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BBG InfoMail 23/2015: Modalitäten des Jahresendturniers / Planungen für 2016

25. Oktober 2015
Liebe Backgammonfreundinnen und -freunde,

die Pokale sind bestellt, und ich lade Euch herzlich zu einem ganz besonderen Turnier ein: zu unserem Jahresendturnier, zum Saisonhöhepunkt der Berliner Backgammonmeisterschaft!

Das Jahresendturnier im „Schachcafé en passant“ ist anders als bei anderen Regionalturnieren in Deutschland ein offenes Turnier, bei dem alle mitmachen können! Kommt also und genießt mit uns eine gesellige Turnieratmosphäre und ein spannendes Saisonende, in dem es vor allem um Spaß und Spiel und darüber hinaus nicht nur um den Turniersieg und die Plätze, sondern auch um die Entscheidung über den Berliner Meister 2015 geht!

Modalitäten des Jahresendturniers:Das Turnier findet an zwei Tagen statt.
Startgeld: 90+10 (Beginners 18+2), optionaler Sidepool 50+5 EUR
Matchlänge: 7 Punkte, danach 9/11/15 in der Hauptrunde und 7/7/9/13 in der Second Chance.

Im Laufe des Jahres haben wir aus den Beiträgen der Turnierteilnehmer und der Sieger einen Jahrespool angespart, der beim Jahresendturnier an die Qualifizierten ausgeschüttet wird. Qualifiziert sind die ersten zehn der Oktoberrangliste (https://berlin-backgammon.org/bm-2015/) sowie zusätzlich alle, die an allen zehn Turnieren der Saison teilgenommen haben. Alle, die diese beiden Kriterien nicht erfüllen, können
– entweder ganz normal am Turnier teilnehmen, aber ohne Teilnahme am Jahrespool, oder
– sich für den Jahrespool nachqualifizieren,
indem sie einen bestimmten Betrag nachzahlen, mit dem sie ungefähr so gestellt werden, als wären sie jedes Mal dabeigewesen. Der Nachzahlbetrag entspricht auch ungefähr der Equity des Nachzahlers. Er beträgt in diesem Jahr

8,- EUR

für jeden Monat, an dem man nicht teilgenommen hat. Vertiefte Infos mit Beispielen, Erläuterungen und Zeitplan gibt es hier: https://berlin-backgammon.org/2015/10/24/einladung-zum-jahresendturnier-der-berliner-meisterschaft-im-en-passant-am-28-und-29-november-2015/. There is a short english version available at the same address.

Noch einmal: Das Turnier steht allen offen. Alle spielen um die normalen Preisgelder. Diejenigen, die für den Jahrespool qualifiziert sind oder sich nachqualifizieren, nehmen zusätzlich an der Ausschüttung des Jahrespools teil.

Vielfältige Action am Wochenende des Jahresendturniers:

– Jahresendturnier der Berliner Meisterschaft
– Calcutta Auction am Samstag abend
– Berliner Doppelmeisterschaft am Sonntag
– Satellit für das Jahresauftaktturnier im Januar
– Jackpots nach Bedarf

Wann: Samstag, 28. und 29. November 2015
Registration ab 12:30 Uhr
Satellitenturnier um 12:45
Auslosung gegen 12.55 Uhr
Spielbeginn 13:00 Uhr

Wo: en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899.

Vor Beginn der Finalrunde wird eine Calcutta-Auktion der acht Spieler, die die Finalrunde erreicht haben, durchgeführt. Hier sind die Modalitäten (Suche nach “Auktion” weiter unten).Parallel zum Monatsturnier wird bei genügend Interesse ein Satellitenturnier für das Januarturnier der Saison 2015 gespielt. Bei acht Teilnehmern beträgt die Startgebühr EUR 7,- (Grund: siehe unten); der Preis ist die kostenlose Teilnahme als Vollzahler am Januarturnier. Gespielt werden 2-Punkt-Matches ohne Cube.

Ich freue mich auf Euer Kommen!

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Für eine echte Umfrage wie vor zwei Jahren fehlt mir die Zeit, aber ich will dennoch meine Planungen für die nächste Saison vorstellen. Bewährtes will ich erhalten – und ich glaube, das meiste ist bewährt -, aber ein paar Änderungen und einige neue Elemente scheinen mir angebracht. Alle, die eine Meinung dazu haben, sind eingeladen, mir eine E-Mail zu schreiben, in der sie mir dieselbe kundtun. Ich nehme alle Meinungen ernst und werde aus allen Zuschriften das für Berlin Backgammon Beste destillieren.

Bisher: Startgeld in der Championsklasse EUR 40,-. Künftig: Startgeld in der Championsklasse EUR 50,-. Ziel: Höhere Ausschüttung. Bisher: Der Jahrespool wird mit 3,- EUR je Anmeldung dotiert. Künftig: Der Jahrespool wird mit 4,- EUR je Anmeldung dotiert. Ziel: Mehr Geld im Jahrespool.

Zu den Beginners habe ich zwei Denkmodelle:

Szenario I: Bisher: Beginners erhalten eine Anerkennungsprämie (bis zu EUR 40,- für den Turniersieg). Künftig: Die Anerkennungsprämie wird auf zwischen 10 und höchstens 20 EUR herabgesetzt. Grund: Beginners geht’s eh nicht ums Geld. Bisher: Beginners zahlen nur 1 EUR Anmeldegebühr. Künftig: Beginners zahlen 4 EUR Anmeldegebühr (wie die Champions auch). Grund: Beginners verursachen nicht weniger Arbeit als Champions.

Szenario II: Bisher: Beginnners spielen in Hauptrunde und Second Chance weiter. Künftig (dies ist ein noch nicht ganz ausgereiftes Denkmodell): Beginners spielen nach der gemeinsamen Vorrunde eine eigene Finalrunde, sofern mehr als ein Beginners-Spieler anwesend ist. Die Beginners-Runde hat ein flexibles Format, das sich nach der Zahl der Anwesenden und ihren Präferenzen richtet. Ausgezahlt wird das kumulierte Startgeld der Beginners an denjenigen, der den 1. Platz erreicht, abzüglich der Anmeldegebühr. Grund: Beginners haben kaum eine Chance auf einen der vorderen Plätze. Mit einer eigenen Finalrunde bekommen sie einen ersten Platz (bei Teilnahme mehrerer Beginners).

Bisher: Die ersten drei der Jahresrangliste erhalten eine (kleine) Geldprämie. Künftig: Der erste der Oktoberrangliste erhält einen freien Startplatz beim Jahresendturnier. Grund: Die Ausschüttung ist derzeit kaum der Rede wert. Ziel: Der Ranglistenerste im Oktober erhält eine handfeste Prämie.

Bisher: Den Rookie Prize erhält jemand, der zum ersten Mal in der Championsklasse teilnimmt, oder ein Beginner mit weniger als 250 Experience Points. Künftig erhält den Rookie Prize nur noch derjenige, der zum ersten Mal bei einem Turnier startet und weder nationale noch internationale Turniererfahrung hat.

Bisher: Die Ausleihe von Uhren und Boards ist kostenlos. Künftig: Wer sich ohne Uhr und Board anmeldet, zahlt je einen EUR extra. Ziel: Davon können im Lauf der Zeit weitere Boards und Uhren angeschafft werden, die dann nicht ich bezahle, sondern diejenigen, die Uhren und Boards benutzen.

Bisher: Der Zweite der Finalrunde und der Sieger der Second Chance erhalten je 25% des Preisgelds. Künftig: Der Anteil soll etwas herabgesetzt werden, z. B. auf 22%, dafür soll der Sieger und der Dritte etwas mehr bekommen. Ziel: Mehr Abstand zwischen Sieger und Zweitem, weniger Abstand zwischen Zweitem und Drittem.
Weitere Vorschläge (die ich eher nicht teile):

Streichresultate wieder einführen. Warum? Bestraft diejenigen, die immer anwesend sind. Es soll aber die Anwesenheit gefördert werden!

Stechen ersetzen. Wodurch? Ich weiß nichts besseres und gerechteres als das jetzige System. Woanders wird um den Einzug in die Finalrunde gewürfelt… Buchholz ist auch keine Lösung, vor allem nicht bei Vorabauslosung der Paarungen. Ich sehe nur eine Möglichkeit, die Resultate zu differenzieren, um Stechen weniger wahrscheinlich zu machen und Stechrunden zu verkürzen: Man spielt das 5. Match der Vorrunde auf 7 Punkte, und über den Einzug in die K.O.-Runden entscheidet nicht mehr die Anzahl der Siege, sondern die Anzahl der erzielten Siegpunkte (wie für die Jahresrangliste). Das müsste man aber vor Verwirklichung noch einmal durchrechnen, außerdem dauert die Vorrunde dadurch etwas länger. Schließlich muss geklärt werden, was mit der Qualifikation für die Second Chance ist. Bisher war für die Teilnahme daran (mindestens) ein Sieg notwendig. Sind zukünftig dafür zukünftig z. B. sieben Punkte notwendig, dann muss jemand mindestens zwei Siege haben oder einen Sieg im letzten Match der Vorrunde. In jedem Fall wird das 5. Match sehr stark aufgewertet.

Soweit die Ideen, jetzt bin ich gespannt auf Eure Anmerkungen.

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Übrigens sind alle Spieltermine der nächsten Saison schon auf unserer website: https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/.

Viele Grüße

Dankwart

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