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Igor K stürmt nach vorn

15. März 2015

Nachdem das Frauentagsturnier von Berlin Backgammon im letzten Jahr punktgenau am richtigen Kalendertag ausgetragen wurde, haben es die Regeln des gregorianischen Kalenders erfordert, dass unser Turnier in diesem Jahr erst ein paar Tage nach dem Frauentag stattfinden konnte. Wir werden uns nun Schritt für Schritt um eine Wiederannäherung bemühen, und ich kann schon heute versprechen, dass wir in ein paar Jahren das Märzturnier wieder am Frauentag austragen werden!

22 Teilnehmer waren also beim Märzturnier versammelt, darunter fünf Rookies und zwei Frauen.

LadyLady’s Tournament – Kerstin (li), Iris

Kerstin gehörte zu denen, die von weither angereist waren: Sie wohnt in der Nähe von Frankfurt; ihr gefällt unser Turnier aber so gut, dass sie gelegentliche Berlinaufenthalte mit einer Teilnahme an unserem Monatsturnier verbindet.

Michael Horchler (li) gegen Thorsten, Robert kiebitztMichael Horchler (li) gegen Thorsten, Robert kiebitzt

Ebenfalls einen weiten Anfahrtsweg hatten Lutz Steuer und Robert Frickinger, beide in diesem Jahr zum dritten Mal dabei. Eigentlich rechnen wir Euch schon zu den Stammspielern!

Michael Rieder (li), LutzMichael Rieder (li), Lutz

Maik Kerner, der aus beruflichen und Hobbygründen an Samstagen mit gutem Wetter verhindert ist (jetzt ist klar, was für ein Wetter am Turniertag in Berlin herrschte), hat vor einigen Jahren am alten Amateurturnier teilgenommen. Heute war er zum ersten Mal seit der Integration des Amateurturniers dabei und startete in der Beginnersklasse. Wir wünschen Dir viel gutes Wetter, Maik, aber ab und zu ein Schlechtwettersamstag hat doch auch was für sich, oder?

Steffen Schenk (li) gegen Maik KernerSteffen Schenk (li) gegen Maik Kerner

Michael Rieder hat zuletzt 2011 an einem Turnier teilgenommen, er startete heute beim Wiedereinstieg in der Beginnersklasse. Das war vornehmes Understatement, denn nach der Vorrunden hatte er drei Siege auf der Habenseite seines Backgammonkontos. Martin Schwartz schaute nach mehr als einem Jahr Pause wieder vorbei. Mit immerhin zwei Siegen stand er nach der Vorrunden nicht so schlecht da und war direkt für die Second Chance qualifiziert.

Martin Schwartz, Iris Meumann. Es kiebitzen Kerstin und LutzMartin Schwartz, Iris Meumann. Es kiebitzen Kerstin und Lutz

Den genannten zuerst und dann allen anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmen sage ich: Herzlich willkommen, schön dass Ihr da wart! Kommt wieder, wenn es Euch Spaß gemacht hat!

Nach der Vorrunden stellte sich heraus, dass sich nicht nur Michael Rieder, sondern auch Kurt Zerwer in der Startklasse vertan hatte: Mit vier Siegen, darunter gegen den mehrfachen Berliner Meister Matthias Strumpf, stach der Beginnersstarter manch alten Haudegen aus und war direkt für die Hauptrunde qualifiziert.

Matthias Strumpf (li), Kurt ZerwerMatthias Strumpf (li), Kurt Zerwer

Insgesamt sieben Spieler hatten vier und mehr Siege aufzuweisen (außer Kurt Dankwart, Thorsten, Igor B, Ralf, Rolf und Igor K) und waren damit direkt für die Hauptrunde qualifiziert, so dass nur ein Platz für die Dreisiegteilnehmer übrig blieb. Dieter Münster konnte sich im Stechen vor Michael Rieder, Thomas Krüger und Guido Weidner setzen.

Dieter (li) gegen Vitali, dahinter Bernhard Ludwig Winkelhaus (li) gegen RalfDieter (li) gegen Vitali, dahinter Bernhard Ludwig Winkelhaus (li) gegen Ralf

Die anderen drei waren direkt für die Second Chance qualifiziert, ebenso wie vier weitere Zweisiegspieler: Matthias Strumpf, Michael Horchler, Vitali Olchanski und Martin Schwartz.

In antike Gewänder gehüllt - Ralf SudbrakIn antike Gewänder gehüllt – Ralf Sudbrak

Favoritenschreck Iris war dieses Mal kein Sieg gelungen, und so blieben sechs Spielerinnen und Spieler mit je einem Sieg, die sich an der Restplatzlotterie, vulgo Stechen, beteiligen durften. Bernhard Ludwig Winkelhaus, der recht niedergedrückt wirkte, weil ihm bis dato wenig gelungen war, setzte sich durch und schöpfte neue Hoffnung für den Rest des Abends.

Bernhard Ludwig Winkelhaus (li) gegen Rolf Schüler, dahinter Robert gegen Igor B (verdeckt)Bernhard Ludwig Winkelhaus (li) gegen Rolf Schüler, dahinter Robert gegen Igor B (verdeckt)

Robert, der im Februar das Turnier gewonnen hatte, Lutz, im Vormonat Dritter, Steffen, Kerstin, Maik und Iris: Für sie war das Turnier jetzt zu Ende.

In der Hauptrunde konnte sich der Berliner Backgammonmeister der letzten beiden Jahre, Igor K, gegen Rolf, den Ranglistenführenden, durchsetzen und traf danach auf Igor B. Schon vor dem Match war klar, dass Igor gewinnen würde. Aber welcher? K schlug B, und Igor war im Finale! Dort trafe er auf Dankwart, der zuvor Dieter und Ralf schlagen konnte.

Händedruck vor dem Finale - Dankwarts Hand (li), Igor Ks HandHändedruck vor dem Finale – Dankwarts Hand (li), Igor Ks Hand

Im Match gegen Igor bekam ich beim Stand von 0-0 von Igor diesen Recube vorgesetzt:

Redoppel bei 0-0 auf 9 Punkte: Hättet ihr den Recube genommen?Redoppel bei 0-0 auf 9 Punkte: Hättet ihr den Recube genommen?

Hand aufs Herz, hättet ihr den genommen? Ich hab ihn weggeworfen, aber XG hält das für einen Fehler, und so ist es wohl. Insgesamt hat Igor ausgezeichnet gespielt (XG-PR mit den BG-CBiD-Einstellungen 3,3, „Weltklasse“) und verdient gewonnen! Glückwunsch, Igor, und Gratulation, Dankwart! (sagt die Turnierleitung). Im Spiel der geschlagenen Halbfinalisten (Igor B gegen Ralf) konnte Igor B punkten ist damit Dritter. Glückwunsch!

Spiel um den dritten Platz - Igor Bakuowizki (li) gegen Ralf SudbrakSpiel um den dritten Platz – Igor Bakuowizki (li) gegen Ralf Sudbrak

In der Second Chance konnte sich Thomas Krüger zunächst gegen Matthias Strumpf durchsetzen.

Steffen (li) gegen Thomas KrügerSteffen (li) gegen Thomas Krüger

Dann musste er aber Thorsten vorbeilassen, der aus der Hauptrunde gekommen war. Der konnte im Halbfinale Rolf Schüler ausschalten, und so stand Thorsten zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere im Berliner Backgammonleben in einem Finale. Dort traf er auf Guido Weidner, der zuvor Martin Schwartz, Kurt Zerwer und Bernhard Ludwig Winkelhaus in die Schranken weisen konnte.

Guido stand zum zweiten Mal hintereinander im Finale der Second Chance, und es wurde wieder nichts: Thorsten konnte sich auch hier durchsetzen und war damit Sieger der Second Chance. Glückwunsch, Thorsten, und Gratulation, Guido!

Finale der Second Chance - Thorsten (li) gegen Guido Weidner. Auch ohne Blick aufs Score Sheet kann man den Ausgang des Matches vorausahnenFinale der Second Chance – Thorsten (li) gegen Guido Weidner. Auch ohne Blick aufs Score Sheet kann man den Ausgang des Matches vorausahnen

Auch im März hat sich das neue System, bei dem alle fünf Matches der Vorrunde zu Turnierbeginn ausgelost werden, bewährt. Das Turnier lief zügig, die ersten waren bereits gegen 18:00 Uhr mit ihrem 5. Match fertig. Igor K, der mich zu Turnierbeginn noch erschreckt hatte, weil er wieder einmal zu spät – also nach der Auslosung – gekommen war und als Late comer antreten musste (zu seinem Glück gab es vorher ein Freilos, so dass er ohne Punktabzug spielen konnte), war so schnell wie fertig wie kaum ein anderer! Bravo! Das Finale begann gegen 23:00 Uhr, und hätten wir nicht so langsam gespielt und eine nahezu halbstündige Pause einlegen müssen, wären Finale und Turnier kurz nach Mitternacht beendet gewesen. Für Berliner Verhältnisse ist das beides: früh und nachahmenswert.

Michael Horchler (li) gewinnt das Finale des Satellitenturniers gegen Ralf Sudbrak. Iris und Dieter kiebitzenMichael Horchler (li) gewinnt das Finale des Satellitenturniers gegen Ralf Sudbrak. Iris und Dieter kiebitzen

Parallel zum Turnier wurde das Satellitenturnier um einen freien Startplatz ausgetragen, das einmal mehr Michael Horchler gewonnen hat. Glückwunsch, Michael! Das Satellitenturnier ist in den neuen flüssigen Turniermodus nicht ganz leicht zu integrieren; ich plane, im April die erste Runde VOR Turnierbeginn spielen zu lassen, also um 12:45 Uhr. Das bedeutet im Klartext, dass es nur denjenigen offensteht, die bis 12:45 angemeldet sind. Dann kann die zweite Runde nach dem 5. Match der Vorrunde gespielt werden, und das Finale kriegen wir dann auch noch unter.

Blick in den unteren TurniersaalBlick in den unteren Turniersaal

In der Rangliste bleibt Rolf, der erneut gut gepunktet hat, auf dem ersten Platz, gefolgt von Igor K und Dankwart, den Turnierfinalisten des Märzturniers. Neu unter den ersten zehn (das sind die, die kostenlos um die Ausschüttung des Jahrespools beim Jahresendturniers mitspielen) ist Thorsten nach seinem Sieg in der Second Chance, aus dieser Gruppe herausgefallen ist Matthias Strumpf nach einem verhagelten Turnier.

Die nächste Gelegenheit in diesem Jahr, Siege, Punkte und Preisgeldplätze bei Berlin Backgammon ins Visier zu nehmen, ist beim Märzturnier am 11. April 2015 um 13 Uhr (Anmeldung ab 12:30 Uhr, Auslosung des Satellitenturniers um 12:45, des Hauptturniers um 12:55 Uhr) im en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899.

Bis dann,

Dankwart

 

Finalrunde
1. Igor Kaplanski
2. Dankwart Plattner
3. Igor Bakunowizki
4. Ralf Sudbrak

Second Chance
1. Thorsten Miesel
2. Guido Weidner

Lady’s Prize
Kerstin Karolczak

Rookie’s Prize
Kurt Zerwer

Satellit
Michael Horchler

 

 

Die detaillierten Ergebnisse stehen auf der Ergebnisseite.
Die aktualisierte Ranglisten sind auf der Ranglistenseite der Berliner Meisterschaft und auf der Ranglistenseite der Berliner Beginners zu finden.

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