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Wer siegt vorne, wer siegt hinter? Es ist der Georg Lachnit-Winter!

13. September 2015

Bericht vom Berlin Septemberturnier

(Der Titel des Berichts stammt aus der Reihe: Geschüttelt und gewürfelt. Backgammon-Reime aus vier Jahrhunderten)

Wehmütig blicke ich aus dem subtropischen Batumi, in dem ich keinen Humidor benötige, um meine Zigarren vor dem Austrocknen zu bewahren, am 12. September ins ferne (doch nicht so) kalte Deutschland: Dort findet das schöne Monatsturnier von Berlin Backgammon statt, und ich kann nicht teilnehmen! Werde auch meine Ranglistenführung verlieren! Und bin hier auch schon ausgeschieden!

18 Teilnehmer hatten sich trotz der vielen Batumi-Fahrer (Iris, Vitali, Bernhard Ludwig Winkelhaus, Guido und Bernhard Kaiser von den [mehr oder weniger] Regulars, dazu Richard und der unglückliche Hartmut) eingefunden, um das Septemberturnier zu spielen.

Der erfolgreichste der Abwesenden am Tag nach dem großen Sieg: Guido Weidner bei einer Mittagschouette auf der „Piazza“ in Batumi (links Mario Sequeira)Der erfolgreichste der Abwesenden am Tag nach dem großen Sieg: Guido Weidner bei einer Mittagschouette auf der „Piazza“ in Batumi (links Mario Sequeira)

Unter den Teilnehmern war mit Frank Teller aus Berlin ein Neuling, von dem logischerweise ein Archivbild fehlt und der nur in Rückenansicht zu sehen ist. Andreas Kohlschmidt war zum zweiten Mal, Edvard seit langem mal wieder dabei.

Edvard Karasu (li) gg Thorsten Miesel beim Freiluftbackgammon. Subtropisch war das Klima nicht, aber warm genug durchausEdvard Karasu (li) gg Thorsten Miesel beim Freiluftbackgammon. Subtropisch war das Klima nicht, aber warm genug durchaus

Kurt Zerwer, der Abonnementbeginner, war dieses Mal der einzige in seiner Klasse. Frauen: im September Fehlanzeige.

Mit Georg Lachnit-Winter, Stefan Blancke und Paul Schlegel gab es drei Teilnehmer, die von fern angereist waren. Wir werden von allen drei hören.

Schön, dass ihr da wart, wir hoffen, dass es euch ebenso wie allen anderen gefallen hat! Kommt bald wieder!

Stefan Blancke machte in der Vorrunde mit fünf Siegen in fünf Matches gleich klar, wo er hin wollte: An die Spitze. Vier Siege konnte Igor K vorzeigen, und mit drei Siegen folgte ein breites Mittelfeld von neun Spielern (darunter der Neuling Frank), von denen aber nur 6 in die Finalrunde durften. Frank, GLW und Edvard durften ohne zu spielen (aufgrund ihres verdienten Freiloses) gleich weiter, Michael und die beiden Turnierleiter Thomas und Rolf, denen ich beiden großen Dank für die gelungene Vertretung schulde, konnten sich im Stechen durchsetzen.

Entspannt: Thomas Krüger, der zusammen mit Rolf Schüler das Turnier geleitet hatEntspannt: Thomas Krüger, der zusammen mit Rolf Schüler das Turnier geleitet hat

Thorsten, Matthias und Sirko mussten in die Second Chance.

Sirko Archut (li) und Andreas Kohlschmidt (re) beobachten Frank Teller (von hi) und den Pechvogel Jerzy BehnkeSirko Archut (li) und Andreas Kohlschmidt (re) beobachten Frank Teller (von hi) und den Pechvogel Jerzy Behnke

Kurt, Ralf und Paul, die drei Zweisiegspieler, gesellten sich zu ihnen, der sehr starke Jerzy hatte dieses Mal einen rabenschwarzen Turniertag, konnte keinen einzigen Sieg einfahren und musste deshalb ausscheiden, und von den verbliebenen drei durften zwei noch in die Second Chance schlüpfen. Andreas, dem in der Vorrunde ein schweres Los beschert war, hatte verdientes Freilos, und Dieter konnte Sokrates schlagen. Damit war auch die Second Chance komplett und Sokrates hatte einen freien Abend.

Stefan konnte in der Hauptrunde nacheinander Frank Teller und Edvard Karasu schlagen und stand nun im Finale. Georg Lachnit-Winter setzte sich sowohl gegen Rolf Schüler als auch gegen Michael Horchler durch. Wer würde es schaffen? Keine Frage: Den Sieg trug Georg Lachnit-Winter, Ranglistenerster in Hamburg, Einzel- und Doppelsieger von Heppenheim und überhaupt Dauersieger 2015, davon, und sicherte sich damit auch den Side Pool. Wie das Match verlief? Das weiß ich auch nicht, denn dies ist ein Bericht nach Aktenlage! Gratulation, Georg, und Glückwunsch, Stefan!

Händedruck mit Lächeln: Georg Lachnit-Winter (li), der im August noch beim Finale zugeschaut hat, und nun nicht nur in Berlin gewonnen hat, sondern in diesem Jahr landauf, landab siegt, rechts Stefan BlanckeHändedruck mit Lächeln: Georg Lachnit-Winter (li), der im August noch beim Finale zugeschaut hat, und nun nicht nur in Berlin gewonnen hat, sondern in diesem Jahr landauf, landab siegt, rechts Stefan Blancke

Im Spiel um den 3. Rang konnte sich Edvard gegen Michael durchsetzen. Glückwunsch auch Euch beiden!

Vor dem Spiel um den 3. Platz: Edvard (li) gegen Michael HorchlerVor dem Spiel um den 3. Platz: Edvard (li) gegen Michael Horchler

Beide Turnierleiter, Rolf und Thomas, hatten es in die Hauptrunde geschafft, musste sich dort im Viertelfinale geschlagen geben und wurden in die Second Chance relegiert.

Dort schafften sie es bis ins Halbfinale, wo sie beide verloren, und zwar gegen Paul Schlegel und Matthias Strumpf. Diese Finalpaarung hat es schon ein Mal gegeben, nämlich im April. Damals konnte sich Matthias durchsetzen; fünf Monate später hat Paul an Erfahrung dazugewonnen und konnte Matthias besiegen. Glückwunsch, Paul, und Gratulation, Matthias!

Vor dem Finale der Second Chance: Matthias (li) und PaulVor dem Finale der Second Chance: Matthias (li) und Paul

Den Rookie Prize konnte sich Frank Teller sichern; einen Freistart beim nächsten Monatsturnier bekommt Ralf Sudbrak, da er das Satellitenturnier gewonnen hat.

Die Abwesenheit von drei Spielern, die vor dem Turnier unter den ersten zehn der Rangliste waren, hat die Reihenfolge durcheinandergeschüttelt. Wie erwartet, hat Dankwart seine Ranglistenführung verloren; Igor K und Rolf, die seit Saisonbeginn auf den ersten Plätzen sind, haben die Führung übernommen. Igor K hat genau 500 Punkte, Rolf ist 7 Pünktchen dahinter – weniger als ein Vorrundenmatch bringt. Mit 20 Punkten Abstand folgt nun Matthias auf Platz 3, den von Michael Horchler auf Platz 6 12 Pünktchen trennen (dazwischen befinden sich Thomas Krüger und Dankwart). BLW auf Platz 7 ist der letzte Spieler mit mehr als 400 Punkten, es folgen Dieter, Vitali und Ralf auf Platz 10. Dies ist der letzte Platz, der zur kostenlosen Teilnahme an der Ausschüttung des Jahrespools beim Jahresendturnier berechtigt. Gute Chancen auf die Teilnahme hat noch Thorsten mit vier Punkten Abstand auf Platz 10, und sogar Paul hat mit 308 noch gewisse Möglichkeiten, obwohl er nur 5 Mal teilgenommen hat (damit hat er bei jeder Teilnahme mehr als 60 Punkte, so viele wie kein anderer mit vier und mehr Teilnahmen, erspielt. Respekt!).

Georg Lachnit-Winter (li) nimmt den Glückwunsch von Rolf Schüler entgegenGeorg Lachnit-Winter (li) nimmt den Glückwunsch von Rolf Schüler entgegen

Alle, die die ersten zehn Plätze nach dem Oktoberturnier nicht erreicht haben, können trotzdem an der Ausschüttung des Jahrespools teilhaben, indem sie nachzahlen. Die Nachzahlung wird berechnet, indem die Anzahl der Nichtteilnahmen mit dem Nachzahlungsbetrag multipliziert wird. Die Höhe des Nachzahlungsbetrags wird nach dem Oktoberturnier festgelegt und wird so berechnet, dass die Spieler, die durch die Nichtteilnahme weniger in den Jahrespool eingezahlt haben, durch die Nachzahlung ungefähr so viel eingezahlt haben werden wie die regelmäßigen Teilnehmer. Er wird im Oktobernewsletter bekanntgegeben.

Die nächste Gelegenheit in diesem Jahr, Siege, Punkte und Preisgeldplätze bei Berlin Backgammon ins Visier zu nehmen und sich einen der begehrten Plätze zu sichern, die zur kostenlosen Teilnahme an der Ausschüttung des Jahrespools berechtigen, ist beim Oktoberturnier am 10. Oktober 2015 um 13 Uhr (Anmeldung ab 12:30 Uhr, Auslosung um 12:55 Uhr) im en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899. Die Auslosung für das Satellitenturnier für das Novemberturnier findet bereits um 12:45 Uhr statt, die erste Runde wird vor dem Start des Hauptturniers gespielt.

Bis dann,
Dankwart

Finalrunde
1. Georg Lachnit-Winter
2. Stefan Blancke
3. Edvard Karasu
4. Michael Horchler

Second Chance
1. Paul Schlegel
2. Matthias Strumpf

Rookie’s Prize
Frank Teller

Satellit
Ralf Sudbrak

Die detaillierten Ergebnisse und der Turnierverlauf stehen auf der Ergebnisseite.
Die aktualisierte Ranglisten sind auf der Ranglistenseite der Berliner Meisterschaft und auf der Ranglistenseite der Berliner Beginners zu finden.

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