisherigen drei Auftritten hatte er bis zu diesem Turnier noch kein Match gewinnen können.

Auch diesmal, bei 17 Teilnehmern, deutet sich an, dass man gut beraten ist, in der Vorrunde drei Punkte zu erzielen, um sich direkt zu qualifizieren, während man mit zwei Siegen auf das Onepointer-Stechen hoffen muss.

Rochus und Dankwart sind nach drei Siegen aus drei Runden also bereits praktisch qualifiziert, als es in der letzten Runde zum Aufeinandertreffen der beiden Führenden kommt. Und auch diesmal gewinnt Rochus und sichert sich die Spitzenposition nach der Vorrunde – Respekt! Ihr Ticket für die Finalrunde sichern sich in dieser Runde auch Hamid Akbari durch einen klaren Sieg gegen Dieter Münster sowie Helmut Krausser, der sich knapp gegen Igor Kaplanski durchsetzen kann. Ausgeglichen und spannend verläuft auch das letzte Vorrundenmatch zwischen Tilman Söhnchen und Thomas Krüger – mit dem besseren Ende für Tilman, der damit Rochus, Dankwart, Hamid und Helmut in die Finalrunde folgt.

Für Thomas Krüger, Dieter Münster und Igor Kaplanski bedeutet ihre abschließende Niederlage, dass sie vorerst die Finalrunde nicht erreichen. Und den Umweg über das Stechen nehmen müssen, wo sie auf ein illustres Feld treffen:

Denn auch Martin Birkhahn verliert sein letztes Vorrundenmatch und so muss der Sieger der Berliner Meisterschaft vom Juli 2011, der aus Schwerin angereist ist, ebenfalls ins Stechen. Während die Teilnahme an der Stechrunde für Thomas, Dieter, Igor und Martin nach ihrer abschließenden Niederlage eine kleine Enttäuschung sein wird, ist es für Andere eine letzte Chance, doch noch auf die Preisgeldplätze in der Finalrunde und den Turniersieg schielen zu können: Julian Becker und der Berliner Meister Christian Plenz können erst in ihrem letzten Vorrundenmatch ihren zweiten Punkt gewinnen, der ihnen den Zugang zur Stechrunde von Onepointen ermöglicht. Und Matthias Strumpf muss zum Auftakt gar zwei Niederlagen einstecken, bevor ihm die Auslosung ein Freilos beschert und er das schwere Match gegen Martin gewinnt, womit er sich noch ins Stechen retten kann. Als Chance wird auch Thomas Koch das Stechen betrachten. Denn auch er kann erst in der letzten Runde seinen zweiten Punkt gewinnen, der ihm überhaupt erst die Möglichkeit gibt, vielleicht doch noch um den Turniersieg spielen zu können, wie schon zweimal in diesem Jahr im Turnierfinale.

Stechen

Und die Chancen sind diesmal so schlecht nicht: Denn von den acht Spielern, die die Vorrunde mit 2 Punkten beenden, qualifizieren sich diesmal immerhin drei Teilnehmer für die Finalrunde. Eine Premiere, denn bisher wurde in den Stechrunden immer nur ein Finalrundenplatz ausgespielt. In der ersten Runde der Finalrundenqualifikation setzen sich Martin Birkhahn gegen Dieter Münster und Matthias Strumpf gegen Julian Becker durch. Anschließend werden in drei Onepointern die drei Finalrundenqualifkanten ermittelt: Dabei werden Martin Birkhahn und Christian Plenz in die 2nd Chance geschickt. Und auch Thomas Koch kann seinen Ranglisten-Konkurrenten Tilman und Helmut nicht in die Finalrunde folgen, sondern wird von Igor Kaplanski unsanft gestoppt – den begehrten Platz in der Finalrunde sichern neben Igor Thomas Krüger und Matthias Strumpf.

2nd Chance

Eine auffällige Seuchensaison legt bisher Jan Jacobowitz hin, der noch 2011 mit zwei Turniersiegen (darunter beim Jahresendturnier) und fantastischen Performances geglänzt hatte – 2012 will ihm im Berliner Backgammon bisher nicht viel gelingen. Auch diesmal ändert sich das nicht, der Mai macht nichts neu für Jan. Igor Bakunowizki versperrt ihm den Weg in die Hauptrunde der 2nd Chance – mit einer Portion Galgenhumor könnte man sagen, dass der Amateur-Schauspieler Jan damit schon mal für den Statistenjob geprobt hat, der wenig später auf ihn wartet.

Nur eine Runde länger dauert es aber, bis das Turnier auch für Igor zu Ende ist. Und auch für Dieter Münster und Christian Plenz ist das Viertelfinale der 2nd Chance die Endstation bei der Berliner Meisterschaft im Mai. Dem aktuellen Berliner Meister geht es 2012 wenig besser als Jan. Und auch Guido Weidner setzt seine Serie unglücklicher Turnierauftritte aus dem letzten Jahr fort und scheidet im Viertelfinale der 2nd Chance gegen Tim Schuettler aus.

Tim besiegt anschließend im Halbfinale Julian Becker und steht im Finale! Sein Gegner wird zwischen zwei Spielern gesucht, die 2011 je ein Monatsturnier gewinnen konnten: Martin Birkhahn setzt sich dabei nach einem anfänglichen Rückstand gegen Thomas Koch durch und beendet damit das Turnier für den Ranglistenzweiten – ein kleiner Rückschlag für Thomas nach zuletzt zwei Finalteilnahmen in Folge.

Im 2nd-Chance-Finale auf 7 Punkte sieht es zunächst so aus, als könne Tim das zweite Mal in diesem Jahr seine zweite Chance nutzen und über einen Umweg einen Preisgeldplatz belegen. Aber der erfahrene Turnierspieler Martin lässt sich durch einen 0:4 Rückstand nicht von der Spur abbringen. Er nutzt seine 24%ige Gewinnchance, gestattet Tim keinen Punkt mehr und steht nach drei weiteren Games als Sieger der 2nd Chance fest. Herzlichen Glückwunsch Martin zu einem weiteren Turniererfolg in Berlin! Kompliment aber auch an Tim dafür, sich nun schon zum zweiten Mal 2012 durch die 2nd Chance bis ins Finale gespielt zu haben – auch wenn ihm diesmal der Sieg verwehrt geblieben ist.

Finalrunde

Die Auslosung für das Viertelfinale der Finalrunde ergibt die Wiederauflage des Duells der beiden Spieler, die die Vorrunde dominiert hatten und für Dankwart die Chance, für die Vorrundenniederlage gegen Rochus Revanche zu nehmen. Und tatsächlich: Für Rochus Wegener bleibt es bei dem Achtungserfolg, die Vorrunde ohne Niederlage abgeschlossen zu haben: Nach Anfangsproblemen und einem 2:3 Rückstand kann sich Dankwart Plattner noch 7:3 durchsetzen.

Epische zehn Games dauert das Match zwischen Hamid Akbari und Thomas Krüger, siebenmal passt der Eine die Initialverdopplung des Anderen. Hamid liegt fast immer hinten, aber dann, als es ernst wird, liegt der Vierte der Berliner Meisterschaft 2011 plötzlich 6:5 vorn. Doch Thomas kontert, überlebt die Crawfordpartie und kann das hart umkämpfte Match bei DMP mit 7:6 für sich entscheiden.

Sein Gegner wird zwischen dem Ranglistendritten Helmut Krausser und seinem direkten Verfolger Matthias Strumpf ermittelt. Auch dieses Match ist lange umkämpft, bevor sich Matthias durchsetzen kann.

Im Viertelfinale entscheidet sich auch einmal mehr der Sidepool: Denn dort verliert Igor Kaplanski nach einer 3:0 Führung noch gegen den Ranglistenführenden Tilman Söhnchen und muss den Sidepool Matthias Strumpf überlassen. Igor hat in den letzten zehn Turnieren von sieben Viertelfinalmatches in 2nd Chance oder Finalrunde sechs verloren. Während er in der Finalrunde vor genau einem Jahr das letzte Mal über das Viertelfinale hinausgekommen ist und seit Mai 2011 auf ein zählbares Resultat in Form eines Preisgeldplatzes warten muss, hat Tilman wieder einmal das Halbfinale erreicht.  Und baut schon jetzt seinen Vorsprung in der Rangliste aus, da sein unmittelbarer Verfolger Thomas Koch nur das Halbfinale der 2nd Chance erreicht und Helmut Krausser im Viertelfinale gescheitert ist. Und durch einen Finaleinzug oder den Turniergewinn könnte Tilman schon eine Lücke von  20 oder 30 Punkten zwischen sich und seine Verfolger legen.

Allerdings liegt der Titelverteidiger dann im Halbfinale gegen Dankwart bereits nach kurzer Zeit 0:4 zurück, nachdem er viermal schon nach wenigen Zügen Dankwarts Verdopplung hatte ablehnen müssen. Danach leistet sich Dankwart zweimal, in einer Position mit einigen Gammons gegen ihn selbst aufzugeben und Tilman auf 2:4 herankommen zu lassen. Anschließend doppelt Dankwart in einer volatilen Postion offensiv und wird dadurch belohnt, dass er Tilman auf seinem 2-Punkt festnageln kann, vor dem sich eine Sechspunkt-Prime auftürmt, die Dankwart dann schussfrei auflösen kann, sodass er 6:2 in Führung gehen kann. In der Crawfordpartie spielen beide Spieler ein Haltespiel mit zwei Ankern, die sich im Außenfeld drohend gegenüberstehen. Tilman erspielt und erwürfelt sich einen konstanten Vorteil, erst recht, als er seinen Anker als Erster auflösen und den Kontakt abbrechen lassen kann. Zu Beginn des Bearoffs mehr als 80%iger Favorit, schwinden seine Chancen peu à peu bis zur dramatischen Zuspitzung in den letzten beiden Zügen:

Tilman ist am Wurf: Nur 2 Würfe, 31 und 32, führen dazu, dass er nicht zwei Steine ausspielen und seine Chancen in dieser Partie intakt und bei ungefähr 50% halten kann. Und Tilman wirft – eine 31…

… anschließend auch keinen Pasch und verliert die Partie und anschließend auch das Match. Für Tilman wachsen die Bäume nach zwei Turniersiegen in den ersten drei Turnieren des Jahres nicht in den Himmel. Für Dankwart dagegen folgt auf eine Reihe von verseuchten Turnieren endlich wieder einmal ein erfolgreiches; er hat nicht nur das erste Mal 2012 die Finalrunde der besten acht erreicht, sondern dort auch gleich das Finale!

Nach dem Ausscheiden von Thomas, Helmut und dann auch Tilman ist es Matthias Strumpf, der als lachender Vierter die Gunst der Stunde nutzen und in die Phalanx der Troika an der Spitze einbrechen könnte. Durch einen Turniersieg würde er zumindest Helmut Krausser knapp überholen und Platz 3 in der Rangliste erobern. Doch dazu müsste er erst einmal das Halbfinale gegen Thomas Krüger gewinnen. Und das wird nicht einfach, denn Thomas hat sich in den letzten Monaten fast zu einem Stammteilnehmer an der Finalrunde gemausert. Eine große Überraschung ist das Erreichen des Halbfinals nicht mehr.

Ganz nach Plan geht Matthias 1:0 in Führung. Aber das wars dann erst einmal mit den Erfolgserlebnissen. Nach drei weiteren Partien liegt er 1:6 zurück und steht mit dem Rücken zur Wand. Aus dieser Position heraus kann er dann zwar noch zwei Partien gewinnen, aber die dritte geht an Thomas, der damit das Finale erreicht!

Kompliment und Glückwunsch an dieser Stelle aber auch an die Ausgeschiedenen Matthias und Tilman, die sich einmal mehr ein gutes und zählbares Ergebnis erwürfelt und erspielt haben und ihre Positionen im Spitzenfeld der Rangliste behaupten können.

Finale

Das Finale wird auf 9 Punkte gespielt und sieht die Paarung zwischen zwei Gesichtern, die zumindet in diesem Jahr noch keinen Preisgeldplatz belegt hatten: Thomas Krüger hat sein zweites Finale nach dem im Oktober des letzten Jahres erreicht. Und Dankwart Plattner stand zuletzt im September 2010 im Turnierfinale.

Der Verlauf des Finales ähnelt ein wenig dem Halbfinale zwischen Thomas und Matthias:

Zunächst geht Dankwart in Führung, aber dann gewinnt Thomas ein gedoppeltes Gammon, nachdem er ein Doppel verpasst hat, aber Glück hat, dass seine Verdopplung anschließend noch genommen wird.

Vor allem der Beginn des Matches ist geprägt von einem sehr taktischen und vorsichtigen, teilweise übervorsichtigen Umgang mit dem Dopplerwürfel – keiner der Finalisten möchte zu viel Risiko gehen und möglicherweise vorentscheidend in Rückstand geraten. Dankwart bereut wahrscheinlich schon bald, in der ersten Partie nicht aggressiver gedoppelt zu haben, denn Thomas gewinnt auch die nächsten Partien, und führt wie im Halbfinale gegen Matthias dann mit 6:1. Er scheint seinem ersten Turniersieg entgegen zu spielen, hat Dankwart doch nur noch knapp 20% Match Winning Chances.

Dann folgt eine der besten Partien des Finals: Beide Kontrahenten spielen so gut wie fehlerlos und Dankwart kann 2 Punkte auf seinem Konto gutschreiben; und als er auch das nächste Game gewinnt, ist er wieder dran: Nur noch 6:4, und immerhin wieder 35% Wahrscheinlichkeit für Dankwart, die Berliner Meisterschaft im Mai doch noch zu gewinnen.

Zwischendurch kann Thomas Dankwart einen Punkt zum 7:4 abknöpfen. Aber anschließend erreicht Dankwart durch einen Pasch-6 im zweiten Wurf eine dominante Position, doppelt korrekterweise direkt danach, steht bald deutlich (75%) auf Gewinn und scheint auf dem besten Weg, das Match zumindest auszugleichen. Aber dann muss er offen in seine unangenehme Lücke auf dem 5-Punkt schlagen, ohne seinen Schlagstein wegstellen zu können, während sein Gegner auf seiner Seite bereits eine Fünfpunkt-Prime zusammengestellt hat.

Und Thomas schüttelt tatsächlich den besten Wurf aus seinem Becher: 53. Doppelhit!

Damit ist Dankwarts Schicksal in diesem Finalmatch, das in unserem Match Archiv vorliegt, besiegelt. Thomas legt sogar noch einen Pasch-5 nach, mit dem er beide Steine auf die Bar setzen kann und schließt bald darauf sein Homeboard. Als Dankwart wieder einspielen kann, gibt er zugleich auf und gratuliert seinem Kontrahenten zum Turniersieg bei der Berliner Meisterschaft im Mai 2012.

Herzlichen Glückwunsch an Thomas Krüger zu seinem ersten Turniergewinn! Gratulation aber auch an Dankwart Plattner, der sich nach einigen erfolglosen Turnieren wieder zurückgemeldet hat!

Rangliste

Durch seine Finalteilnahme hat Dankwart Plattner den Anschluss zu den vorderen Ranglistenplätzen hergestellt und sich mit 72 Punkten unter die Top Ten der Jahreswertung gespielt. Sein erster Turniersieg hat Thomas Krüger von Platz 8 auf Platz 5 gespült, wo er als fünfter Spieler mit 101 Punkten die 100-Punkte-Marke geknackt hat. Mindestens ein Dutzend Spieler liegt nach dem vierten Ranglistenturnier des Jahres noch in Reichweite zu den vorderen Plätzen und durch ein gutes Ergebnis kann man, wie gesehen, einen großen Sprung in der Rangliste machen.

Vor Thomas Krüger stehen die gleichen vier Spieler wie vor dem Maiturnier auf den ersten Plätzen der Rangliste:

Matthias Strumpf hat nach einem Durchhänger im April durch seine Halbfinalteilnahme solide gepunktet und seine Position knapp vor Thomas Krüger behauptet (103,5 Punkte)

Auch Helmut Krausser steht dank seiner Finalrundenteilnahme zur Zeit souverän auf Platz 4 (120).

Ein klein wenig enttäuschend verlief das Turnier für den Ranglistenzweiten Thomas Koch, aber durch seine Halbfinalteilnahme in der 2nd Chance hat er ebenfalls wichtige Punkte gesammelt und kaum an Boden verloren (137,5).

Und von der Ranglistenspitze grüßt nach wie vor Tilman Söhnchen, der wie Matthias das Halbfinale erreicht hat und mit 148 Punkten seinen Vorsprung vor seinen Verfolgern leicht ausbauen konnte.

Ausblick

Soweit der Bericht vom Turnier der Berliner Meisterschaft im Mai 2012. Wir freuen uns mit den Preisträgern, gratulieren Thomas Krüger zu seinem ersten Turniersieg und allen anderen Spielern auf den Preisgeldplätzen!

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, wie es so schön heißt, und in diesem Sinne freuen wir uns auf die

Berliner Meisterschaft im Juni, die am 9. 6. 2012, wieder ab 14 Uhr im Café Kleisther

über die Bühne gehen wird!

Daniel Kotrc & Christian Plenz

Finalrunde:

1. Thomas Krüger
2. Dankwart Plattner
3. Matthias Strumpf, Tilman Söhnchen
2nd Chance:

1. Martin Birkhahn

Ein statistischer Überblick über dieses Turnier ist hier zu finden,

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