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So ging die Kurzsaison 2017 zu Ende

17. Juli 2017

Bericht vom Saisonendturnier von Berlin Backgammon

Schon im Juli des Jahres, kurz vor Beginn der Berliner Sommerferien, ist unsere Kurzsaison 2017 mit dem Saisonendturnier zu Ende gegangen. Die Kurzsaison war nötig, um den Übergang von der Kalenderjahrsaison auf die Fußballbundesligasaison zu bewältigen: Ab sofort spielen wir von Sommer bis Sommer, mit einer Spielpause im Hauptmonat der Berliner Sommerferien. Obwohl es zwischendurch ein paar kleine Regenschauer gab, war die Umstellung auch aus meteorologischer Sicht ein Erfolg: Es war warm, wir konnten viel draußen spielen, es war bis spät in den Abend hell.

Chouette unter der SommersonneChouette unter der Sommersonne

Das größte Regionalturnier Deutschlands zog auch in diesem Jahr viele siegeswillige und geselligkeitssuchende Teilnehmerinnen und Teilnehmer an: 29 Masters und 6 Beginners wollten sich den Spaß nicht entgehen lassen. Dazu kamen viele Zuschauer, Gäste, die nur in den Nebenwettbewerben spielten, und solche, die in mehreren Wettbewerben starteten. Insgesamt verzeichnen die Annalen 116 Starts im Hauptturnier, bei den Beginners, im Beratungsdoppel, im Speedgammonturnier, in den beiden Satelliten sowie im Director’s Tournament. Das alles an zwei mit Backgammon-Action vollgepackten Tagen. Kennt ihr ein größeres Regionalturnier in Deutschland?

Nebenbei – und für einige war das ganz schön wichtig – wurde auch noch die Berliner Meisterschaft im Backgammon an diesem Wochenende entschieden.

Vitali Olchanski (li) und Günter SchmidtVitali Olchanski (li) und Günter Schmidt

Achtelfinale der Second Chance: Leo Waters (li), Andreas KohlschmidtAchtelfinale der Second Chance: Leo Waters (li), Andreas Kohlschmidt

Die in der Rangliste führenden Igor Bakunowizki (334 Punkte), Andreas Kohlschmidt (329) und Günter Schmid (323) bogen zwar an der Spitze des Feldes in die Zielgerade ein, aber sie spürten den heißen Atem ihrer Verfolger im Nacken: Dankwart (322) und Vitali (305) waren ihnen dicht auf den Fersen. Machen wir es kurz – dem Schlussspurt der beiden Verfolger hatten die drei Führenden nicht genug entgegensetzen, und so musste sie zusehen, wie Dankwart und Vitali an ihnen vorbeizogen. Dankwart wurde erneut Berliner Meister, Vitali ist Vizemeister, und Igor Bakunowizki hat sich mit einem einzigen Pünktchen Vorsprung den dritten Platz der Jahresrangliste gesichert. Bravissimi, Gratulation! Wie es zu diesem Resultat kam, erfahrt ihr, wenn ihr nun weiterlest.

Marcel Molderings und Georg Lachnit-Winter. Dahinter Rolf, der das Speedgammon-Turnier leitet.Marcel Molderings und Georg Lachnit-Winter. Dahinter Rolf, der das Speedgammon-Turnier leitet.

Doch zuerst begrüßen wir die Neuen und die von weit angereisten Gäste: Zunächst Marcel Molderings, der in Argentinien lebt, und zwar nicht in Buenos Aires, sondern rund 1700 Fahrkilometer weiter südlich in Patagionien. Er war also nicht nur ein Neuer, sondern sicher der bisher am weitesten Gereiste bei unserem Turnier (auch wenn er, wie ihr vermutet, nicht extra deswegen angereist ist). Die angenehme Gesellschaft beim Berliner Turnier, das Live-Spielen haben ihm gut gefallen – in Argentinien hat er, wie er uns verraten hat, davon viel zu wenig.

Zum ersten Mal dabei war auch Lazar Andelkovic aus Berlin. Sein erster Start bei unserem Turnier war noch nicht so erfolgreich, aber das kann sich mit ein bißchen Glück und ein bißchen Erfahrung ändern. Ich hoffe, wir sehen uns wieder!

Igor Bakunowizki (li) drückt die Uhr, Lazar Andelkovic muss nachdenken. Lazars Kumpel Tommy schaut normalerweise aufs Board, aber just jetzt in die KameraIgor Bakunowizki (li) drückt die Uhr, Lazar Andelkovic muss nachdenken. Lazars Kumpel Tommy schaut normalerweise aufs Board, aber just jetzt in die Kamera
Jochen Reinecke aus Berlin nahm zum ersten Mal am Beginnersturnier teil.

Beginnersturnier: Jochen Reinecke (li) und Detlev AppelBeginnersturnier: Jochen Reinecke (li) und Detlev Appel

Ebenfalls zum ersten Mal hier war Juri Alper, ein erfahrener Spieler aus Hannover.

Juri Alper (li) und Michael HorchlerJuri Alper (li) und Michael Horchler

Er ist zusammen mit Georg Lachnit-Winter, einem der Leiter des Hannoveraner Turniers gekommen.

Mel Sippel und Georg Lachnit-WinterMel Sippel und Georg Lachnit-Winter

Sehr bedauert haben wir übrigens die Abwesenheit von Bernhard Kaiser, der leider im Krankenhaus liegt. Wir wünschen Dir von hier aus gute Besserung, Bernhard, hoffen, dass Du bald wieder wohlauf bist, und dass wir Dich bald wieder bei einem unserer Turniere begrüßen dürfen!

Der Deutsche Vizemeister und Berliner Doppelmeister Stephan Hartmann ist aus Darmstadt angereist.

Leo Waters (li) und Stephan HartmannLeo Waters (li) und Stephan Hartmann

Aus Bielefeld ist einmal mehr Ulrich Tamm angereist.

Ulrich Tamm (li), Ralf Jonas. Günter Schmidt studiert die SpielzügeUlrich Tamm (li), Ralf Jonas. Günter Schmidt studiert die Spielzüge

Zum zweiten Mal bei einem Berliner Turnier war Ralf Jonas.

Ilona Klein und Ralf JonasIlona Klein und Ralf Jonas

Und aus Würzburg war der Vielspieler Heribert Lindner angereist. Der ehemalige Deutsche und Berliner Meister Christian Plenz ist für ein paar Tage an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt, konnte aber im Turnier nicht an seine früheren Erfolge anknüpfen. Richard Fiegen, Leiter der Berliner Liga, hat sich die Zeit für eine Teilnahme am Saisonendturnier genommen.

Herzlich willkommen, schön dass ihr da wart!

Das Saisonende habe ich mit einem kleinen Dankeschön an Spieler, die sich in der Saison 2017 besondere Verdienste um Berlin Backgammon erworben haben, verbunden. Da ist an allererster Stelle Thomas Krüger zu nennen, der wie kein anderer beim Turnier mithilft, alles im Blick hat und die Ruhe in Person ist. Zudem ist er als einziger meiner Aufforderung gefolgt, sich Gedanken darüber zu machen, wie das derzeit ungeliebte Stechen durch ein Format ersetzt werden kann, bei dem das Stechen obsolet wird und die Vorteile des jetzigen Systems dennoch erhalten bleiben. Thomas hat ein geniales System gefunden, das ich weiter unten in diesem Bericht, bei der Erläuterung der Planungen für neue Saison, vorstellen werde. Herzlichen Dank, Thomas!

Viertelfinale: Thomas Krüger (li) und Stephan Hartmann, KiebitzeViertelfinale: Thomas Krüger (li) und Stephan Hartmann, Kiebitze

Dann ist da Vitali Olchanski, der engagiert viele Berliner Neulinge trainiert und sie dabei unterstützt, die ersten Schritte zur Backgammon-Könnerschaft zu unternehmen. Für diese Promoter-Tätigkeit sagt dir die Berliner Backgammon-Community danke!

Des weiteren geht ein Danke an Sabine Brinkmann, die seit Jahresbeginn das Berliner Beginners-Turnier leitet. Dadurch bietet sie Anfängern die Möglichkeit, zunächst Turniererfahrung zu gewinnen und entweder bei den Beginners weiterszuspielen oder sich zu verbessern und dann zu den Champions zu wechseln.

Sabine Brinkmann (li) und Michael Horchler, Kiebitz CharonSabine Brinkmann (li) und Michael Horchler, Kiebitz Charon

Und außerdem danke an Bernhard Ludwig Winkelhaus, den Welt- und Europameister im Beratungsdoppel, der sein Haus und seine Terrasse für das Sommerfest von Berlin Backgammon zur Verfügung gestellt hat. Darüber hinaus hat er es (zusammen mit mir) kräftig subventioniert. Danke, BeLu!

Speedgammon: Fakir Aslan (li) und Detlev Appel, dahinter im Viertelfinale Bernhard Ludwig Winkelhaus (li) und Heribert LindnerSpeedgammon: Fakir Aslan (li) und Detlev Appel, dahinter im Viertelfinale Bernhard Ludwig Winkelhaus (li) und Heribert Lindner

Alle diese Spieler haben eine kleine Medaille erhalten. Und dann gab es noch eine Medaille: Für Sven, unseren Gastgeber im en passant, der uns jeden Monat mit Getränken und kleinen Snacks versorgt und auch sonst viel Geduld mit uns hat. Die Medaille teilt er sich mit seiner neugeborenen Tochter Ava, die den Großmut hatte, zwischen unseren Turnieren zur Welt zu kommen, statt sich einen unserer Spieltermine für die Geburt auszusuchen. Danke Sven, danke Ava!

Rolf hat mir das Speedgammonturnier abgenommen und veranstaltet es nun eigenständig. Es bleibt ins Monatsturnier integriert und wird im nächsten Jahr zu einer Meisterschaft ausgebaut. Außerdem steht er immer zur Verfügung, wenn ich mal Beratung brauche. Danke, Rolf!

Alle diese Spieler habe ich eingeladen, zusammen mit Asha Hanka, Mel Sippel und Ilona Klein den Director’s Cup auszuspielen. Ich habe das Turnier mit 50 EUR ausgestattet, und wer wollte, konnte noch etwas in einen kleinen Side Pool einzahlen. Und damit kommen wir zum ersten Turniersieg in diesem Bericht: Siegerin wurde Ilona im Finale gegen Rolf Schüler. Ilona hat außerdem auch den Ladie’s Prize im Hauptturnier gewonnen. Glückwunsch, Ilona!

Spielten später das Finale des DirectorSpielten später das Finale des Director’s Tournament aus: Ilona Klein und Rolf Schüler

In der Vorrunde des Hauptturniers (https://berlin-backgammon.org/2017/07/17/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-saisonendturniers-vom-juli-2017/#VorrundeTabelle) starteten die beiden Verfolger des Spitzentrios, Vitali und Dankwart, furios und verbuchten fünf Siege auf ihrem Konto. Bernhard Ludwig Winkelhaus, Heribert Lindner, Stephan Hartmann, Thomas Krüger, Matthias Strumpf und Igor Kaplanski hatten am Ende beachtliche vier Siege vorzuweisen, und so war die Hauptrunde ohne Stechen komplett.

Sechs Spieler, und zwar Juri Alper, Michael Horchler, Leo Waters, Ralf Jonas, Ulrich Tamm und Ralf Sudbrak hatten drei Siege und waren damit sicher in der Second Chance. Ebenfalls in die Second Chance kam der Sieger des Beginnersturniers, Detlev Appel. Blieb ein Platz für die Spieler mit einem oder zwei Siegen übrig (https://berlin-backgammon.org/2017/07/17/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-saisonendturniers-vom-juli-2017/#stechenumsecondchance): 13 Spieler kämpften um diesen eine Platz. Andreas Kohlschmidt setzte sich im Finale des zum letzten Mal ausgetragenen Stechens gegen Frank Petrikat durch. Damit war auch die Second Chance komplett. Allen anderen blieben noch die Nebenwettbewerbe.

Vor dem Start der Hauptrunde habe ich noch eine Calcutta-Auktion veranstaltet. Versteigert wurden die acht Hauptrundenteilnehmer. Das hat Mitbietern und Zaungästen Spaß gemacht!

Und schließlich standen am Samstag abend noch die Viertelfinals der Hauptrunde und die Achtelfinals der Second Chance auf dem Programm. Hier gab es eine Vorentscheidung über die Berliner Meisterschaft 2017: Vitali Olchanski traf im direkten Duell auf Dankwart, und der Sieger würde beste Chancen haben, den Meistertitel zu erringen. Dankwart konnte sich im 9-Punkte-Match beim Stand von 5-3 mit einem gedoppelten Gammon durchsetzen, und damit hätte Vitali am Sonntag alle restlichen Matches in der Second Chance gewinnen müssen, um sich die Chance auf den Meistertitel zu erhalten.

Die restlichen Matches wurden am zweiten Turniertag, am Sonntag, ausgetragen. Igor K konnte im über drei Stunden währenden Halbfinale auf 11 Punkte nach 4-10-Rückstand Dankwart im Double Match Point schlagen und zog ins Finale ein, und Stephan Hartmann ließ Heribert Lindner keine Chance.

Halbfinale: Heribert Lindner (li), Stephan HartmannHalbfinale: Heribert Lindner (li), Stephan Hartmann

Auch das Finale über 15 Punkte dauerte über drei Stunden. Igor K führte schon 14-10, aber Stephan überstand das Crawford Game mit einem Joker, nachdem er unmittelbar zuvor in mehr als aussichtsreicher Stellung einen Joker Igors hatte hinnehmen müssen, der ihn fast das Match gekostet hätte. Im Post-Crawford Game doppelte er sofort, schloss Igor aus und gewann schließlich Gammon! Spiel, Match und Turniersieg für Stephan (der damit Georg Lachnit-Winter den Auktionsgewinn brachte), dem enttäuschten Igor blieb der zweite Platz, auch nicht schlecht.

Alle wollen das Finale sehen: Igor K und Stephan Hartmann, KiebitzeAlle wollen das Finale sehen: Igor K und Stephan Hartmann, Kiebitze

Im Spiel um den dritten Platz konnte sich Dankwart nach 0-4-Rückstand im Spiel auf 7 Punkte doch noch durchsetzen. Glückwunsch euch allen! Hier steht der Verlauf der Hauptrunde: https://berlin-backgammon.org/2017/07/17/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-saisonendturniers-vom-juli-2017/#Finalrunde.

In der Second Chance kämpften sich Matthias Strumpf und Ralf Jonas in das erste, Leo Waters und Ralf Sudbrak in das zweite Halbfinale. Matthias konnte ins Finale einziehen, und das Gleiche schaffte im DMP auch Leo. Im Finale unterlag er Matthias, der damit nach langer Durststrecke wieder einen Finalsieg zu verzeichnen hat. Glückwunsch Euch beiden! Der Verlauf der Second Chance ist hier zu sehen: https://berlin-backgammon.org/2017/07/17/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-saisonendturniers-vom-juli-2017/#SecondChance.

Halbfinale der Second Chance: Leo Waters (li) und Ralf SudbrakHalbfinale der Second Chance: Leo Waters (li) und Ralf Sudbrak

Finale der Second Chance: Leo Waters (li) und Matthias StrumpfFinale der Second Chance: Leo Waters (li) und Matthias Strumpf

Traditionell gehört zum großen Saisonendturnier von Berlin Backgammon die Austragung eines Beratungsdoppel-Turniers, in dem die Berliner Meister im Beratungsdoppel gekürt werden. Nachdem Faruk Kocaer im letzten Jahr es vorgemacht hatte, starteten dieses Mal drei Alleinspieler und 12 Teams. 15 Starter: So viele hatten wir noch nie! Hier einige Bilder vom Beratungsdoppel:

Spass im Beratungsdoppel: Fakir Aslan (re hi) zusammen mit Igor Bakunowizki und Bernhard Ludwig Winkelhaus (li vo) zusammen mit Marcel MolderingsSpass im Beratungsdoppel: Fakir Aslan (re hi) zusammen mit Igor Bakunowizki und Bernhard Ludwig Winkelhaus (li vo) zusammen mit Marcel Molderings

Noch mehr Spass im Beratungsdoppel: Heribert Lindenr (li vo) zusammen mit Richard Fiegen (li hi) und Stephan Hartmann (re vo) zusammen mit Georg Lachnit-WinterNoch mehr Spass im Beratungsdoppel: Heribert Lindenr (li vo) zusammen mit Richard Fiegen (li hi) und Stephan Hartmann (re vo) zusammen mit Georg Lachnit-Winter

Allein gegen Zwei im Beratungsdoppel macht auch Spaß: Juri Alper und Faruk Kocaer (re hi) mit Vitali OlchanskiAllein gegen Zwei im Beratungsdoppel macht auch Spaß: Juri Alper und Faruk Kocaer (re hi) mit Vitali Olchanski

Hier geht’s ernster zu: Christian Plenz (li vo) mit Igor K sind gespannt, ob Frank Petrikat (re hi) und Yonas Brinkammn den besten Zug findenHier geht’s ernster zu: Christian Plenz (li vo) mit Igor K sind gespannt, ob Frank Petrikat (re hi) und Yonas Brinkammn den besten Zug finden

Ganz viel Spass im Beratungsdoppel: Ralf Sudbrak (re vo) mit Helmut Krausser und Thomas Krügfer (li hi) mit DankwartGanz viel Spass im Beratungsdoppel: Ralf Sudbrak (re vo) mit Helmut Krausser und Thomas Krügfer (li hi) mit Dankwart

Wirklich viel Spass haben im Beratunsdoppel die Alleinspieler: Juri Alper (li) und Rolf SchülerWirklich viel Spass haben im Beratunsdoppel die Alleinspieler: Juri Alper (li) und Rolf Schüler

Allein gegen zwei im Beratungsdoppel: Ralf Jonas und Stephan Hartmann (re hi) mit Georg Lachnit-WinterAllein gegen zwei im Beratungsdoppel: Ralf Jonas und Stephan Hartmann (re hi) mit Georg Lachnit-Winter

Finale des Beratungsdoppels mit Alleinspielern: Juri Alper (li) und Ralf JonasFinale des Beratungsdoppels mit Alleinspielern: Juri Alper (li) und Ralf Jonas

Und wieder zeigte sich, dass der Starke am mächtigsten allein ist: Juri schlug im Halbfinale Frank Petrikat und Yonas Brinkmann, Ralf konnte Stephan Hartmann und Georg Lachnit-Winter bezwingen. Im Finale saßen sich also die beiden Alleinspieler Ralf Jonas und Juri Alper gegenüber. Ralf setzte sich durch, und Juri tröstete sich mit dem ebenfalls dotierten zweiten Platz. Glückwunsch euch beiden!

Im von Rolf geleiteten Speedgammon-Turnier schaffte es Georg Lachnit-Winter, der Hannoveraner Turnierleiter, ins Finale, wo er auf Faruk Kocaer traf, der bisher gefühlt 99% seiner Starts im Speedgammon-Turnier mit einem Turniersieg beendet hat. Würde Georg den Siegabonnenten schlagen können? Nein, er schaffte es nicht. Wieder einmal war Faruk der Beste der Schnellen: Glückwunsch dir und auch Georg! Den 3. Platz teilten sich Stephan Hartmann und Michael Horchler.

Speedfinale: Faruk Kocaer (li) und Georg Lachnit-WinterSpeedfinale: Faruk Kocaer (li) und Georg Lachnit-Winter

Dieses Mal kamen zwei Satellitenturniere zustande. Das erste gewann Yonas Brinkmann, das zweite Rolf Schüler. Beide haben damit einen freien Startplatz bei einem der nächsten Monatsturniere. Glückwunsch!

Im Beginnersturnier musste der Sieger im Stechen ermittelt werden, denn alle Teilnehmer hatten nach fünf Matches drei Siege. Detlev Appel konnte es siegriech beenden. Die Entscheidung über den zweiten Platz fiel zwischen Mutter und Sohn: Sabine verwies Yonas auf den 3. Platz. Glückwunsch euch allen!

Das größte deutsche Regionalturnier hat allen Teilnehmern Spielfreude und Spaß beschert. Enttäuschung und Freude liegen in unserem Sport nah beieinander, am Ende hatten wir aber alle das, was wir uns wünschen: Eine schöne Zeit unter Gleichgesinnten, mit viel Action, schweren Entscheidungen, krachenden Jokers und Antijokers (letztere wünschen wir uns etwas weniger), Spielfreude und Geselligkeit. Eine wahre Berliner Backgammon-Fiesta! Hier kommen die Bilder von der Siegerehrung:

Vor der Siegerehrung: Die obskuren Objekte der BegierdeVor der Siegerehrung: Die obskuren Objekte der Begierde

Die Siegerehrung beginntDie Siegerehrung beginnt

Die Sieger der Satellitenturniere werden nur kurz erwähnt: Yonas Brinkmann und Rolf SchülerDie Sieger der Satellitenturniere werden nur kurz erwähnt: Yonas Brinkmann und Rolf Schüler

Ohne Blitz unscharf - Michael Horchler (li) und Stephan Hartmann teilen sich den 3. Platz im SpeedgammonturnierOhne Blitz unscharf – Michael Horchler (li) und Stephan Hartmann teilen sich den 3. Platz im Speedgammonturnier

Finalist des Speedgammonturniers: Georg Lachnit-WinterFinalist des Speedgammonturniers: Georg Lachnit-Winter

Sieger des Speedgammonturniers im Abonnement: Rolf Schüler gratuliert FakirSieger des Speedgammonturniers im Abonnement: Rolf Schüler gratuliert Fakir

Beriet sich erfolgreich selbst: Juri Alper, Zweiter des BeratungsdoppelturniersBeriet sich erfolgreich selbst: Juri Alper, Zweiter des Beratungsdoppelturniers

Beriet sich noch erfolgreicher selbst: Ralf Jonas, Erster des Beratungsdoppelturniers und damit Berliner Meister im BeratungsdoppelBeriet sich noch erfolgreicher selbst: Ralf Jonas, Erster des Beratungsdoppelturniers und damit Berliner Meister im Beratungsdoppel

Zweiter der Second Chance: Leo WatersZweiter der Second Chance: Leo Waters

Sieger der Second Chance: Matthias StrumpfSieger der Second Chance: Matthias Strumpf

Turnierdritter: Dankwart PlattnerTurnierdritter: Dankwart Plattner

Turnierzweiter: Igor KTurnierzweiter: Igor K

Turniersieger: Stephan HartmannTurniersieger: Stephan Hartmann

Dritter der Saison 2017: Igor BakunowizkiDritter der Saison 2017: Igor Bakunowizki

Berliner Backgammonvizemeister 2017:Vitali OlchanskiBerliner Backgammonvizemeister 2017:Vitali Olchanski

Berliner Backgammonmeister 2017: Dankwart PlattnerBerliner Backgammonmeister 2017: Dankwart Plattner

Ich danke allen, die durch Teilnahme und Mitarbeit die Saison zu einem Erfolg gemacht haben! In der nächsten Saison 2017/2018 werden wir unser Format ein bißchen ändern. Das wenig geliebt Stechen wird abgeschafft. Für den Einzug in die Hauptrunde wird die Buchholzwertung unter Hinzuziehung der Sonneborn-Berger-Wertung maßgeblich. (In der nächsten Saison 2017/2018 werden wir unser Format leicht ändern. (Ohne dass ich mit besonderen prophetischen Gaben gesegnet bin, sage ich jetzt schon voraus, dass noch im ersten Jahr der neuen Regelungen einige der Teilnehmer murren werden, im zweiten Jahr werden sich einige das gute alte Stechen zurückwünschen, und im dritten Jahr werden es so viele sein, dass wir im vierten Jahr – in der Saison 2021/22 – wieder zum Stechen zurückkehren werden. Wetten wir?) Für die Second Chance sind weiterhin alle Spieler und Spielerinnen qualifiziert, die in der Vorrunde mindestens einen Sieg errungen haben. Es werden so lange 3-Punkt-Matches ausgetragen, bis die Teilnehmerzahl auf 4 reduziert ist, dann stoßen im Viertelfinale die aus der Hauptrunde Relegierten hinzu, and ab diesem Zeitpunkt werden die gewohnten 5-Punkt Matches gespielt (im Finale 7 Punkte). Für alle Siege in den 3-Punkt Matches gibt es – auch gegen Freilos – insgesamt 6 Ranglistenpunkte. Muss nur ein Match ausgetragen werden, gibt es also 6 Ranglistenpunkte für dieses eine Match, müssen mehr Matches ausgetragen werden, gibt es entsprechend weniger Ranglistenpunkte pro Match. Ich werde das System in einem Newsletter vor Saisonbeginn erläutern, außerdem zu Beginn des Saisonsauftaktturniers. Das Format hat Thomas Krüger ausgetüftelt. Danke, Thomas! Außerdem werde ich prüfen, ob es möglich sein wird, in der Vorrunde statt fünf 5-Punkt-Matches vier 7-Punkt-Matches auszutragen. Das ist eine Option, über die ich schon seit einiger Zeit nachdenke.

Im August ist nun Sommerpause. Ich denke darüber nach, bei genügend Interesse die Sommerpause mit einem Davis-Cup-Turnier zu füllen. Dabei spielen je zwei Paare ein Beratungsdoppel und danach parallel zwei Einzel. Das Paar mit zwei Siegen kommt eine Runde weiter. Als Termin schwebt mir das zweite Augustwochenende vor. Interesse?

Danach geht es mit dem Saisonauftaktturnier weiter: Es findet am 16. September zur gewohnten Zeit im en passant statt.

Außerdem steht ein Städtewettbewerb an: Hauptstadt Berlin gegen Hauptstadt Montevideo. Das Turnier findet im sogenannten Scheveningen-Format (https://de.wikipedia.org/wiki/Scheveninger_System) statt. Der Beginn ist im Oktober. Ca. alle zwei Wochen muss ein Match online ausgetragen werden, auf Grid oder auf einem anderen leicht zugänglichen Server (die Uruguayer haben noch keinen Grid-Zugang). Zwei Meldungen gibt es bereits. Insgesamt werden 5 Spieler und zwei Reservespieler benötigt. Wer möchte noch teilnehmen?

Bis dahin,
Dankwart

Berliner Meisterschaft / Berlin Championship
1. Dankwart Plattner
2. Vitali Olchanski
3. Igor Bakunowizki

Finalrunde
1. Stephan Hartmann
2. Igor Kaplanski
3. Dankwart Plattner
4. Heribert Lindner

Second Chance
1. Matthias Strumpf
2. Leo Waters

Lady’s Prize
Ilona Klein

Speedgammon
1. Faruk Kocaer
2. Georg Lachnit-Winter
3./4. Stephan Hartmann / Michael Horchler

Berliner Meisterschaft im Beratungsdoppel
1. Ralf Jonas
2. Juri Alper
3. /4. Frank Petrikat und Yonas Brinkmann / Stephan Hartmann + Georg Lachnit-Winter

Director’s Tournament
1. Ilona Klein
2. Rolf Schüler

Satellit 1
Yonas Brinkmann

Satellit 2
Rolf Schüler

Beginners (nachrichtlich)
1. Detlev Appel
2. Sabine Brinkmann
3. Yonas Brinkmann

 

Die komplette Turnierdokumentation kann Runde für Runde eingesehen werden.

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Sommervergnügen in Berlin

11. Juni 2017

Bericht vom Juniturnier von Berlin Backgammon

32 Spielerinnen und Spieler, darunter sieben Beginnersstarter, trafen sich bei gutem Wetter zum letzten Mal vor dem großen Saisonendturnier von Berlin Backgammon, um zu spielen, zu siegen und sich anderweitig zu vergnügen, z. B. bei nie enden wollenden Diskussionen um Stellungen, Züge, Cubes und bad luck stories (hat es eigentlich noch niemanden gewundert, dass es im Backgammon viel mehr bad luck stories als good luck stories gibt? Nach meinem Verständnis müsste deren Anzahl exakt gleich sein!). Einige nahmen auch die Gelegenheit wahr, sich für das Sommerfest von Berlin Backgammon (siehe BBG InfoMail 13/2017) und die Teilnahme an der Ausschüttung des Jahrespools beim Saisonendturnier zu qualifizieren. Fürs Sommerfest qualifiziert und eingeladen sind alle, die als Master oder Beginner an einem Monatsturnier der Berliner Meisterschaft 2017 teilgenommen haben oder in der Berliner Liga mitspielen, also auch diejenigen, die im Juni zum ersten Mal dabei waren.

Beginners: Silvia Janas (re) und Asha HankaBeginners: Silvia Janas (re) und Asha Hanka

Richtig Neue waren dieses Mal nicht dabei, aber fast Neue, also solche, die seit langem nicht mehr in der Backgammonszene Berlins gesehen wurden: Da ist zum einen Silvia Janas, die vor einigen Jahren schon einmal an einem Beginnersturnier teilgenommen hat und nun erneut in der Beginnersklasse gestartet ist. In der Mastersklasse starteten dagegen Ralf Jonas und Casey Krick. Letztere waren schon vor 20-30 Jahren in Berlin unterwegs, und beide kamen nun nach langer Spielpause zu unserem Turnier. Herzlich willkommen, ihr drei!

Bernhard Ludwig Winkelhaus (li), Casey KrickBernhard Ludwig Winkelhaus (li), Casey Krick

Ebenfalls lange nicht mehr dabei waren Ilona Klein und André Larsen. Beide haben eine recht weite Anreise – Ilona kommt aus Potsdam, André aus Tromsø hinter dem Polarkreis. Schön, dass ihr wieder dabei ward!

Sergej Kalinitschew (li) und Rolf SchülerSergej Kalinitschew (li) und Rolf Schüler

Auch Sergej Kalinitschew, Schachgroßmeister und amtierender Deutscher Meister im Schach, nahm wieder einmal an unserem Monatsturnier teil. Und nachdem im letzen Monat Frank Petrikat den Sprung aus der Beginners- in die Mastersklasse gewagt hatte, sprang dieses Mal Thomas Frübing ins kalte Wasser des Mastersbeckens. Auch Euch ein herzliches Willkommen!

Außerdem hatten wir einen Deutschen Backgammon-Vizemeister unter uns (was ich leider bei der Begrüßung glatt vergessen habe, wodurch ich ihn um den verdienten Applaus gebracht habe – ich bitte um Entschuldigung!): Rolf Schüler, der zusammen mit Mario Kühl gerade erst bei den Deutschen Meisterschaften den zweiten Platz im Beratungsdoppel errungen hat. Bravo!

Den Verlauf der Vorrunde, der Stechen um den Einzug in die beiden K.-O.-Runden und deren Verlauf entnehmt ihr am besten unserer Website (https://berlin-backgammon.org/2017/06/11/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-juniturniers-2017/). Ein paar kurze Bemerkungen erspare ich mir nicht: Andreas, der erst im Vormonat 5 Siege in der Vorrunde eingefahren hatte, war mit vier Siegen erneut ebenso sicher für die Hauptrunde qualifiziert wie fünf weitere Spieler. Für die neun Dreisiegspieler gab es noch zwei Plätze: Im Stechen setzten sich Thomas Krüger und Ralf Sudbrak durch.

Das Stechen um den Einzug in die Second Chance war deutlich komplizierter und brutaler, da am Ende auch einige Dreisiegspieler das Nachsehen hatten. Aber gegen 21:00 stand alle sieben Mastersteilnehmer und auch die Beginnersstarterin Sabine Brinkmann als Teilnehmer fest. Uff!

Danach ging es aber zügig, und kurz nach Mitternacht war das Turnier schon beendet. Danach gab es noch eine Chouette, die bis 4 Uhr morgens dauerte!

In der Second Chance konnte sich der aus der Hauptrunde relegierte Günter Schmidt im Finale gegen den ebenfalls aus der Hauptrunde relegierten Ralf Jonas durchsetzen. Bravo!

Der Sieger, der sich nicht traut: Faruk Kocaer (li) und Günter Schmidt, der spätere Sieger der Second ChanceDer Sieger, der sich nicht traut: Faruk Kocaer (li) und Günter Schmidt, der spätere Sieger der Second Chance

In der Hauptrunde konnte sich Ralf Sudbrak, der im Viertelfinale Günter in die Second Chance geschickt hatte, ins Finale spielen. Dort war schon André Leisen, der zuvor den anderen Finalisten in der Second Chance bezwungen hatte. André, unser Gast aus Norwegen, konnte wie schon im März 2013 den Turniersieg einheimsen. Bravo! Beide Finalisten teilten sich den Side Pool. Andreas Kohlschmidt konnte im Match um Platz 3 Thomas Krüger schlagen und wurde Dritter. Bravo!

Finale: Ralf (li) und AndréFinale: Ralf (li) und André

Beide Finalisten saßen sich gleich darauf wieder gegenüber, nämlich im Finale des Speedgammonturniers, das dieses Mal von Rolf Schüler geleitet wurde und von ihm geschmeidig ins Turnier eingepasst wurde. Danke, Rolf! Im Speedgammonfinale war das Ergebnis nicht anders als im großen Finale: Unser Gast André setzte sich durch. Bravo!

Blieben nach dem Finale sitzen und spielten das Speedgammonfinale: Ralf (li) und AndréBlieben nach dem Finale sitzen und spielten das Speedgammonfinale: Ralf (li) und André

Den Satelliten für das Jahresendturnier gewann Thomas Krüger.

Gute Laune und gute Unterhaltung: Thomas Krüger (li) und Matthäus ViglGute Laune und gute Unterhaltung: Thomas Krüger (li) und Matthäus Vigl

Die Rangliste ist im Juniturnier heftig durcheinandergeschüttelt worden: Igor B hat sich auf den ersten Platz zurückgespielt, Andreas Kohlschmidt und Günter Schmidt sind an Dankwart vorbei auf die Ränge zwei und drei gezogen. In die Gruppe der Spieler, die für die kostenlose Teilnahme an der Ausschüttung des Jahrespools beim Saisonendturnier qualifiziert sind, hat sich Ralf Sudbrak eingeschlichen. Außer den ersten zehn der Juni-Rangliste sind durch sechs Teilnahmen Matthias Strumpf, Thorsten Miesel und Igor K qualifiziert.

Für die Teilnahme am Sommerfest von Berlin Backgammon am 1.7. haben sich nun auch durch ihre erstmalige Teilnahme Silvia Janas, Casey Krick, André Larsen und Ralf Jonas qualifiziert. Dann sehen wir uns wieder!

Wer nicht zu den Glücklichen gehört, die bereits für die Ausschüttung des Jahrespools qualifiziert sind, kann sich durch Nachzahlung (d.h. Einzahlung in den Jahrespool) nachqualifizieren. Wie hoch der Monatswert (für jedes nicht gespielte Turnier) ist, werde ich in den nächsten Tagen ausrechnen und in der Einladung zum Saisonendturnier bekanntgeben. Er wird bei rund 10 EUR liegen.

Und bevor wir in die Sommerpause gehen, treffen wir uns zum großen zweitägigen Finale der Kurzsaison 2017, dem Saisonendturnier, das am 15. und 16. Juli stattfindet! Es gibt wieder: Das Hauptturnier mit der Entscheidung über den Berliner Meister 2017, worauf noch rund zehn Spieler Chancen haben, das Beratungsdoppelturnier, das am Sonntag beginnt, das Speedgammonturnier. Und ich lade wieder zu einem Director’s Tournament ein! Zwei Turniertage voller Backgammonaction warten auf Euch, und ihr seid alle eingeladen teilzunehmen!

Bis dann,

Dankwart

Und hier die Ergebnisse in Kurzform:

Finalrunde
1. Andrè Larsen
2. Ralf Sudbrak
3. Andreas Kohlschmidt
4. Thomas Krüger

Second Chance
1. Günter Schmidt
2. Ralf Jonas

Lady’s Prize
Ilona Klein

Satellit
Thomas Krüger

Speedgammon
1. Andrè Larsen
2. Ralf Sudbrak

(nachrichtlich)Beginners
1. Sabine Brinkmann
2. Silvia Janas

Die komplette Turnierdokumentation kann Runde für Runde eingesehen werden.

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Berliner Freundlichkeit und Gastlichkeit

28. Mai 2017

Bericht vom Maiturnier von Berlin Backgammon

30 Spielerinnen und Spieler versammelten sich am letzten Samstag im Mai, um in mehreren Wettbewerben – dem Beginners- und dem Mastersturnier, dem Satelliten- und dem Speedgammon-Turnier – herauszufinden, wer an diesem Spieltag Erfolg haben würde. Von vornherein war klar, dass nicht alle erfolgreich sein können, aber alle ihren Spaß und ihr Spielvergnügen finden würden. Rund sechs Stunden Spiel garantiert das Berliner Turnier den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, und mit Geschick und ein bißchen Fortune können es durchaus mehr werden.

Das freundliche und gastliche Klima, das beim Berliner Turnier herrscht, lädt immer wieder Neue und Gäste zum Mitspielen ein. Heute waren gleich vier Neue da:

Ercan Recan aus Zürich, der eine kleine Deutschlandreise zum Besuch unseres Turnier nutzte.

Was gibt’s in Berlin noch zu erleben? Ercan Recan aus Zürich konsultiert seinen Reiseführer

Dezsö Török aus Budapest, der während des Besuchs bei seiner hier lebenden Tochter nach Backgammon googelte, uns fand und gleich vorbeikam. In Zukunft will er die Besuche bei seiner Tochter gezielt terminlich so legen, dass er an unserem Turnier teilnehmen kann.

Dezsö TörökDezsö Török

Die Berliner Detlev Appel und Moritz Stadler nahmen am Beginnersturnier teil.

Beginners: Moritz Stadler und Asha Hanka, vorne spielen Heike Münch und Kurt Zerwer. Thomas Frübing und Helmut Krausser schauen zuBeginners: Moritz Stadler und Asha Hanka, vorne spielen Heike Münch und Kurt Zerwer. Thomas Frübing und Helmut Krausser schauen zu

Wolfgang zum Winkel (li) und Ralf Sudbrak, im Hintergrund Detlef Appel (li) und Kurt ZerwerWolfgang zum Winkel (li) und Ralf Sudbrak, im Hintergrund Detlef Appel (li) und Kurt Zerwer

Euch allen ein herzliches Willkommen! Jan Jacobowitz hat lange nicht mehr am Monatsturnier teilgenommen. Ein schönes Wiedersehen! Erstmals in der Mastersklasse startete Frank Petrikat. Sein Mut wurde gleich belohnt!

Eines der Kennzeichen des Berliner Turniers ist, dass es wahrscheinlich das weltoffenste Regionalturnier in Deutschland ist, denn zu uns kommen wahrscheinlich die meisten ausländischen Gäste. Dafür, dass sie sich hier wohlfühlen und wiederkommen, dafür sorgen wir mit Freundlichkeit und Gastlichkeit, sowohl untereinander als auch gegenüber unseren Gästen. In so einem Klima gedeihen unser Vergnügen am Spiel und die Kontakte über die Grenzen Berlins hinaus. Das schaffen wir gut und immer besser, und ich bin gewiss nicht der einzige, der sich wünscht, dass diese Haltung gefestigt und ausgebaut wird. Davon profitieren nicht nur Neue und Gäste, sondern wir auch!

Sommerbackgammon: Stefan Blanke zieht, Faruk Kocaer schaut zu, Malte Quiter kiebitzt. Dahinter Sabine und KurtSommerbackgammon: Stefan Blanke zieht, Faruk Kocaer schaut zu, Malte Quiter kiebitzt. Dahinter Sabine und Kurt

Den Verlauf der Vorrunde und der beiden K.-O.-Runden entnehmt ihr am besten unserer Website (https://berlin-backgammon.org/2017/05/28/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-maiturniers-2017/). Hier nur ein paar bemerkenswerte Tatsachen: Andreas Kohlschmidt überstand die Vorrunde ohne Blessuren mit lockeren fünf Siegen. Hut ab! Nur drei weitere Spieler hatten vier Siege. Der Masterserststarter Frank Petrikat hatte nach der Vorrunde drei Siege und hätte vier verdient, denn in seinem fünften Match gegen mich hätte er mehrmals den Sack zumachen können. Nur seine mangelnde Erfahrung raubte ihm den vierten Sieg im fünften Match. Übers Stechen kam er in die Hauptrunde und schließlich über die Relegation ins Halbfinale der Second Chance. Bravo!

Frak Petrikat (li) und Günter Schmidt. Dezsö und Vitali kiebitzen, Jan entspannt.Frak Petrikat (li) und Günter Schmidt. Dezsö und Vitali kiebitzen, Jan entspannt.

Unsere Gäste Ercan und Dezsö schafften es mit drei Siegen ebenfalls in die Hauptrunde. Im Halbfinale trafen sie aufeinander, dort zog Dezsö ins Finale ein. Die hoch eingeschätzten Jan und Stefan hatten nach der Vorrunde nur zwei Siege, und unser BG-Giant Tobias, der das Aprilturnier gewonnen hat und der, wie es der Blix anzeigt, das schwerste Vorrundenlos gezogen hatte, hatte sogar nur einen Sieg. So ist Backgammon!

Im Finale der Second Chance: Faruk Aslan (li) und Günter SchmidtIm Finale der Second Chance: Faruk Aslan (li) und Günter Schmidt

Die Second Chance konnte Fakir Aslan im Finale gegen Günter Schmidt gewinnen, das Finale gewann Dankwart gegen Dezsö. Im Match um Platz 3 behielt Ralf Sudbrak gegen Ercan Recan die Oberhand. Glückwunsch Euch allen!

Freundlich vor dem Finale: Dezsö Török (re) aus Budapest und DankwartFreundlich vor dem Finale: Dezsö Török (re) aus Budapest und Dankwart

In der lauen Sommernacht: Ralf Sudbrak (li) und Ercan Recan im Spiel um Platz 3In der lauen Sommernacht: Ralf Sudbrak (li) und Ercan Recan im Spiel um Platz 3

Das Satellitenturnier konnte Thomas Krüger gegen Igor K für sich entscheiden, und das Speedgammonturnier gewann – fast erwartungsgemäß, bin ich versucht zu sagen – nun zum dritten Mal der nervenstarke Speedspezialist Faruk Kocaer, diese Mal im Finale gegen Jan Jacobowitz. Gratulation Euch allen!

Diskussion nach dem Speedgammon-Finale: Am Brett der Sieger Faruk Kocaer (v. hi) und der Runner-up Jan Jacobowitz, dazu Ralf Sudbrak, Asha Hanka, Matthäus Vigl, Matthias Strumpf, Wolfgang zum Winkel (verdeckt) und Günter Schmidt (v.l.n.r.)Diskussion nach dem Speedgammon-Finale: Am Brett der Sieger Faruk Kocaer (v. hi) und der Runner-up Jan Jacobowitz, dazu Ralf Sudbrak, Asha Hanka, Matthäus Vigl, Matthias Strumpf, Wolfgang zum Winkel (verdeckt) und Günter Schmidt (v.l.n.r.)

Im Mai sieht die Rangliste anders aus als im April. Wie genau, könnt ihr hier sehen: https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-2017/

Noch ein Nachtrag zum Berliner Ostercup, der am Ostermontag ausgespielt wurde. 17 Spieler folgten der Einladung, obwohl diese erst am Karfreitag versandt wurde! Gespielt wurde im verkürzten Berliner Format: Vier Vorrundenmatches à sieben Punkte, je vier Spieler in der Hauptrunde und in der Second Chance, keine Relegation. Igor K war der strahlende Sieger, Mario Kühl der Runner-up. Die Second Chance konnte Dankwart gegen Momo gewinnen.

Viele Berliner und Berlinerinnen sehen sich am Pfingstwochenende in Sulzbach bei Frankfurt bei der Deutschen Meisterschaft. Und am Wochenende danach, dem 10. Juni, spielen wir das letzte Monatsturnier vor dem großen Finale, dem Saisonendturnier, das am 15. und 16. Juli stattfindet! Im Juni entscheidet sich, wer beim Finale ohne Zuzahlung an der Ausschüttung des Jahrespools teilnimmt.

Bis dahin! Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Dankwart Plattner
2. Dezsö Török
3. Ralf Sudbrak
4. Ercan Recan

Second Chance
1. Fakir Aslan
2. Günter Schmidt

Rookie’s Prize
Frank Petrikat

Satellit
Thomas Krüger

Speedgammon
1. Faruk Kocaer
2. Jan Jacobowitz

(nachrichtlich)Beginners
1. Asha Hanka
2. Sabine Brinkmann
3. Kurt Zerwer

Die komplette Turnierdokumentation kann Runde für Runde eingesehen werden.

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Der April macht, was er will

11. April 2017

Bericht vom Aprilturnier von Berlin Backgammon

Der April macht, was er will, und darin ist er den Würfeln beim Backgammon ähnlich: In beiden Fällen müssen wir mit dem zurechtkommen, was wir vorfinden, und das Beste daraus machen. Was könnte das sein? Lest hier weiter!

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Das Turnier der Déjà-vus

5. März 2017

Bericht vom Märzturnier von Berlin Backgammon

Tobias Hellwag hatte sich für unser Märzturnier etwas vorgenommen: In Berlin mal richtig einzugreifen und ganz nach vorne zu kommen. Das dürfen wir gleich verraten: Lest hier weiter

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Good bye, Martin!

5. Februar 2017

Bericht vom Februarturnier von Berlin Backgammon

Good bye, Martin!

Martin Birkhahn (re) im April 2016 bei seinem letzten Turnier in Berlin / Martin Birkhahn playing his last tournamen in Berlin (April 2016)Martin Birkhahn (re) im April 2016 bei seinem letzten Turnier in Berlin / Martin Birkhahn playing his last tournamen in Berlin (April 2016)

Berlin trauert um Martin Birkhahn, der am Freitag nach schwerer Krankheit gestorben ist. Wir verlieren mit ihm einen geschätzten Freund und einen ausgezeichneten Backgammonspieler.

Berlin mourns for Martin Birkhahn. We’ve lost an excellent player, a good friend and a great sportsman.

Lest hier weiter

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Das letzte Jahresauftaktturnier in Berlin

16. Januar 2017

Bericht vom Jahresauftaktturnier von Berlin Backgammon

Das neue Jahr hat gut begonnen in Berlin: Ein schönes Feuerwerk, schönes Sonnenwetter, später ein bißchen Schnee, Winterkälte, und ein spannendes Jahresauftaktturnier, das gleichzeitig auch das letzte war.

Denn mit der Umstellung von einer Saison, die mit dem Kalenderjahr kongruent ist, zu einer Saison, die im Herbst anfängt und im Sommer endet, also in ähnlichem Takt wie die Fußball-Bundesliga verläuft, gibt es ab sofort kein Jahresauftaktturnier mehr: Ab jetzt heißt es in Berlin Saisonauftaktturnier. Und natürlich auch Saisonendturnier!

Die neue Regelung hat mehrere Vorteile: Wir werden im „en passant“ weniger Terminschwierigkeiten mit unserem zweitägigen Turnier haben, denn im Sommer gibt es anders als im Winter viele freie Sonntage im „en passant“. Mitspieler und Mitspielerinnnen, die schulpflichtige Kinder haben, werden es zu schätzen wissen, dass die jährliche Turnierpause nun im Sommer ist. Und vielleicht ist es auch schöner, unser großes Turnier bei warmem Wetter an der freien Luft zu spielen… Wir werden das herausfinden. Jedenfalls spielen wir die Saison 2017 verkürzt, am 15. und 16. Juli (3. Wochenende) findet das Saisonendturnier statt. Das heißt, dass die Qualifikation für die Beteiligung an der Ausschüttung des Jahrspools nach dem Juniturnier feststeht. Berliner Meister ist, wer im Juli die meisten Punkte in der Tabelle hat. Die Saison 2018 startet dann im September 2017 und geht bis Juni 2018.

Diesen Beschluss haben wir am Anfang des Januarturniers gefasst, zu dem sich 21 Masters und 8 Beginners eingefunden haben.

Gute Laune im Beginnersturnier beim Match um Platz 2: Thomas Frübing (li) und Kurt ZerwerGute Laune im Beginnersturnier beim Match um Platz 2: Thomas Frübing (li) und Kurt Zerwer

Die acht Beginners spielten Das glaubt doch niemand! Waren sie nicht gekommen, um gemeinsam Kaffee zu trinken? Lest weiter!