Archive for the ‘Turnierberichte’ Category

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Geschichten von Ralf und Rolf

17. Januar 2018

Bericht vom Januarturnier von Berlin Backgammon

Einige Berliner, die zuletzt im Dezemberturnier unserer Meisterschaft gespielt hatten, waren froh, dass es nach fünf Wochen Pause endlich wieder ein Spielgelegenheit gab. Andere hatten zwischen den Jahren beide Berliner Sonderturniere mitgespielt und doch schon wieder Hunger auf Backgammon. Und einige waren ganz neu in unserem Kreis. Wie auch immer, 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich zum Jahresauftakt von Berlin Backgammon, um unserer Leidenschaft zu frönen: dem verstandesbegabten Spiel mit Steinen, Würfeln und einem Kubus.

Peter Haßelberg aus Gelsenkirchen, der EBIF Deutschland ins Leben gerufen hat und viel für die Backgammon-Community in Deutschland getan hat, außerdem zusammen mit Merhzad das Dortmunder Turnier leitet, war zum ersten Mal in Berlin dabei.

Peter Haßelberg, Leiter von EBIF Deutschland (re) und Co-Turnierdirektor in Dortmund, und Rolf SchülerPeter Haßelberg, Leiter von EBIF Deutschland (re) und Co-Turnierdirektor in Dortmund, und Rolf Schüler

Mümün Kuru, den ich vor ein paar Jahren bei der Deutschen Meisterschaft in Frankfurt kennengelernt habe, hat den weiten Weg von Bayreuth nach Berlin nicht gescheut.

Freundliches Lächeln vor dem Match: Mümün Kuru (re) und Andreas KohlschmidtFreundliches Lächeln vor dem Match: Mümün Kuru (re) und Andreas Kohlschmidt

Thomas Pertzel, Berliner, der bisher überwiegend im Freundeskreis gespielt hat, trat ebenfalls in der Championsgruppe an. Euch drei ein herzliches Willkommen!

Vitali erklärt die Welt und das Backgammon, Sabine und Thomas lauschen Vitali erklärt die Welt und das Backgammon, Sabine und Thomas lauschen

Dazu kam Sabine Brinkmann, die Leiterin des Beginnersturniers, die sich entschieden hat, den Aufstieg in die Mastersgruppe zu wagen.

Sabine Brinkmann und Faruk Kocaer. Im Hintergrund Lutz Steuer (re) und Tibor TaylorSabine Brinkmann und Faruk Kocaer. Im Hintergrund Lutz Steuer (re) und Tibor Taylor

Noch mehr Neulinge gab es bei den Beginners:

Thomas Kaiser, Heike Zbierski, Christine und Michael Bialas und Michael Labahn wollten alle mal die Turnierwelt des Backgammon beschnuppern.

Ein Board, zwei Würfel, zwei Neue: Die Beginners Heike Zbierski und Michael KaiserEin Board, zwei Würfel, zwei Neue: Die Beginners Heike Zbierski und Michael Kaiser

Das haben sie ausführlich im Beginnersturnier getan, und ich hoffe, es hat ihnen ebenso gut gefallen wie Klaus Brinckmann, der sich nach ein paar Jahren Abstinenz wieder zur Teilnahme entschlossen und angekündigt hat, auf jeden Fall wiederzukommen!

Sarah Khan (li), Klaus BrinckmannSarah Khan (li), Klaus Brinckmann

Nach der Begrüßung der Neuen ging es mit der Vorrunde los, und an deren Ende war ein einziger Spieler ungeschlagen: Michael Horchler, der Sieger des Berliner Cups, machte weiter, wo er am zweiten Weihnachtstag aufgehört hatte.

Für einen heißt Spielpause Arbeit. Eine Zigarre versüßt die Plackerei.Für einen heißt Spielpause Arbeit. Eine Zigarre versüßt die Plackerei.

Dahinter standen acht Spieler mit je drei Siegen, und es war klar, dass einer von ihnen in die Second Chance musste: Der Unglückliche war dieses Mal Faruk Kocaer, der die Unwägbarkeiten, die die Abschaffung des Stechens mit sich gebracht hat, bitter zu spüren bekam:

Thorsten Miesel und Sabine Brinkmann im letzten Match der Vorrunde. Faruk Kocaer beobachtet das Match mit größter Spannung. Im Vordergrund spielen Ralf Jonas (li) und Carlo Petkovsek.Thorsten Miesel und Sabine Brinkmann im letzten Match der Vorrunde. Faruk Kocaer beobachtet das Match mit größter Spannung. Im Vordergrund spielen Ralf Jonas (li) und Carlo Petkovsek.

Im letzten Match der Vorrunde drückte er ganz kräftig Sabine die Daumen. Er hatte so viele Siege wie Rolf, auch ebenso viele Buchholzpunkte, aber einen Sonneborn-Berger-Punkt weniger. Ein Sieg Sabines würde ihm den ersehnten Buchholzpunkt bringen, der ihn an Rolf vorbei auf den 8. Tabellenplatz promovieren würde. Sabine siegte, Faruk bekam seinen Buchholzpunkt. Aber er rückte nicht an Rolf vorbei, denn auch dieser hatte gegen Sabine gespielt, und Sabines Sieg verschaffte auch Rolf einen zusätzlichen Buchholzpunkt.

Alle anderen Spieler mit mindestens einem Siegpunkt rückten in die Second Chance vor, mit Ausnahme von Ilona und James Klein und Frank Maschkiwitz, die es vorzogen, den Abend ohne Backgammon zu verbringen!

In der Hauptrunde konnte Rolf Ralf Jonas nicht standhalten und stieg in die Second Chance ab. Ralf Jonas aber konnte auch gegen Paul in einem dramatischen Match, in dem Paul nach hohem Rückstand noch den DMP erreichte, bestehen und stand im Finale!

Dramatisches Halbfinalmatch: Ralf Jonas (li) und Paul Schlegel, KiebitzeDramatisches Halbfinalmatch: Ralf Jonas (li) und Paul Schlegel, Kiebitze

In der anderen Tableauhälfte schickte Michael Horchler zunächst Lutz Steuer aus Leipzig in die Second Chance und bezwang danach auch BG-Giant Tobias Hellwag.

Finale: Michael Horchler (li), Ralf JonasFinale: Michael Horchler (li), Ralf Jonas

Im Finale auf 9 Punkte ging ihm aber die Luft aus, und er musste Ralf, der den Side Pool bereits vor Beginn des Finals sicher hatte, den Sieg überlassen! Im Spiel um den dritten Platz konnte Paul sich gegen Tobias durchsetzen.

Paul Schlegel (li) und Tobias Hellwag. Es kiebitzen Ralf Sudbrak (vorn), Frank Petrikat (li) und Peter HaßelbergPaul Schlegel (li) und Tobias Hellwag. Es kiebitzen Ralf Sudbrak (vorn), Frank Petrikat (li) und Peter Haßelberg

Bravo Euch vieren! Alle erhielten einen Preis, denn aufgrund der vielen Teilnehmer gab es im Januar insgesamt sechs Preisplätze, vier davon in der Hauptrunde und zwei für die beiden Finalteilnehmer der Second Chance.

Dort mussten zunächst vier Spieler in die Vorrunde. Danach wurde wie immer neu ausgelost, und in der nächsten Runde reduzierte sich das Feld auf 7 Spieler. Als 8. trat nun Maik Kerner hinzu, der Sieger des Beginnersturniers, der sich erst im Stechen gegen Christine Bialas durchgesetzt hatte.

Christine Bialas und Maik Kerner im Spiel um den 1. Platz des Beginnersturniers. Ehemann Michael Bialas kiebitztChristine Bialas und Maik Kerner im Spiel um den 1. Platz des Beginnersturniers. Ehemann Michael Bialas kiebitzt

Er musste aber Thomas Krüger weichen, der danach auch Guido Weidner besiegen konnte.

Thomas Krüger (li) und Maik Kerner. Maik ist der Sieger des Beginnersturniers, der in der Second Chance mitspielen darfThomas Krüger (li) und Maik Kerner. Maik ist der Sieger des Beginnersturniers, der in der Second Chance mitspielen darf

Aber an Lutz Steuer, der aus der Hauptrunde kommend Sokrates nach Hause geschickt hatte, war kein Vorbeikommen, und so stand Lutz im Finale! Im anderen Halbfinale traf Rolf Schüler, der ebenfalls aus der Hauptrunde gekommen war und Ufuk Doğanay besiegt hatte, auf Dankwart, dem er keine Chance ließ. Im Finale konnte er sich auch gegen Lutz durchsetzen. Bravo, ihr beiden, und Glückwunsch!

Fast wie in Michelangelos „Erschaffung Adams“: Rolf Schüler (li) und Lutz Steuer vor dem „kleinen“, dem Second-Chance-FinaleFast wie in Michelangelos „Erschaffung Adams“: Rolf Schüler (li) und Lutz Steuer vor dem „kleinen“, dem Second-Chance-Finale

Durch seinen Sieg in der Second Chance konnte Rolf Schüler sich wieder an die Tabellenspitze setzen. Ralf Jonas konnte durch seinen Turniersieg Boden gutmachen und folgt ihm auf dem Fuße. Igor ist auf Platz 3 zurückgefallen, mit zwei Pünktchen Abstand folgt Faruk auf Platz 4. Mit Rolf und Ralf stehen erstaunlicherweise zwei Spieler an der Spitze, die nicht an allen Monatsturnieren teilgenommen haben. Geholfen hat ihnen, dass sie beide zwei Turniersiege errungen haben, dazu noch je einen Sieg in der Second Chance. Außerdem profitieren sie (bisher) auch von der in dieser Saison eingeführten Gutschriftregelung, die ihren Abstand zum übrigen Feld ganz schön vergrößern würde. Der einzige, der außer ihnen in dieser Saison einen Turniersieg auf dem Konto hat, ist Faruk.

Tobias Hellwag und Guido Weidner, KiebitzeTobias Hellwag und Guido Weidner, Kiebitze

Den Lady’s Prize hat Sabine Brinkmann erhalten, den Rookie’s Prize Thomas Pertzel. Thorsten Miesel hat im Satellitenturnier einen freien Startplatz erobert.

Im Speedgammon teilen sich Michael Horchler und Tibor Taylor den ersten Platz.

Das Beginnersturnier hat Maik Kerner gewonnen, Christine Bialas und Charon Fathieh erreichten die Plätze 2 und 3. Bravo!

Gute Laune: Christine Bialas, Charon FathiehGute Laune: Christine Bialas, Charon Fathieh

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon findet erst am dritten Februarwochenende, also am 17.2., wie gewohnt um 13:00 Uhr im en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Ralf Jonas
2. Michael Horchler
3. Paul Schlegel
4. Tobias Hellwag

Second Chance
1. Rolf Schüler
2. Lutz Steuer

Lady’s Prize
Sabine Brinkmann

Rookie’s Prize
Thomas Pertzel

Satellit
Thorsten Miesel

Speedgammon
1. Michael Horchler / Tibor Taylor

Beginners
1. Maik Kerner
2. Christine Bialas
3. Charon Fathieh

 
 

Die komplette Turnierdokumentation kann Runde für Rund eingesehen werden.

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Weihnachtsmüde und neujahrsfroh

5. Januar 2018

Kurzbericht von den Zwischenjahresturnieren von Berlin Backgammon

Am zweiten Weihnachtstag trafen sich die weihnachtsmüden Berliner Backgammonspieler im Café Belmont, um den alle Jahr wiederkommenden Berliner WeihnachtsCup auszuspielen. Die 18 Teilnehmer passten gerade so ins Belmont, in dem ansonsten relativ wenig los war. Als Gast konnten wir den Ex-Berliner Christian Plenz begrüßen, der an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt war.

Weihnachtsstimmung beim Berliner WeihnachtsCup: Mario Kühl (li) und Ralf SudbrakWeihnachtsstimmung beim Berliner WeihnachtsCup: Mario Kühl (li) und Ralf Sudbrak

Das Turnier fand im gekürzten Berliner Format statt, d. h. nach der Vorrunde mit vier Matches kamen nur jeweils vier Teilnehmer in die Hauptrunde (statt acht) und vier Teilnehmer in die Second Chance (statt allen mit mindestens einem Sieg). Die erste Überraschung des Abends war, dass es keiner der Side Pool-Spieler in die Hauptrunde schaffte und über den Side Pool deshalb in der Second Chance entschieden werden musste. Yonas Brinkmann bestätigte seine gute Form und kam ins Finale, wo er aber Michael Horchler unterlag.

Handshake vor dem Finale: Yonas Brinkmann (li) und Michael Horchler. Michael hat sich gegen den immer stärker werdenden Yonas durchgesetztHandshake vor dem Finale: Yonas Brinkmann (li) und Michael Horchler. Michael hat sich gegen den immer stärker werdenden Yonas durchgesetzt

Bravo Michael, bravo Yonas! Den Sieg in der Second Chance sicherte sich Mario Kühl. Glückwunsch!

Finalrunde
1. Michael Horchler
2. Yonas Brinkmann

Second Chance
1. Mario Kühl

Ebenfalls 18 Teilnehmer fanden sich am 30. Dezember im en passant ein, um am zweiten Sonderturnier zwischen den Jahren, dem Berliner SylvesterCup, teilzunehmen. Gäste waren Dezsö Török aus Budapest und Josefin Bichler aus Heidelberg.

Josefin Bichler (li) und Ralf Jonas im Halbfinale der Second ChanceJosefin Bichler (li) und Ralf Jonas im Halbfinale der Second Chance

Dieses Mal spielten wir ein komplettes Berliner Format, also vier Matches in der Vorrunde plus 2 K.-O.-Gruppen mit acht Teilnehmern in der Hauptrunde und Relegation der Verlierer nach dem Viertelfinale in die Second Chance. Am Ende der Vorrunde gab es ein Dejà-vu: Vitali hatte wie beim WeihnachtsCup schon wieder vier Siege!

Vitali erklärt die Welt und das Backgammon, Sabine und Thomas lauschen Vitali erklärt die Welt und das Backgammon, Sabine und Thomas lauschen

Und dann wurde es spannend: Drei Spieler hatten je zwei Siege und dazu die gleiche Buchholzzahl und die gleiche Sonneborn-Berger-Wertung aufzuweisen! Dankwart hatte schon in der Vorrunde gegen Yonas gesiegt, also mussten die Brinkmanns im Stechen gegeneinander antreten. Sabine setzte sich durch und schlug danach im Viertelfinale auch Ralf Jonas! An Frank Maschkiwitz kam sie aber nicht vorbei, und so war er im Finale. Dankwart erlaubte im anderen Halbfinale Vitali Olchanski den Einzug ins Finale, und dort setzte sich Frank Maschkiwitz durch.

Frank Maschkiwitz (li) und Vitali Olchanski im Finale des SylvesterCups. Frank hat sich durchgesetzt!Frank Maschkiwitz (li) und Vitali Olchanski im Finale des SylvesterCups. Frank hat sich durchgesetzt!

Bravo Frank, zwei gute Resultate innerhalb weniger Tage, das war mal fällig! Gratulation Euch beiden! Nach seinem Unfall im Viertelfinale im Match gegen Sabine gestattete sich Ralf Jonas keinen Fehltritt mehr und ließ auch Igor K im Finale der Second Chance keine Chance. Gratulation auch Euch beiden!

Finalrunde
1. Frank Maschkiwitz
2. Vitali Olchanski

Second Chance
1. Ralf Jonas

Die beiden kleinen Turnierchen zwischen den Jahren haben einer Menge Leute Spaß bereitet. So soll es sein – Backgammon ist geselliger Spaß für verstandesbegabte Zeitgenossen, bei dem weder Freude noch Hoffnung fehlen!

Das nächste reguläre Monatsturnier von Berlin Backgammon findet am 13. Januar 2018 statt und beginnt um 13 Uhr (Anmeldung ab 12:30 Uhr, Auslosung um 12:55 Uhr) im en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

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Rolfs Rausch

10. Dezember 2017

Bericht vom Dezemberturnier von Berlin Backgammon

27 Teilnehmer und fast ebensoviele Zuschauer, letztere überwiegend vom Typ Berliner Spätaufsteher, waren beim Dezember Turnier von Berlin Backgammon zugegen und erlebten einen Rolf, der sich in einen wahren Spielrausch steigerte. Er gewann 14 seiner 14 Matches, verließ das Turnier ungeschlagen und als Sieger in allen Klassen.

Andreas Kohlschmidt (li), Holger Eng, Carlo schaut zuAndreas Kohlschmidt (li), Holger Eng, Carlo schaut zu

Zum ersten Mal in Berlin trat der Bielefelder Holger Eng an, der froh darüber war, an diesem trüben Berliner Dezembertag einer kurzweiligen und angenehmen Beschäftigung nachgehen zu können.

Faruk (li), BadriFaruk (li), Badri

Ebenfalls zum ersten Mal bei unserer Berliner Turnier war Badri Tsuleiskiri, der in Odessa lebt und einen Berlin-Besuch dafür nutzte, seinem geliebten Backgammon zu frönen.

René, HelmutRené (li), Helmut

Zum ersten Mal bei den Masters trat der bisherige Beginnersstarter René Heldmaier an, der beim letzten Mal im Satellitenturnier einen freien Startplatz gewonnen hat. Ich wage zu prognostizieren, dass er nach seiner Performance im Dezemberturnier nicht mehr zu den Beginners zurückkehren wird!

Helmut (re), RichardHelmut (re), Richard

Mit dabei war auch der Leiter der Berliner Liga, Richard Fiegen.

Franz, der FernsehhundFranz, der Fernsehhund

Und mit dabei war auch Fernsehhund Franz, der sein Herrchen aber wenig unterstützt und wohl mehr abgelenkt hat.

Wir hoffen, dass es euch ebenso gut gefallen hat wie uns und dass wir uns bald wieder sehen!

Rolf, das wissen wir schon, verlor kein Match, also auch keins in der Vorrunde, und führte nach vier Matches die Tabelle souverän mit 4 Siegen an (https://berlin-backgammon.org/2017/12/10/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-dezemberturniers-2017-2/). Gleich dahinter mit ebenfalls 4 Siegen, aber etwas kleinerer Buchholzzahl, folgte der Neu-Master René Heldmaier. Fünf Spieler hatten drei Siege, und einer schaffte es mit zwei Siegen in die Runde der oberen Acht: Das war Richard Fiegen.

Spieler und ZuschauerSpieler und Zuschauer

Alle anderen durften in die Second Chance, nur zwei nicht: Das waren Bernhard Ludwig Winkelhaus und Hund Franz. Das müsst ihr beim nächsten Mal besser machen!

In der Runde der oberen Acht konnte René zunächst weiter siegen und schickte Igor K in die Second Chance. Aber an Helmut Krausser war im Halbfinale kein Vorbeikommen, und so musste René ins Match um den dritten Platz. Sein Gegner war Richard Fiegen, der im Viertelfinale Michael Horchler hatte schlagen können, aber im Halbfinale am unschlagbaren Rolf knapp scheiterte. Im Spiel um den dritten Platz setzte sich René durch. Gratulation euch beiden zum guten Ergebnis!

Match um Platz 3: Richard (li), RenéMatch um Platz 3: Richard (li), René

Wie das Finale ausgegangen ist, wissen wir schon. Beim Stand von drei zu null auf neun Punkte gab Rolf einen starken Recube auf 4, den Helmut wohl besser gepasst hätte. Danach stand es 7 zu 0, und jetzt musste Rolf das Spiel nur noch nach Hause schaukeln. Gratulation dem Sieger und dem Finalisten!

Finale: Rolf (li), Helmut und Kiebitze Michael Wolfgang RalfFinale: Rolf (li), Helmut und Kiebitze Michael Wolfgang Ralf

In der Second Chance konnte der aus der Hauptrunde relegierte Faruk Kocaer nacheinander Ufuk Doğanay und Fakir Aslan schlagen und stand damit im Finale! Sein Gegner war der Berlin-Neuling Holger Eng, der den ganzen weiten Weg durch die Second Chance gehen musste und nacheinander Peter Naguib, Badri Tsuleiskiri, Michael Horchler und Andreas Kohlschmidt schlagen musste, um ins Finale zu gelangen. Auch Faruk konnte seine Siegesserie nicht stoppen und musste sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Bravo, Holger! Glückwunsch dir und Faruk, der nach dem Turniersieg im November erneut ein ausgezeichnetes Ergebnis vorweisen kann.

Second-Chance-Finale: Holger (li), FarukSecond-Chance-Finale: Holger (li), Faruk

Den Satelliten hat Rolf Schüler – wer sonst? – im Finale gegen Ufuk Doğanay gewonnen. Im Speed Gammon haben sich Rolf – wer sonst? – und Igor K den ersten Platz geteilt, ohne das Finale auszuspielen.

Bei den Beginners konnte sich Heike Münch mit 4 Siegen locker in Szene setzen, verzichtete danach aber auf die fällige Teilnahme an der Second Chance der Masters, weil sie Besseres vorhatte. Nachrücker war der Turnierzweite Detlef Appel.

Paul, HeikePaul, Heike

Der Dezember hat die Rangliste (https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-201718/) ganz schön durcheinander gebracht. Igor K befindet sich jetzt ganz vorne, dicht gefolgt von Rolf, der mit seinem zweiten Turniersieg in dieser Saison vom 9. auf den zweiten Platz vorgerauscht ist (derzeit 25 Gutschriftpunkte). Der Second Chance-Finalist Faruk hat sich weiter verbessert und ist vom sechsten auf den dritten Platz vorgerückt. Ralf Jonas, der dieses Mal nicht dabei war, ist auf den vierten Platz zurückgefallen, hat aber derzeit 47 Gutschriftpunkte und wäre damit, wäre die Saison jetzt zu Ende, nur zwei Punkte hiner Rolf auf dem zweiten Platz zu finden.

Andreas Kohlschmidt (li), Ralf Sudbrak. Wolfgang, Frank und Carlo kiebitzenAndreas Kohlschmidt (li), Ralf Sudbrak. Wolfgang, Frank und Carlo kiebitzen

Die Rangliste wird sich beim nächsten Monatsturnier von Berlin Backgammon wieder verändern. Es findet am 13. Januar 2018 statt und beginnt um 13 Uhr (Anmeldung ab 12:30 Uhr, Auslosung um 12:55 Uhr) im en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/).

Davor wird es noch zwei Sonderturniere geben: Am zweiten Weihnachtstag, dem 26. 12. 2018, wird Rolf den traditionellen Berliner WeihnachtsCup im Café Belmont veranstalten. Format usw. werden noch bekanntgegeben. Am 30.12.2017 biete ich im en passant einen Berliner SylversterCup an. Beginners sind herzlich eingeladen. Entweder wird Sabine am 30.12. parallel ein eigenständiges Beginnersturnier veranstalten, oder die Beginners können im normalen Turnier integriert mit eigener Kasse spielen. Zu beiden Turnieren gibt es noch eine Bekanntmachung per E-Mail-Newsletter.

Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Rolf Schüler
2. Helmut Krausser
3. René Heldmaier
4. Richard Fiegen

Second Chance
1. Holger Eng
2. Faruk Kocaer

Speed Gammon
1. Rolf Schüler / Igor Kaplanski

Satellit
Rolf Schüler

Beginners
1. Heike Münch
2. Detlev Appel
3. Sabine Brinkmann

Die komplette Turnierdokumentation kann Runde für Runde eingesehen werden.

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Sechs Neue, ein Mirakel und wie immer zwei Sieger

14. November 2017

Bericht vom Novemberturnier von Berlin Backgammon

Ist es mir zu verdenken, dass ich mich über die 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die beim Novemberturnier unserer Berliner Meisterschaft dabei waren, freue? So viele Backgammonspieler waren in den Räumen des „en passant“ noch nie, und ich denke, dass das nicht nur ein Ergebnis der guten Turnierleitung (Sabine, Rolf und Dankwart), sondern vor allem der freundlichen und geselligen Spielatmosphäre geschuldet ist, die in Berlin inzwischen die Regel ist. Wir benehmen uns korrekt und freundlich zueinander, wir begrüßen Neue, wir helfen ihnen, sich schnell bei uns zurechtzufinden und gut zu fühlen, wir geizen nicht mit unserem Wissen.

René Heldmaier (li) und Paul SchützRené Heldmaier (li) und Paul Schütz

So haben wir das jetzt lange gemacht, und so soll es weiterhin bleiben! Das alles, damit wir – die, die schon lang dabei sind – weiterhin Spaß haben, und damit viele Neue kommen, die Spaß mit uns haben und unseren Spaß noch vermehren und bald selbst zu denen gehören, die immer wieder gern zu unserem Turnier kommen.

Paul Schlegel (li), Aleksandr KhandinPaul Schlegel (li), Aleksandr Khandin

Dieses Mal gab es sechs neue Spieler zu begrüßen und einen alten Bekannten, der dieses Mal nicht aus Moskau, sondern sogar aus San Francisco, wo er sich inzwischen niedergelassen hat, angereist war: Aleksandr Khandin.

Ufuk Doğanay (li), Frank PetrikatUfuk Doğanay (li), Frank Petrikat

Zum ersten Mal dabei war der Berliner Ufuk Doğanay. Er hat bisher nur traditionelles Backgammon im Freundes- und Familienkreis gespielt, sich aber trotzdem gleich in der Mastersgruppe angemeldet. Dort war er trotz rudimentärer Cubekenntnisse – die Grundlagen hat er sich kurz vor dem Turnier angesehen – nicht schlecht aufgehoben, wie sich herausgestellt hat.

Andreas Kohlschmidt gegen Asha Hanka, Bernhard Ludwig Winkelhaus schaut zuAndreas Kohlschmidt gegen Asha Hanka, Bernhard Ludwig Winkelhaus schaut zu

Auch Asha Hanka spielte erneut in der Mastersklasse. Den Ladie’s Prize bekam sie aber nicht automatisch, denn dieses Mal herrschte Konkurrenz: Auch Ilona Klein bewarb sich darum. Wie das Duell ausging, steht weiter unten.

Carlo Petkovsek (li), Ilona KleinCarlo Petkovsek (li), Ilona Klein

Zum ersten Mal dabei waren auch die Berliner Andy Seidel, Andy Steinau, Matthias Rothbart, Paul Schütz und Bill Weiß. Charon Fathieh hat vor Jahren schon einmal das alte Beginnersturnier besucht, für ihn war es eine Art Zweitpremiere. Alle fünf starteten in der Beginnersklasse.

Andy Steinau (li), Charon FathiehAndy Steinau (li), Charon Fathieh

Euch allen sagen wir: Herzlich willkommen! Kommt wieder, wenn es Euch gefallen hat, lernt dazu, habt Freude am Spiel unter Gleichgesinnten und gehört bald selbst zu denen, die den Neuen sagen: Herzlich willkommen!

Nach der Begrüßung der Neuen begann die Vorrunde (https://berlin-backgammon.org/2017/11/12/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-novemberturniers-2017/#Vorrunde), und an deren Ende zogen zwei Spieler mit vier Siegen und 5 weitere mit drei Siegen in die Hauptrunde ein. Zu den letzteren gehörten Günter Schmidt, Faruk Kocaer, Ilona Klein, Michael Horchler und Thomas Krüger.

Faruk Kocaer (li) und Sokrates BukalisFaruk Kocaer (li) und Sokrates Bukalis

Hätte mir jemand vor Beginn des Turniers gesagt, dass bei dieser Teilnehmerzahl – 27 in der Mastersklasse – in der Vorrunde nur sieben Spielerinnen und Spieler drei oder mehr Siege erringen würden, dann hätte ich mit einem Gefühl großer Sicherheit 1000:1 dagegen gewettet. Aber es war so, wie es war, die Kontrolle ergab auch nichts anderes, und so zwängte sich der vollkommen überraschte Ralf Jonas mit nur zwei Siegen durch das Nadelöhr in die Hauptrunde.

Ralf Sudbrak (li) und Ralf Jonas, dahinter Thomas Krüger (li) und Igor BRalf Sudbrak (li) und Ralf Jonas, dahinter Thomas Krüger (li) und Igor B

Ein echtes Karnevalsmirakulum! Mitgeholfen hatte Fakir Aslan, dem es im letzten Match der Vorrunde nicht gelungen war, seine 6-2-Führung gegen James Klein, die er mit gutem Cubespiel erreicht hatte, in einen Matchsieg zu verwandeln. So konnte er seinen beiden Siegen den dritten, der ihn zur Teilnahme an der Hauptrunde berechtigt hätte, nicht hinzufügen.

Fakir Aslan ruht sich nach der schweren Vorrunde ausFakir Aslan ruht sich nach der schweren Vorrunde aus

Die beiden Viersiegspieler – ausweislich des Blix der eine mit dem schwersten, der andere mit dem leichtesten Los der Vorrunde – spielten gleich im ersten Match der Hauptrunde (https://berlin-backgammon.org/2017/11/12/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-novemberturniers-2017/#Finalrunde) gegeneinander, und es war Aleksandr Khandin, der in einem spannenden Match mit dem letzten Wurf die Oberhand behielt. Im Halbfinale konnte er aber Faruk nicht standhalten, und so stand Faruk im Finale.

In der anderen Tableauhälfte musste Ilona Klein sich Thomas Krüger geschlagen geben. Der konnte im Halbfinale auch Ralf Jonas hinter sich lassen („Was habt ihr mir hier für einen Killer auf den Hals gehetzt?“ fragte Ralf gegen Ende des Matchs), und so stand Thomas gegen Faruk im Finale.

Finale: Thomas Krüger (li), Faruk KocaerFinale: Thomas Krüger (li), Faruk Kocaer

Ganz so ein Killer war Thomas dann aber doch nicht, denn gegen Faruk lag er schnell 0-5 hinten. Der Speedgammonspezialist zeigte sich im Finale von seiner besten Seite und spielte wie entfesselt. Zwar konnte Thomas das Ergebnis noch auf 3-7 aufhübschen, aber dann gewann Faruk das 9-Punkte-Match im nächsten Spiel und damit auch den Side Pool. Gratulation dem Sieger und dem Finalisten!

Match um Platz 3: Aleksandr Khandin (li), Ralf Jonas, KiebitzeMatch um Platz 3: Aleksandr Khandin (li), Ralf Jonas, Kiebitze

Nach dem Halbfinale standen sich die beiden Verlierer Aleksandr und Ralf schließlich im Spiel um den 3. Platz gegenüber (wegen der vielen Teilnehmer gab es bei diesem Turnier vier prämiierte Hauptrundenplätze und zwei in der Second Chance). Ralf war nach dem Angriff von Killer-Thomas noch groggy, und Aleksandr nutzte das geschickt aus. Glückwunsch auch Euch beiden zu den guten Resultaten!

Thomas Frübing (re) und Faruk Kocaer, KiebitzeThomas Frübing (re) und Faruk Kocaer, Kiebitze

Niemand ist an diesem Samstag ohne Vorrundensieg geblieben, und so hatten alle Spieler und Spielerinnen die Chance, an der Second Chance teilzunehmen. In der Second Chance (https://berlin-backgammon.org/2017/11/12/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-novemberturniers-2017/#SecondChance) erfordert das Turnierformat der Saison 2017/18, dass in der ersten Runde so viele Spieler antreten, dass danach die Teilnehmerzahl auf ein Vielfaches von 7 reduziert ist. Also mussten zunächst 8 Spieler – überwiegend Einsiegspieler – antreten (ein Spieler hatte auf die Teilnahme verzichtet), 10 hatten zunächst spielfrei.

Backgammon ist ein schönes Spiel. Es freuen sich Besiegte wie Sieger - Mel Sippel und Detlev AppelBackgammon ist ein schönes Spiel. Es freuen sich Besiegte wie Sieger – Mel Sippel und Detlev Appel

Als noch sieben übrig waren, kam Mel Sippel, die Siegerin des Begionnersturniers, hinzu, damit das Achtelfinale – und damit die letzten 3-Punkt-Matches – gespielt werden konnte. Dessen Sieger – Thomas Frübing, Rolf Schüler, Carlo Petkovsek und Igor K – mussten nun im Viertelfinale in 5-Punkte-Matches gegen die Verlierer des Viertelfinals der Hauptrunde, die in die Second Chance relegiert werden, antreten.

Sarah Khan (li), Sabine BrinkmannSarah Khan (li), Sabine Brinkmann

In der oberen Tableauhäfte setzte sich Thomas Frübing gegen Günter Schmidt und danach auch gegen Dankwart durch – damit war er zum ersten Mal im Finale der Second Chance! Thomas hat in den letzten Monaten viel trainiert und sein Spiel merklich verbessert. Hinzu kommt große Nervenstärke, die er, der ein ausgezeichneter Schachspieler ist, von dort mitgebracht hat. Zwei Mal habe ich beobachtet, dass er seine Uhr bis auf wenige Sekunden heruntergespielt hat, und zwei Mal geriet er nicht in Hektik, sondern nutzte die verbliebene Zugzeit voll aus, um auch unter Zeitdruck den richtigen Zug zu finden.

Thomas Frübings Uhr zeigt nach dem Match gegen Faruk Kocaer noch 14 Sekunden anThomas Frübings Uhr zeigt nach dem Match gegen Faruk Kocaer noch 14 Sekunden an

Er traf im Finale auf Igor K, der gegen Mel Sippel, Michael Horchler und Carlo Petkovsek siegreich war. Aber der erstarkte Thomas Frübing überwand auch den erfahrenen Igor K und durfte sich über seinen ersten Finalsieg freuen. Bravo, Thomas, und Gratulation, Igor!

Frank Maschkiwitz (li) und Yonas BrinkmannFrank Maschkiwitz (li) und Yonas Brinkmann

Mit drei Vorrundensiegen hat Ilona Klein den Lady’s Prize gewonnen. Ufuk Doğanay erhält den Rookie’s Prize. Glückwunsch Euch beiden! Beide Preise werden gemäß der neuen Ausschreibung bei der nächsten Teilnahme ausgezahlt.

Im November sind zwei Satellitenturniere zustande gekommen. Einen freien Startplatz gewann im ersten Turnier der Beginner René Heldmaier, den zweiten Startplatz teilen sich Igor K und Rolf Schüler. Gratulation!

Im Finale des Speedgammon setzte sich Ralf Jonas gegen Igor K durch. Glückwunsch!

Michael Horchler (li), Ralf Jonas, KiebitzeMichael Horchler (li), Ralf Jonas, Kiebitze

Wir wissen schon, dass die Siegerin des Beginnersturniers Mel Sippel heißt. Auf den Plätzen landeten Sabine Brinkmann und René Heldmaier. Gratulation!

In der Rangliste (https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-201718/) ist Ralf Jonas vorne geblieben, Igor K und Yonas Brinkmann haben die Plätze getauscht.

Carlo Petkovsek (li), Günter Schmidt dynamischCarlo Petkovsek (li), Günter Schmidt dynamisch

Die Rangliste wird sich beim nächsten Monatsturnier von Berlin Backgammon wieder verändern. Es findet am 9. Dezember 2017 statt und beginnt um 13 Uhr (Anmeldung ab 12:30 Uhr, Auslosung um 12:55 Uhr) im en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Faruk Kocaer
2. Thomas Krüger
3. Alexander Khandin
4. Ralf Jonas

Second Chance
1. Thomas Frübing
2. Igor Kaplanski

Lady’s Prize
Ilona Klein

Rookie’s Prize
Ufuk Doganay

Satellit 1
Rolf Schüler / Igor Kaplanski

Satellit 2
René Heldmaier

SpeedGammon
1. Ralf Jonas
2. Igor Kaplanski

Beginners
1. Mel Sippel
2. Sabine Brinkmann
3. René Heldmaier

 

 

Die komplette Turnierdokumentation kann Runde für Runde eingesehen werden.

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Yonas gegen Jonas

16. Oktober 2017

Bericht vom 2. Saisonturnier von Berlin Backgammon, Oktober 2017

30 Spielerinnen und Spieler, davon sieben Beginners, versammelten sich am zweiten Oktobersamstag 2017, um miteinander einen angenehmen und entspannten Backgammonnachmittag zu verbringen.

André Larsen, AshaAndré Larsen, Asha

Zum ersten Mal startete bei den Masters Asha Hanka. Sie spielte sich in der Second Chance weit nach vorn! Read the rest of this entry ?

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Lateinamerika zu Gast in Berlin

17. September 2017

Bericht vom Saisonauftaktturnier von Berlin Backgammon, September 2017

Die neue Saison unserer Berliner Backgammon-Meisterschaft hat dieses Mal im September statt im Januar begonnen, und das war nicht das einzige, was ab diesem Jahr anders ist als bisher:

Wir spielen in der Vorrunde nun Sieben-Punkte Matches. Das gibt mehr und vielleicht auch interessantere Cube-Entscheidungen als in Fünf-Punkte-Matches, die eher Endspielcharakter haben. Zum Ausgleich spielen wir in der Vorrunde nur noch vier Matches. Obwohl sich die Gesamtzahl der in der Vorrunde gespielten Punkte damit leicht erhöht hat, und zwar von 25 auf 28, dauert die Vorrunde nicht länger als bisher.

Dann fällt das Stechen weg. Viele haben die Ein-Punkt-Matches wenig geliebt. Nun ist die Second Chance um eine Runde, bei mehr als 35 Teilnehmern zwei Runden länger. In den zusätzlichen Runden werden Drei-Punkt-Matches gespielt.

Zudem gibt es in dieser Saison erstmals Gutschriftpunkte in der Rangliste. Diese erhält vor dem Saisonendturnier, wer nicht öfter als ein Mal fehlt, und zwar in Höhe des schwächsten Monatsturniers der Saison. Wer zwei Mal oder öfter fehlt, erhält keine Gutschrift.

Mel, FarukMel, Faruk

26 Spielerinnen und Spieler, davon vier Beginners, wollten das neue System gleich zum Saisonauftakt in der Praxis kennenlernen.

Zwei von ihnen hatten eine besonders weite Anreise:

Yonas (li), AlbertoYonas (li), Alberto

Alberto Bertot ist aus Rosario/Argentinien zu unserem Turnier gekommen, und Carlos Masias wohnt in Lima, der Hauptstadt von Peru. Ist es nicht schön, dass Backgammon auf der ganzen Welt gespielt wird? Und dass unsere kleine ausgesuchte Community es erlaubt, Kontakte in die ganze Welt zu knüpfen? Sowohl Alberto als auch Carlos sind passionierte und erfahrene Backgammonspieler und starteten in der Championsklasse.

Carlos (li), PeterCarlos (li), Peter

Zum ersten Mal dabei war René Heldmaier, der zunächst bei den Beginners startete, aber schon weiß, was Equity ist. Wir erwarten Dich demnächst in der Championsklasse, René!

René (li), DetlevRené (li), Detlev

Schon länger hat Paul Schlegel aus Dresden nicht mehr teilgenommen. Die Pause hatte er nötig, um sein Studium erfolgreich zu beenden, und nun will er wieder einsteigen. Er schaffte es bis ins Viertelfinale der Second Chance.

Ebenfalls nach längerer Pause hat Peter Naguib, der Sieger des Jahresendturniers 2015, an unserem Turnier teilgenommen. Von ihm werden wir noch hören.

Der Berliner Youngster Yonas Brinkmann, normalerweise Beginnersstarter, trat dieses Mal in der Championsklasse an. Yonas wird immer besser, auch von ihm werden wir noch hören.

Auch Sokrates Bukalis, der die letzte Saison überwiegend geschwänzt hat :), war wieder dabei.

Willkommen bei unserem Berliner Turnier, ihr Neuen, und willkommen zurück, ihr neu Eingestiegenen! Hoffentlich hat es Euch so gut gefallen wie den anderen auch!

Mel (li), SabineMel (li), Sabine

Leo zeigte gleich, dass er zu den besten Spielern des Feldes gehört, und spielte sich mit vier Siegen durch die Vorrunde. Sieben weitere Spieler hatten drei Siege und zogen unangefochten in die Hauptrunde ein (alle Ergebnisse hier: https://berlin-backgammon.org/2017/09/17/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-septemberturniers-2017/), unter ihnen auch Yonas, der, das ist zu betonen, sonst bei den Beginners startet. Der Neunte der Vorrundentabelle hatte nur zwei Siege, und so war es dieses Mal nicht notwendig, die Nebenwertungen zu bemühen, um die Teilnehmer der Hauptrunde zu bestimmen. Damit hat sich auch gezeigt, dass eine Vorrunde mit vier Matches nicht notwendig zu einem Klumpen in der Mitte des Feldes führt.

Aber am Ende der Vorrundetabelle gab es mehr traurige Gesichter als sonst: Insgesamt drei Spieler sind sieglos geblieben und durften nicht in die Second Chance. Alle anderen spielten in der um eine Runde unteren KO-Gruppe.

In der Hauptrunde konnte Leo Waters nacheinander Ralf Jonas und Peter Naguib schlagen und stand damit im Finale, wo er auf den traf, der zuvor Yonas Brinkmann und Dankwart Plattner geschlagen hatte: Rolf Schüler.

Vor dem Finale: Rolf (re), LeoVor dem Finale: Rolf (re), Leo

Rolf führte im Neun-Punkte Match schon hoch, und Leo war dabei, sich wieder heranzukämpfen. Doch dann gewann Rolf ein Gammon mit Cube auf 2, und Spiel, Match und Turniersieg waren sein! Leo hatte immerhin den zweiten Platz errungen. Im Spiel um Platz 3 konnte sich Dankwart im Double Match Point gegen Peter Naguib durchsetzen. Glückwunsch euch allen!

Yonas Brinkmann, der sein Viertelfinale verloren hatte und in die Second Chance relegiert worden war, machte es wie jeder gute Sportler, wischte den Ärger über das im DMP verlorene Viertelfinale fort, dachte nach vorn und konzentrierte sich auf das nächste Match. Diese Herangehensweise war erfolgreich, denn er konnte nacheinander Faruk Kocaer und Igor Kaplanski schlagen und stand damit im Finale der Second Chance! Carlo Petkovsek, der mit zwei Vorrundensiegen direkt in die Second Chance eingezogen war, hatte einen weiteren Weg: Nach dem verdienten Freilos in der ersten Runde musste er nacheinander Thomas Krüger, Ralf Sudbrak und Michael Horchler schlagen.

Im Finale der Second Chance: Yonas (li), CarloIm Finale der Second Chance: Yonas (li), Carlo

Nach diesen Siegen stand er als zweiter Finalist fest. Im Finale wehrte Yonas sich zwar tapfer, fand aber keine Gegenwehr gegen den wie entfesselt aufspielenden Carlo und musste sich schließlich geschlagen geben: Am Ende eines langen Turniers hieß es Sieg für Carlo, Yonas wird Zweiter! Für beide ein schöner Erfolg, Glückwunsch!

In der neuen Rangliste ist Carlo Petkovsek nun hinter dem Turniersieger Rolf Schüler und dem Finalisten Leo Waters, die nur zwei Pünktchen trennen, Dritter. Dankwart ist Vierter und Yonas Fünfter.

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon findet am 14. Oktober 2017 statt. Es beginnt um 13 Uhr (Anmeldung ab 12:30 Uhr, Auslosung um 12:55 Uhr) im en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/)

Bis dahin! Viele Grüße

Dankwart

Finalrunde
1. Rolf Schüler
2. Leo Waters
3. Dankwart Plattner
4. Peter Naguib

Second Chance
1. Carlo Petkovsek
2. Yonas Brinkmann

Satellit
Thomas Krüger

Speedgammon
1. Rolf Schüler / Peter Naguib

Beginners (nachrichtlich)
1. Mel Sippel
2. René Heldmaier

 

Die komplette Turnierdokumentation kann Runde für Runde eingesehen werden.

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Der Berliner Wohlfühl-DavisCup

21. August 2017

Bericht vom 1. Berliner Turnier nach Davis-Cup-Art

Vor dem Turnier eine gepflegte ChouetteVor dem Turnier eine gepflegte Chouette

Das war eine Premiere in Berlin: Im ersten Turnier dieser Art spielten sechs Paare ein Vier-Runden-Turnier im gekappten Jeder-gegen-Jeden Format, also mit Read the rest of this entry ?