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Zwei Teufelskerle und kein Hallelujaengel

19. November 2018

Bericht vom Monatsturnier von Berlin Backgammon am 17. November 2018

Der November ist in Berlin meist trist und grau, obwohl in diesem Jahr ja alles anders ist. An einem Samstag im November scheint aber immer die Sonne, nämlich am Turniertag von Berlin Backgammon.

Marcus Selle (li) und Frank Petrikat. Dahinter Karl Heinz Baatz (li) und Frank MaschkiwitzMarcus Selle (li) und Frank Petrikat. Dahinter Karl Heinz Baatz (li) und Frank Maschkiwitz

29 Spielerinnen und Spieler haben teilgenommen und erlebten zwei Teufelskerle: Frank von Willert tat sich nach seinem tollen Finalsieg gegen Mochy beim Oktoberturnier zunächst schwer. Ein Freilos und Jutta Lange halfen ihm aber, wenigstens die Second Chance zu erreichen (alle Turnierergebnisse sind hier dokumentiert: https://berlin-backgammon.org/2018/11/18/runde-fuer-runde-verlauf-des-berliner-novemberturniers-2018/). Jetzt erst hatte er seine Saturiertheit überwunden und siegte ununterbrochen, bis er im Finale stand.

Frank von Willert (li) und Sokrates BukalisFrank von Willert (li) und Sokrates Bukalis

Seine Finalgegnerin Sabine Brinkmann als Hallelujaengel zu bezeichnen, wäre völlig verfehlt: Sie schlug in der Vorrunde ihre Söhne wie eine Rabenmutter und zog mit drei Siegen (mit denen sie sich den Lady’s Prize sicherte) in die Hauptrunde ein, wo sie aber im Viertelfinale Michael Horchler, von dem noch die Rede sein wird, unterlag.

Im Vordergrund: Tobias Bilz (li) und Elyas Brinkmann, dahinter Yonas und Sabine Brinkmann, im Hintergrund Günter Schmidt (li) und Jörg ZimmermannIm Vordergrund: Tobias Bilz (li) und Elyas Brinkmann, dahinter Yonas und Sabine Brinkmann, im Hintergrund Günter Schmidt (li) und Jörg Zimmermann

Jetzt ebenfalls in der Second Chance, schlug sie ihren Sohn Yonas (und fast auch Elyas, der sich aber lieber schon eine Runde früher von Carlo Petkovsek statt von seiner Mama schlagen ließ) wieder! In aller Öffentlichkeit! Und dann auch noch im Halbfinale den ausgebluteten Dankwart! Frank, der Teufelskerl Nr. 2, bot ihr im Finale dann aber Paroli und stand zum dritten Mal in den vier Turnieren dieser Saison auf dem Treppchen! Gratulation Euch beiden!

Christian Setzpfandt (li) und Jürgen Lange, dahinter Frank Petrikat (li) und Paul SchlegelChristian Setzpfandt (li) und Jürgen Lange, dahinter Frank Petrikat (li) und Paul Schlegel

Michael Horchler schaffte es mit drei Siegen in die Hauptrunde und setzte sich dort gegen Sabine und Ralf Sudbrak durch: Seine dritte Finalteilnahme in vier Saisonturnieren! Ihm gegenüber saß Igor Bakunowizki, der mit vier Vorrundensiegen in die Hauptrunde eingezogen war und dort Igor K und Paul Schlegel schlagen konnte.

Freundlicher Händedruck vor dem Finale: Igor Bakunowizki (li) und Michael HorchlerFreundlicher Händedruck vor dem Finale: Igor Bakunowizki (li) und Michael Horchler

Im Finalmatch führte er beständig, konnte sich aber nicht absetzen. Als er im 9-Punkte-Match 8-7 Crawford führte, bäumte Michael sich auf und gewann Gammon! Zweiter Turniersieg für den Teufelskerl Nr. 1 in dieser Saison. Gratulation Euch beiden!

Ralf Subrak (li) und Sokrates BukalisRalf Subrak (li) und Sokrates Bukalis

Den 3. Platz sicherte sich Paul Schlegel im Match gegen Ralf Sudbrak. Gratulation auch Euch beiden!

Paul Schlegel (li) und Andreas KohlschmidtPaul Schlegel (li) und Andreas Kohlschmidt

Das erstmals in dieser Saison ausgetragene Speedgammonturnier gewann Stefan Blancke im Finale gegen Yonas Brinkmann. Gratulation Euch beiden!

Carlo Petkovsek (li) und Rolf Schüler, dahinter Jürgen Lange (li) und Stefan BlanckeCarlo Petkovsek (li) und Rolf Schüler, dahinter Jürgen Lange (li) und Stefan Blancke

Im Satellitenturnier sicherte sich Mel Sippel den freien Startplatz für eines der nächsten Turniere im Finale gegen Matthäus Vigl. Gratulation!

Mel Sippel und Andreas KohlschmidtMel Sippel und Andreas Kohlschmidt

Sieger des Beginnersturniers ist Elyas Brinkmann. Gratulation!

Karl Heinz Baatz (li) und Igor Bakunowizki. Elyas Brinkmann und Carlo Petkovsek kiebitzenKarl Heinz Baatz (li) und Igor Bakunowizki. Elyas Brinkmann und Carlo Petkovsek kiebitzen

In der vierten Rangliste der Saison 2018/29 steht der zweimalige Turniersieger und einmalige Turnierfinalist Michael Horchler mit 351 Punkten an erster Stelle, gefolgt vom zweimaligen Second-Chance- und einmaligen Turniersieger Frank von Willert an zweiter (327 Punkte). Igor Bakunowizki und Ralf Sudbrak folgen mit 253 und 239 Punkten, Paul Schlegel hat 231 und Sabine Brinkmann 213 Punkte (https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-2018-19/).

Thomas Frübing (li) und Tobias Bilz, Matthäus Vigl kibitztThomas Frübing (li) und Tobias Bilz, Matthäus Vigl kibitzt

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon ist ein echtes Weihnachtsturnier, denn es findet am 22. Dezember statt, und zwar zur gewohnten Zeit und wie immer im „en passant“. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Thorsten Miesel (li) und Rolf Schüler, dahinter Michael Horchler (li) und Stefan BlanckeThorsten Miesel (li) und Rolf Schüler, dahinter Michael Horchler (li) und Stefan Blancke

Finalrunde
1. Michael Horchler
2. Igor Bakunowizki
3. Paul Schlegel
4. Ralf Sudbrak

Second Chance
1. Frank von Willert
2. Sabine Brinkmann

Lady’s Prize
Sabine Brinkmann

Rookie’s Prize
Rookieloses Turnier

Satellit
Melanie Sippel

Speedgammon
1. Stefan Blancke
2. Yonas Brinkmann

Beginners
1. Elyas Brinkmann
2. Karl-Heinz Baatz

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