Archive for the ‘Turnierberichte’ Category

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Zwei Teufelskerle und kein Hallelujaengel

19. November 2018

Bericht vom Monatsturnier von Berlin Backgammon am 17. November 2018

Der November ist in Berlin meist trist und grau, obwohl in diesem Jahr ja alles anders ist. An einem Samstag im November scheint aber immer die Sonne, nämlich am Turniertag von Berlin Backgammon.

Marcus Selle (li) und Frank Petrikat. Dahinter Karl Heinz Baatz (li) und Frank MaschkiwitzMarcus Selle (li) und Frank Petrikat. Dahinter Karl Heinz Baatz (li) und Frank Maschkiwitz

29 Spielerinnen und Spieler haben teilgenommen und erlebten zwei Teufelskerle: Frank von Willert tat sich nach seinem tollen Finalsieg gegen Mochy beim Oktoberturnier zunächst schwer. Ein Freilos und Jutta Lange halfen ihm aber, wenigstens die Second Chance zu erreichen (alle Turnierergebnisse sind hier dokumentiert: https://berlin-backgammon.org/2018/11/18/runde-fuer-runde-verlauf-des-berliner-novemberturniers-2018/). Jetzt erst hatte er seine Saturiertheit überwunden und siegte ununterbrochen, bis er im Finale stand.

Frank von Willert (li) und Sokrates BukalisFrank von Willert (li) und Sokrates Bukalis

Seine Finalgegnerin Sabine Brinkmann als Hallelujaengel zu bezeichnen, wäre völlig verfehlt: Sie schlug in der Vorrunde ihre Söhne wie eine Rabenmutter und zog mit drei Siegen (mit denen sie sich den Lady’s Prize sicherte) in die Hauptrunde ein, wo sie aber im Viertelfinale Michael Horchler, von dem noch die Rede sein wird, unterlag.

Im Vordergrund: Tobias Bilz (li) und Elyas Brinkmann, dahinter Yonas und Sabine Brinkmann, im Hintergrund Günter Schmidt (li) und Jörg ZimmermannIm Vordergrund: Tobias Bilz (li) und Elyas Brinkmann, dahinter Yonas und Sabine Brinkmann, im Hintergrund Günter Schmidt (li) und Jörg Zimmermann

Jetzt ebenfalls in der Second Chance, schlug sie ihren Sohn Yonas (und fast auch Elyas, der sich aber lieber schon eine Runde früher von Carlo Petkovsek statt von seiner Mama schlagen ließ) wieder! In aller Öffentlichkeit! Und dann auch noch im Halbfinale den ausgebluteten Dankwart! Frank, der Teufelskerl Nr. 2, bot ihr im Finale dann aber Paroli und stand zum dritten Mal in den vier Turnieren dieser Saison auf dem Treppchen! Gratulation Euch beiden!

Christian Setzpfandt (li) und Jürgen Lange, dahinter Frank Petrikat (li) und Paul SchlegelChristian Setzpfandt (li) und Jürgen Lange, dahinter Frank Petrikat (li) und Paul Schlegel

Michael Horchler schaffte es mit drei Siegen in die Hauptrunde und setzte sich dort gegen Sabine und Ralf Sudbrak durch: Seine dritte Finalteilnahme in vier Saisonturnieren! Ihm gegenüber saß Igor Bakunowizki, der mit vier Vorrundensiegen in die Hauptrunde eingezogen war und dort Igor K und Paul Schlegel schlagen konnte.

Freundlicher Händedruck vor dem Finale: Igor Bakunowizki (li) und Michael HorchlerFreundlicher Händedruck vor dem Finale: Igor Bakunowizki (li) und Michael Horchler

Im Finalmatch führte er beständig, konnte sich aber nicht absetzen. Als er im 9-Punkte-Match 8-7 Crawford führte, bäumte Michael sich auf und gewann Gammon! Zweiter Turniersieg für den Teufelskerl Nr. 1 in dieser Saison. Gratulation Euch beiden!

Ralf Subrak (li) und Sokrates BukalisRalf Subrak (li) und Sokrates Bukalis

Den 3. Platz sicherte sich Paul Schlegel im Match gegen Ralf Sudbrak. Gratulation auch Euch beiden!

Paul Schlegel (li) und Andreas KohlschmidtPaul Schlegel (li) und Andreas Kohlschmidt

Das erstmals in dieser Saison ausgetragene Speedgammonturnier gewann Stefan Blancke im Finale gegen Yonas Brinkmann. Gratulation Euch beiden!

Carlo Petkovsek (li) und Rolf Schüler, dahinter Jürgen Lange (li) und Stefan BlanckeCarlo Petkovsek (li) und Rolf Schüler, dahinter Jürgen Lange (li) und Stefan Blancke

Im Satellitenturnier sicherte sich Mel Sippel den freien Startplatz für eines der nächsten Turniere im Finale gegen Matthäus Vigl. Gratulation!

Mel Sippel und Andreas KohlschmidtMel Sippel und Andreas Kohlschmidt

Sieger des Beginnersturniers ist Elyas Brinkmann. Gratulation!

Karl Heinz Baatz (li) und Igor Bakunowizki. Elyas Brinkmann und Carlo Petkovsek kiebitzenKarl Heinz Baatz (li) und Igor Bakunowizki. Elyas Brinkmann und Carlo Petkovsek kiebitzen

In der vierten Rangliste der Saison 2018/29 steht der zweimalige Turniersieger und einmalige Turnierfinalist Michael Horchler mit 351 Punkten an erster Stelle, gefolgt vom zweimaligen Second-Chance- und einmaligen Turniersieger Frank von Willert an zweiter (327 Punkte). Igor Bakunowizki und Ralf Sudbrak folgen mit 253 und 239 Punkten, Paul Schlegel hat 231 und Sabine Brinkmann 213 Punkte (https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-2018-19/).

Thomas Frübing (li) und Tobias Bilz, Matthäus Vigl kibitztThomas Frübing (li) und Tobias Bilz, Matthäus Vigl kibitzt

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon ist ein echtes Weihnachtsturnier, denn es findet am 22. Dezember statt, und zwar zur gewohnten Zeit und wie immer im „en passant“. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Thorsten Miesel (li) und Rolf Schüler, dahinter Michael Horchler (li) und Stefan BlanckeThorsten Miesel (li) und Rolf Schüler, dahinter Michael Horchler (li) und Stefan Blancke

Finalrunde
1. Michael Horchler
2. Igor Bakunowizki
3. Paul Schlegel
4. Ralf Sudbrak

Second Chance
1. Frank von Willert
2. Sabine Brinkmann

Lady’s Prize
Sabine Brinkmann

Rookie’s Prize
Rookieloses Turnier

Satellit
Melanie Sippel

Speedgammon
1. Stefan Blancke
2. Yonas Brinkmann

Beginners
1. Elyas Brinkmann
2. Karl-Heinz Baatz

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Ein Feuerwerk von Festival

1. November 2018

Bericht vom Berlin Backgammon Festival am 27. und 28. Oktober 2018

Hier gibt es vorab alle verwertbaren Fotos vom Berlin Backgammon Festival.
Der Wortbericht vom Festival muss noch ein paar Tage warten, er wird hier demnächst eingefügt. Und hoffentlich noch vor meiner Verrentung hoffe ich, auch die Bildunterschriften zu verfassen. (Jetzt [19.11.2018] ist es umgekehrt gekommen: Die Bildunterschriften sind verfasst, und mehr wäre jetzt witzlos.)

Das zweitägige Berlin Backgammon Festival bestand aus zwei Teilen: Am Samstag spielten wir ein normales Monatsturnier. Einzige Änderungen waren die leicht erhöhte Anmeldegebühr, mit der wir eine zweite Servicekraft finanziert haben, und ein zusätzlicher optionaler Side Pool. Und nicht ganz normal waren die 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Nach der Begrüßung der Teilnahmer, die zum ersten Mal dabei waren, und der Weitgereisten gab es eine kurze Einführung in die besonderen Turniermodalitäten bei Berlin Backgammon. Und dann ging es los!


Andreas Kohlschmidt (li), Tobias Bilz

Neuling aus Berlin und Rookie-Prize-Winner: Tobias Bilz

Neuling aus Berlin: Vassilis Stavrou (li), Sokrates Bukalis

Spaß beim Backgammon: Jörg Zimmermann (li), Marcus Selle, der es bei seiner zweiten Teilnahme an unseren Turnieren bis ins Halbfinale geschafft hat und erst an Mochy scheiterte

Thomas Frübing und Jutta Lange, dahinter Thomas Krüger (li) und Günter Schmidt

Ganz vorn der Haarschopf von Jutta Lange, dahinter Dieter Lehninger (li) und der Kieler Julian Lüchtenborg, im Hintergrund Martin Hoffmann aus Voerde (li) und Dierk Deuser aus Taunusstein

Frank Maschikiwitz (li) und Ruedi Altermatt aus Basel bei seiner ersten, aber nicht letzten Teilnahme in Berlin

Peter Dittmann aus Bremen

Thorsten Miesel (li) und Peter Dittmann aus Bremen im aus Anlass des Festival ausnahmsweise geöffneten kleinsten Spielsaal

Dierk Deuser aus Taunusstein

Der Beginnersstarter Julian Lüchtenborg aus Kiel

Martin Hoffmann aus Voerde. Im Hintergrund brütet Frank Maschkiwitz über einer Stellung

Dieter Lehninger

Stefan Tandetzke aus Lübeck (li) und Werner Frey aus Bad Urach

Stargast Mochy aus Tokio (li) und Jost Müller-Kreth aus Bremen. Mit ihm hatte Mochy die größten Schwierigkeiten in der Vorrunde, er konnte sich nur knapp durchsetzen

Vicky lehrt die Arrivierten das Fürchten I: Die Beginnersstarterin Vicky Prynda aus Berlin, erstmals beim Berliner Turnier, und Bernhard Ludwig Winkelhaus. Vicky hatte nach der Vorrunde drei Siege auf ihrem Konto

Mochy, Jost, Vicky, Bernhard Ludwig

Der Berliner Hunter Armistead (li) und Aleksandr Khandin, der uns – dieses mal aus San Francisco kommend – mal wieder besucht hat

Guido Weidner und Sabine Brinkmann, dahinter der Dortmunder Turnierleiter Mehrzad Jarrah-layegh (li) und Frank Petrikat. Frank war am Sonntag der erste glückliche Träger des begehrten Mochy-Caps mit der Aufschrift „I beat Mochy“

Mehrzad Jarrah-layegh

Hunter Armistead. Auch er trat am Sonntag gegen Mochy an, konnte aber kein Mochy-Cap erringen

Christian Setzpfand (li) und Igor Bakunowizki

Aleksandr Khandin brütet über einer Position, Ralf Sudbrak ist abgelenkt

Wer unsere Turniere öfter besucht, erkennt, dass Sven dieses Mal die Räume anders bestuhlt – und betischt – hat, damit alle Platz haben

Thomas Frübing und Josefin Bichler auf Heidelberg

Thorsten Miesel und Guido Weidner mit seiner typischen Backgammon-Ohrbekleidung

Blick in den oberen Spielsaal

Vicky lehrt die Arrivierten das Fürchten II: Die Beginnersstarterin Vicky Prynda aus Berlin und der Dortmunder Turnierleiter Mehrzad Jarrah-layegh. Er fürchtet sich wohl auch, konnte sie aber als einziger in der Vorrunde besiegen

Blick in den kleinen Spielsaal

Freut sich auch hier: Jörg Zimmermann

Vassilis Stavrou

Jost Müller-Kreth (li) und Hunter Armistead. Dahinter notiert Mochy den Namen seines Gegners. Ob er Gudie oder Dieter Lehninger hingeschrieben hat? Gudie muss nichts notieren, er weiß, gegen wen er spielt

Nach dem Aufschreiben des Namens: Ein freundlicher Händedruck vor dem Match. Dahinter spielen Sabine – auch sie mit ihrer Backgammon-Ohrbedeckung – und Bernhard Ludwig Winkelhaus

Auch Sabine lacht gern – hier freut sie sich über ihre Führung

Faruk Kocaer (vorn) und Ralf Sudbrak

Faruk, konzentriert

Hier sitzen nur zukünftige Mochy-Cap-Träger am Spieltisch: Der Düsseldorfer Turnierleiter Peter Berg (li) und Frank Petrikat

Martin Barkwill aus Newcastle nahm nach zwei Jahren Abstinenz mal wieder an einem Berliner Turnier teil

Werner Frey aus Bad Urach

Peter Berg (vorn) und Frank Petrikat

Peter Berg
Samstag Nachmittag: Jutta Lange ist eine der vier SpielerInnen, die in der Vorrunde gegen Mochy spielen dürfen. Unser Willkommensgeschenk, den Hoody mit dem Logo von Berlin Backgammon, designed von Asha Hanka, wird Mochy erst nach Ende der Vorrunde erhalten. Im kalten Berlin war er ihm sehr nützlich.Samstag Nachmittag: Jutta Lange ist eine der vier SpielerInnen, die in der Vorrunde gegen Mochy spielen dürfen. Unser Willkommensgeschenk, den Hoody mit dem Logo von Berlin Backgammon, designed von Asha Hanka, wird Mochy erst nach Ende der Vorrunde erhalten. Im kalten Berlin war er ihm sehr nützlich.

Der untere Spielsaal in erweiterter Bestuhlung und Betischung

Die andere Seite des unteren Spielsaals in konventioneller Bestuhlung und Betischung. Vorn Faruk Kocaer und Vassilis Stavrou, dahinter Mochy und Jutta Lange. Ehemann Jürgen drückt seiner Frau einen Daumen. Rechts Marcos Torino aus Argentinien, der sich zeitweilig in Berlin aufhält

Gemütlich in der Spielpause: Vicky Prynda und Julian Lüchtenborg

Die Vorrunde ist vorbei, jetzt wird’s so richtig ernst: Michael Horchler im Viertelfinale gegen Mochy, der sein Berlin-Backgammon-Hoody trägt. Jörg Zimmermann und Matthäus Vigl beobachten das Spiel. Im Hintergrund sind Jost Müller-Kreth und Josefin Bichler zu erkennen

wie oben

wie oben, jedoch aus anderer Perspektive

Da hatten sich zwei gefunden, die passten nicht zusammen: Thorsten Miesel (li) führt gegen Vicky und hofft schon auf ein gedoppeltes Gammon im 5-Punkte Match, als ihn die Nachricht erreicht, dass er im Spielplan um eine Zeile verrutscht ist. Jetzt schaut er konsterniert drein

Halbfinale: Mochy und Marcus Selle, Kiebitze en masse

Hier hat der Turnierfotograf herangezoomt: Nochmal dasselbe.

Noch näher herangezoomt: Nochmal dasselbe.

Mochy kann seine Matches aus dem Kopf nachspielen. Hier diskutiert er mit Marcus einige Positionen des Matches…

… und gibt Marcus Tipps

Beim nächsten Tipp gibt es einen Kopfstoß!

Ein Hoody für Mochy: Asha Hanka hat es entworfen. Es steht ihm ausgezeichnet, findet der Turnierfotograf, und hat die beiden deshalb mehr als ein Mal fotografiert




In der Zwischenzeit hat Vicky den Gegner gefunden, den das Fatum für sie vorgesehen hatte. Das Fatum hatte außerdem auch entschieden, dass Vicky in diesem Match ihrem Namen untreu werden würde, aber das wussten die beiden zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht

In dieser Aufnahme wird nicht deutich, wie sehr Dieter auf das Fatum eingeredet hat. Lieber zermürben als gar nicht überzeugen, dachte er sich wohl. Jost und Julian diskutieren derweil anderes

Ruedi Altermatt (li) und Peter Dittmann in der Second Chance

Und nochmal, aus anderer Perspektive. Jetzt erkenn wir auch den Kiebitz Jost Müller-Kreth

Lachend ins Finale: Mochy und Frank von Willert. Das Match zwischen Frank und Mochy ist auf Youtube zu sehen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLz1Es814MpehdAbmmdr65q2d80l5CGdTb&fbclid=IwAR1SBbSIrOwP79a28hht9V8UeKdWwPSlkFcvLtjl-1X0PUQWlU4usIY0BCk!


Sieht mir nicht nach Backgammon aus

Siegerehrung: Werner Frey aus Bad Urach ist Dritter geworden

Siegerehrung: Mochy aus Tokio ist Zweiter geworden


Siegerehrung: Turniersieger Frank von Willert


Siegerehrung: Zwei Sieger: Sieger und zweiter Sieger

Sonntag

Frank Petrikat ist Mochys erster Herausforderer




Mochy spielt zwei Gegner parallel. Am zweiten Tisch sitzt Rolf Schüler



An Tisch 1 sitzt jetzt Hunter Armistead

An Tisch 1 sitzt jetzt Ralf Sudbrak, an Tisch 2 Peter Berg

Stolzer Träger des Mochy-Caps: Frank Petrikat



An Tisch 1 sitzt jetzt Jost Müller-Kreth

Stolzer Träger des Mochy-Caps: Peter Berg

An Tisch 1 sitzen jetzt Ralf Sudbrak und Rolf Schüler, an Tisch 2 Jerzy Behnke





Mochy’s Quiz. Mochy stellt acht schwer zu lösende Backgammon-Aufgaben, die Teilnehmer finden die (hoffentlich richtige!) Antwort










Sechs Richige in Mochy’s Quiz und damit Sieger: Peter Berg. Die Mütze hat er sich schon vorher verdient

Nach dem Quiz gehen die Matches weiter: An Tisch 1 sitzen nach wie Rolf und Ralf, an Tisch zwei haben sich Sabine Brinkmann und Ruedi Altermatt niedergelassen











Rolf Schüler (li) und Ralf Sudbrak haben nach 1-6-Rückstand (auf 7 Punkte) das Ruder noch herumgerissen und tragen stolz und glücklich ihre Mochy-Caps.



Und auch diese beiden haben es geschafft, einen hohen Rückstand aufzuholen: Sabine Brinkmann und Ruedi Altermatt

Weil wir alle hungrig und müde waren, wurde das Exhibition Match zwischen Dankwart Plattner und Mochy am Festivalsonntag nicht mehr ausgetragen. Stattdessen haben wir den Festivalabschluss in einem Restaurant gefeiert. Nach dem Essen war auch die Müdigkeit verflogen, und eine schöne Cocktailbar in Schöneberg hat in dieser Nacht ihren Umsatz deutlich erhöht.

Das Exhibition Match wurde am 10.11. online nachgeholt. Mochy hat es live kommentiert, nachher haben wir über einige Positionen diskutiert. Ich habe es glücklich im DMP gewinnen können. Wer es ansehen und vor allem Mochys Kommentar hören will, kann das hier tun: https://www.twitch.tv/videos/334044310.

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon findet am 17. November um 13:00 Uhr im en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899, statt. Am selben Tag startet auch die Berliner Speedgammon-Meisterschaft, und auch das Satellitenturnier wird wieder angeboten. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Frank von Willert
2. Masayuki Mochizuki
Das Match zwischen Frank und Mochy ist auf Youtube zu sehen:

3. Werner Frey
4. Marcus Selle

Second Chance
1. Igor Kaplanski
2. Dankwart Plattner

Lady’s Prize
Sabine Brinkmann

Rookie’s Prize
Tobias Bilz

Beginners
1. Vicky Prynda
2. Julian Lüchtenborg

Sonntagsmatches: Beat Mochy in Berlin (if you can)
Frank Petrikat*
Rolf Schüler
Peter Berg*
Jost Müller-Kreth
Jerzy Behnke
Ralf Sudbrak
Hunter Armistead
Ralf Sudbrak + Rolf Schüler*
Sabine Brinkmann + Ruedi Altermatt*

* Sieger

Mochy’s Quiz
1. Peter Berg (6 Richtige von 8)

Turnier der Jackpotsieger

Sieger Verlierer
Igor Kaplanski Ralf Sudbrak 7P
Dankwart Plattner Paul Schlegel 7P
Dankwart Plattner Igor Kaplanski 7P

Mochy’s Exhibition Match
1. Dankwart Plattner
Das Exhibition-Match mit Mochys Live-Kommentar ist hier zu sehen: https://www.twitch.tv/videos/334044310.

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Das Turnier der DMPs

16. September 2018

Bericht vom Septemberturnier von Berlin Backgammon am 15. September 2018

Am zweiten Saisonturnier, gleichzeitig dem letzten Turnier vor dem Berlin Backgammon Festival im Oktober, nahmen 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil.

Dieses Mal verzichtete Bill Gates darauf, uns mit seinen Windows-Updates Streiche zu spielen und das Konkurrenzprodukt Open Office zu sabotieren, so dass die Anmeldung (trotz eines Versuchs, sie zur Diskussionsveranstaltung umzufunktionieren, alles in allem) unkompliziert verlief und das Turnier pünktlich mit der Ansprache des Turnierleiters beginnen konnte.

Jutta Lange, Marcus SelleJutta Lange, Marcus Selle

Da ging es vor allem um das Berlin Backgammon Festival im Oktober. Ich bitte alle Spielerinnen und Spieler, auch die regulären Berliner Spieler, sich vorab per E-Mail oder auf andere geeignete Weise (z. B. per WhatsApp, Facebook-Message, aber nicht mündlich) anzumelden. Das hilft bei der Planung, der Aufstellung der Tische und Spielplätze, die VOR dem Turnier erfolgen muss und sich an der erwarteten Teilnehmerzahl orientiert. Außerdem bitte ich alle, frühzeitig zu erscheinen (die Anmeldung beginnt bereits um 12:00 Uhr), so dass wir die Anmeldung um 13:00 abschließen können. Wir brauchen für diejenigen, die zum ersten Mal teilnehmen, Tutoren, damit die Neulinge wissen, welche Wettbewerbe angeboten werden, den Ablauf des Turniers kennen und wissen, wie sie ihren nächsten Gegner finden können. Ich erwarte, dass alle regulars dafür zur Verfügung stehen! Bitte bringt alle Boards und Uhren, die ihr habt, am besten zwei oder drei, zum Turnier mit, denn die wenigsten Auswärtigen werden ihr Board mitbringen.

Sabine Brinkmann, Thomas FrübingSabine Brinkmann, Thomas Frübing

Am Festivalsamstag werden ich nochmals Mochy-Jackpots anbieten, und wer eine Chance haben will, ein wertvolles Gammoner-Board zu gewinnen und danach im Schaumatch gegen Mochy anzutreten, ist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Bei Bedarf bin ich auch bereit, am Donnerstag und Freitag vor dem Turnier Mochy-Jackpots anzubieten. Wer daran Interesse hat, möge sich bitte bei mir melden.

Vor Turnierbeginn konnten wir auch zwei Neulinge begrüßen:

Marcus SelleMarcus Selle

Marcus Selle aus Berlin hat bisher überwiegend im Freundeskreis gespielt, ist aber ein Spieler, der sich den Direkteinstieg in die Mastersklasse zutraute – zu Recht, wie wir sehen werden.

Kenn PfefferkornKenn Pfefferkorn

Kenn Pfefferkorn, ebenfalls aus Berlin, startete in der Beginnersklasse.

Willkommen, Marcus und Kenn!

Und dann wurden die Auslosungen der ersten Runde bekanntgegeben, und die Matches konnte beginnen.

Am Ende der Vorrunde hätte ich am liebsten einen Preis für den Pechvogel des Turniers vergeben: An Jürgen Lange, der alle seine Matches im DMP verlor!

Familienduell, im DMP entschieden: Jürgen und Jutta LangeFamilienduell, im DMP entschieden: Jürgen und Jutta Lange

Auch Jutta, seine Frau, tat es im fast gleich: Nachdem sie ebenfalls einige ihrer Spiele im DMP verloren hatte (und auch eines gegen ihren Mann auf diese Weise gewonnen hatte), hatte sie im letzten Match der Vorrunde die Chance, gegen Günter Schmidt in die Hauptrunde einzuziehen. Aber sie verlor im DMP und musste sich mit der Teilnahme an der Second Chance begnügen!

Auf der anderen Seite des Spektrums der Möglichkeiten stand Ralf Sudbrak, der in allen seinen Matches weit zurücklag, dann aber aufholen und im DMP gewinnen konnte! So hatte er am Ende der Vorrunde vier Siege, ebensoviele wie Frank von Willert. Aus den beiden konnte in diesem Turnier noch was werden, und so war es dann auch, aber davon gleich.

Pechvogel Mel, Detlev AppelPechvogel Mel, Detlev Appel

Es ist eine Regel bei Berlin Backgammon, dass im Vormonat erfolgreiche Spieler kaum Siege zustandebringen, und dieses Mal gehorchte die Augustsiegerin Mel dieser Regel. Sie gehörte zu den vier Spielern, die im September keinen Sieg erringen konnten! Hütet Euch vor dem Turniersieg, Leute! Wer hingegen im Vormonat Zweiter war …, doch davon weiter unten im Text.

Frank Petrikat (li), Detlev AppelFrank Petrikat (li), Detlev Appel

Wo es viele Spieler mit vielen Niederlagen gibt, gibt es viele mit vielen Siegen – elf Spieler hatten drei Siege und mehr. Ein Stechen war nicht nötig, denn Michael Horchler auf Platz 8 und Frank Petrikat auf Platz 9 trennte ein Buchholzpunkt, damit rutschte Michael gerade noch in die Hauptrunde und Frank musste sich mit der Second Chance begnügen.

Alle Ergebnisse stehen wie immer in der Turnierübersicht, in der alle Matches, Ergebnisse etc. dokumentiert sind: https://berlin-backgammon.org/2018/09/16/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-septemberturniers-2018/.

Für den Einzug in die Hauptrunde war kein Stechen nötig, und Michael siegte in der Hauptrunde munter weiter: Zuerst schickte er Rolf Schüler in die Second Chance, danach Guido Weidner ins Spiel um den dritten Platz. Nach dem Augustturnier schon wieder eine Finalteilnahme! Aber gegen wen? Er musste eine Weile warten, denn Ralf Sudbrak siegte in gewohnter Weise nach hohem Rückstand im DMP: Erst gegen Günter Schmidt, danach gegen Thomas Frübing.

Finale, im DMP entschieden: Ralf Sudbrak (li), Michael HorchlerFinale, im DMP entschieden: Ralf Sudbrak (li), Michael Horchler

Im Finale machte Ralf es dann andersherum: Er führte im 9-Punkte-Match bald 8-2 und war auf dem besten Weg, das Turnier zu gewinnen, als Michael begann, seine Kämpferqualitäten unter Beweis zu stellen. Er holte Punkt um Punkt auf und klaute Ralf (der den Side Pool schon sicher hatte) schließlich die Lizenz zum Sieg im DMP: Am Ende hieß es 9-8 für Michael. Das war sein Septembersieg nach dem zweiten Platz im August. Glückwunsch Euch beiden! Und auch Glückwunsch an Guido und Thomas Frübing, die im Spiel um den dritten Platz gegeneinander antraten. Guido siegte im 5-Punkte-Match nach gedoppeltem Gammon im ersten Spiel unangefochten.

Match um Platz 3: Guido Weidner (li), Thomas FrübingMatch um Platz 3: Guido Weidner (li), Thomas Frübing

In der Second Chance siegte Günter Schmidt nach seiner Relegation aus der Hauptrunde gegen Paul Schlegel und Igor Bakunowizki, und Frank von Willert, ebenfalls aus der Hauptrunde relegiert, tat es im gleich und bezwang nacheinander Frank Petrikat und Rolf Schüler. Im Finale ging Günter dann die Luft aus, und Frank setzte seinen Siegszug fort: Sieg für Frank von Willert! Glückwunsch, Frank und Günter!

Finale der Second Chance: Frank von Willert, Günter SchmidtFinale der Second Chance: Frank von Willert, Günter Schmidt

Den Rookie’s Prize gewann Marcus Selle, der von allen Spielern ohne Turniererfahrung am weitesten gekommen ist und es bis ins erste Achtelfinale der Second Chance geschafft hat. Glückwunsch!

Auf das Satellitenturnier und das Speedgammon verzichten wir bis zum Berlin Backgammon Festival am 27. und 28. Oktober zugunsten von „Mochy-Jackpots“ (https://berlin-backgammon.org/2018/06/04/berlin-backgammon-festival/). Spieler, die einen Mochy-Jackpot gewinnen, müssen sich danach noch gegen die anderen Mochy-Jackpot-Sieger durchsetzen. Als Preis erhält der siegreiche Spieler ein wertvolles Original-Gammoner-Board! Zudem darf er oder sie am 28. 10. in einem Schaukampf gegen Mochy antreten, bei dem es ein Preisgeld zu gewinnen gibt. Sieger des Mochy-Jackpots wurde Igor Kaplanski im Finale gegen Carlo Petkovsek. Glückwunsch!

Bis zum 28.10. werden noch mehrer Mochy-Jackpots angeboten, wo und wann, steht am Anfang dieses Berichts. Die zweite Teilnahme kostet übrigens nur 40, die dritte nur noch 30 EUR!

Wird es beim Berlin Backgammon Festival auch so aussehen? Mochy, Gegner, KiebitzeWird es beim Berlin Backgammon Festival auch so aussehen? Mochy, Gegner, Kiebitze

In der zweiten Rangliste der neuen Saison gibt es viele Gutschriftpunkte, die aber jetzt noch keine Bedeutung haben. Der Turniersieger Michael liegt nach seinen beiden Finalteilnahmen mit 182 Punkten an erster Stelle, der Second-Chance-Sieger Frank an zweiter (148 Punkte). Igor Bakunowizki und Ralf Sudbrak folgen gleichauf mit 134 Punkten, Frank Petrikat und Carlo Petkovsek haben 116 respektive 113 Punkte, und Augustsiegerin Mel ist nach dem unglücklich verlaufenen September mit 106 Punkten auf Platz 7 zurückgefallen (https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-2018-19/).

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon findet am 27. Oktober im Rahmen des zweitägigen Berlin Backgammon Festivals statt, zu dem sich schon zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland angemeldet haben. Am 27. 10. findet wie gewohnt unser Monatsturnier statt, am 28.10. ist „Mochy-Tag“. Dann wird Mochy einen Schaukampf gegen den Sieger der Jackpot-Sieger austragen, sein überall auf der Welt beliebtes und lehrreiches Mochy-Quiz veranstalten und die Positionen hinterher diskutieren und schließlich Matches gegen Beginners und Masters zu Berliner Konditionen anbieten.

Mochy’s Quiz

Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Michael Horchler
2. Ralf Sudbrak
3. Guido Weidner
4. Thomas Frübing

Second Chance
1. Frank von Willert
2. Günter Schmidt

Lady’s Prize
Sabine Brinkmann

Rookie’s Prize
Marcus Selle

Mochy-Jackpot
1. Igor Kaplanski

Beginners
1. Detlev Appel
2. Kenn Pfefferkorn

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Mel, Berlins Akiko

19. August 2018

Bericht vom Saisonauftaktturnier von Berlin Backgammon am 18. August 2018

Zwei lange Monate lang – seit dem Endturnier der Saison 2017/18 Mitte Juni – hat es in Berlin kein Turnierbackgammon mehr gegeben, und viele haben den Saisonstart herbeigesehnt. Gestern war es soweit, und 29 Spielerinnen und Spieler haben den Saisonbeginn genossen!

Die letzte Saison 2017/18 war übrigens mit 74 Spielerinnen und Spielern in der Rangliste und 326 Teilnahmen (davon 64 Beginners) die größte, die Berlin Backgammon bisher erlebt hat. Lasst uns gemeinsam weiter daran arbeiten, die Berliner Monatsturniere noch größer, schöner und erfolgreicher zu machen! Dazu können wir alle beitragen: Wir begrüßen Neue und Gäste freundlich und helfen ihnen, sich schnell in unser Turnierformat einzufinden, wir machen ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm wie wir es selber beim Besuch eines auswärtigen Turniers erleben würden (nur Siege machen wir ihnen streitig!), so dass sie gerne wiederkommen, wir werben für unser Turnier, zum Beispiel auf Facebook („Teilen“) oder an anderer geeigneter Stelle.

Sommer in BerlinSommer in Berlin

Der Turnierbeginn verzögerte sich zunächst – vorhergesehene, aber kurzfristig nicht behebbare Schwierigkeiten mit OpenOffice (es hängte sich ausgerechnet bei unserem Turniersheet immer wieder auf, gerne beim Speichern, und musste neu gestartet werden, die verlorenen Daten musste wieder eingegeben werden) erforderten allen Beteiligten viel Geduld ab. Endlich war das übermäßig in die Länge gezogene Anmeldungsprozedere beendet, und wie immer begann das Turnier mit einer Ansage des Turnierleiters.

Der musste zunächst eine Niederlage eingestehen. Im Backgammon kann man ein Spiel, bei dem man sich eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 90 % ausrechnet, ja auch verlieren – sei es, weil man weniger als 10 % Glück gehabt hat, sei es, weil man seine Chancen überschätzt hat. Letzteres war wohl hier der Fall: Hatte der Turnierleiter zu dem Zeitpunkt, als er die Turniereinladung vor ein paar Tagen verschickte, noch vermutet, dass die Chancen, das für die neue Saison geplante Format ins Korsett eines Tabellenkalkulationssheets zu zwängen, bei 90 % lägen, so musste er am Tag vor dem Turnier erkennen, dass ihm das bis zum Turnierbeginn nicht mehr gelingen würde, und das Ruder herumwerfen. Verschoben ist nicht aufgehoben – aber da wir während der Saison nichts ändern, werden wir das neue Format erst in der Saison 2019/20 implementieren.

Matthias Laske (li), Vitali OlchanskiMatthias Laske (li), Vitali Olchanski

So gibt es in der neuen Saison nur ein paar kleine Änderungen:
1. Die Bedenkzeit pro Matchpunkt wird von 2:30 Minuten pro Punkt auf die international üblichen 2 Minuten pro Punkt herabgesetzt.
2. In der ersten Phase der Second Chance, in der bisher 3-Punkt-Matches gespielt wurden, werden nun 5-Punkt-Matches gespielt. Dafür wird die Bedenkzeit pro Matchpunkt auf 1 Minute pro Matchpunkt („Faster-Master“) herabgesetzt. Das setzt uns übrigens in die Lage, auch diese Matches der Deutschen Backgammonrangliste zu melden.
3. In der letzten Saison gab es ein Stechen um den Einzug in die Hauptrunde nur dann, wenn zwei oder mehr Spieler mit derselben Anzahl von Siegen wie der Tabellenachte sowohl dieselbe Anzahl von Buchholzpunkten als auch die gleiche Sonneborn-Berger-Wertung hatten. Nun gehen alle ins Stechen, die dieselbe Anzahl von Buchholzpunkten haben, die Sonneborn-Berger-Wertung spielt für den Einzug in die Hauptrunde keine Rolle mehr.

Jörg Zimmermann (re), Frank MaschkiwitzJörg Zimmermann (re), Frank Maschkiwitz

Danach konnten wir den Berliner Jörg Zimmermann als neuen Spieler begrüßen. Jörg nimmt schon lange immer wieder an den Chouette-Abenden teil und spielt seit 2018 auch die Berliner Liga mit. Nun hat er es auch zu unserem Monatsturnier geschafft.

Jutta Lange, Jochen ReineckeJutta Lange, Jochen Reinecke

Jutta Lange, die zusammen mit ihrem Mann Jürgen vor ein paar Monaten zu uns gekommen ist, ist nach ihren Erfolgen bei den Beginners zu Saisonbeginn in die Championsklasse aufgestiegen. Übrigens waren bei diesem Turnier vier Ladies am Start – alle in der Mastersklasse! Eine Entwicklung, die ich alter Backgammonfeminist sehr begrüße! Das nächste Ziel sind 6 Teilnehmerinnen in der Mastersklasse – wenn wir das erreichen, gebe ich jeder Lady ein Getränk aus und der Neuen zwei!

Elyas, jüngster Sproß der Brinkmanns, konnte Paul Schlegel besiegenElyas, jüngster Sproß der Brinkmanns, konnte Paul Schlegel besiegen

Bei seiner ersten Teilnahme im Juni 2018 habe ich es versäumt, Elyas, den jüngsten Spross der backgammonbegeisterten Brinkmanns, offiziell zu begrüßen. Das habe ich nun nachgeholt!

Frank von Willer (li), Igor BakunowizkiFrank von Willer (li), Igor Bakunowizki

Ein Wiedersehen gab es mit Frank von Willert, der vor fast 5 Jahren – im September 2013 – sein Debüt bei Berlin Backgammon gab. Seit damals wurde er nicht mehr gesehen – jetzt hat er sich aber vorgenommen, öfter zu kommen. Wir hoffen, dass Du die guten Vorsätze in die Tat umsetzen kannst, Frank!

Euch allen sagt die Berlin Backgammon Community Herzlich willkommen!

Und dann – gegen 14:00 Uhr, das wird noch eine Rolle spielen – konnten die Spiele endlich beginnen. Da es nur drei Beginnersstarter gab, spielten diese nach den Regeln der Ausschreibung teilintegriert – zusammen mit den Masters, aber auf eigene Rechnung.

Am Ende der Vorrunde gab es keinen Spieler mit vier Siegen (und keinen ohne Sieg), wohl aber neun Teilnehmer mit 3 Siegen. Vier Spieler mit gleicher Buchholzwertung sollten also um drei Plätze stechen – bis uns auffiel, dass sich ein Beginnersstarter in die erlauchte Runde der Dreisiegspieler eingeschlichen hatte – Elyas Brinkmann, der in der Vorrunde solche Größen wie Paul Schlegel und Michael Horchler hatte besiegen können. Damit hat er die Beginnerskonkurrenz gewonnen und durfte später in der Second Chance starten. Die drei Siege hat er übrigens trotz des ausweislich des Blix schwersten Loses aller Vorrundenspieler errungen. Bravo, Elyas! Trotzdem durfte er nicht in der Hauptrunde weiterspielen, denn nach der Ausschreibung ist für die Beginnersstarter, wenn sie teilintegriert spielen, nach der Vorrunde Schluss. So war ein Stechen also doch nicht nötig. Von den Frauen hatte es nur Mel Sippel in die Hauptrunde geschafft – von ihr wird noch die Rede sein. Alle Turnierergebnisse sind hier zu inspizieren: https://berlin-backgammon.org/2018/08/19/runde-fuer-runde-verlauf-des-berliner-jahresauftaktturniers-2018/.

Am Ende der Vorrunde stand auch fest, dass Jerzy Behnke den Side Pool gewonnen hatte – er war der einzige Sidepoolspieler, der es in die Hauptrunde geschafft hat.

Jürgen Lange (li), Carlo PetkovsekJürgen Lange (li), Carlo Petkovsek

Jerzy konnte im Viertelfinale Jürgen Lange besiegen, Mel schickte Vitali Olchanski, von dem auch noch die Rede sein wird, in die Second Chance, Michael Horchler besiegte den Neuling Jörg Zimmermann, und Carlo Petkovsek behielt gegen Andreas Kohlschmidt die Oberhand. Im Halbfinale aber musste er sich Michael Horchler geschlagen geben – Finalteilnahme für Michael! Und im anderen Halbfinale lag Mel schon 2 zu 6 gegen Jerzy zurück, überstand aber das Crawfordspiel und gewann das Post-Crawford-Spiel, das sie korrekt sofort gedoppelt hatte, Gammon – Finale gegen Michael!

Mel Sippel, Michael Horchler vor dem FinalmatchMel Sippel, Michael Horchler vor dem Finalmatch

Wann war zuletzt eine Lady in Berlin im Finale? Da muss man schon weit in den Annalen zurückblättern, bis zur legendären Andrea Wirth, die bis zu ihrem Wegzug aus Berlin zu den stärksten Berlinern gehörte. Aber es kam noch besser. Beim Stand von 4-4 redoppelte Mel in hoffnungsvoller Stellung auf 4. Michael konnte aber gegen ihr 5-Punkte Board seinen hinteren Stein, den Mel immer wieder schlagen konnte, Mal um Mal einsetzen und streute seine vier Steine in Jägermanier übers Board, um Mels letzten Stein, den sie noch in ihr Homeboard zu bringen hatte und der hinter seiner 5er-Prime auf seinem 1er-Punkt steckengeblieben war, abzufangen und zu schlagen. Mel brauchte nun eine 6, um überhaupt hinten rauszukommen, meinte, ein 6er-Pasch sei ihr nun am liebsten, und – warf ihn!

Beide können es nicht fassen: Da liegt er, der angekündigte 6er-Pasch. Michael ist konsterniert, Mel glücklich: Sie gewinnt 4 Punkte und steht kurz vor dem Turniersieg.Beide können es nicht fassen: Da liegt er, der angekündigte 6er-Pasch. Michael ist konsterniert, Mel glücklich: Sie gewinnt 4 Punkte und steht kurz vor dem Turniersieg.

Und weil’s so schön war (zugegeben, nicht für Michael), zeigen wir die Folge mit Fotos von Jerzy en detail:

Mel kündigt den 6er-Pasch an...Mel kündigt den 6er-Pasch an…
Mel würfelt mit VerveMel würfelt mit Verve
… und da liegt er!… und da liegt er!

Sieg für Mel, und weiter ging’s ins Crawford-Spiel, das sich Mel ebenfalls sicherte. Mel bewies nicht nur im Finalmatch, dass sie in den letzten Monaten viel dazugelernt hat, und sackte nicht nur den Turniersieg, sonder auch den Lady’s Prize ein, der damit erstmals der Turniersiegerin verliehen wird. Bravo Mel, und Glückwunsch auch dem Finalisten Michael!

Die Japanerin Akiko Yazawa ist zweifache Weltmeisterin, Mel hat gerade das Berliner Turnier gewonnen, Sabine war beim Jahresendturnier Finalistin der Second Chance. Alles Beispiele, die (nicht nur) Frauen Mut machen können und zeigen, dass es sich lohnt, die Mühe des Lernens auf sich zu nehmen, um unser Lieblingsspiel Backgammon, das leicht zu lernen und schwer zu beherrschen ist, besser zu verstehen und besser zu spielen!

Jerzy Behnke (li), Carlo Petkovsek vor dem Match um Platz 3Jerzy Behnke (li), Carlo Petkovsek vor dem Match um Platz 3

Im Spiel um den 3. Platz setzte sich Carlo gegen Jerzy durch. Glückwunsch auch Euch beiden!

In der Second Chance konnte der aus der Hauptrunde relegierte Vitali Frank von Willert und danach auch Jochen Reinecke, der sich weit vorgekämpft hat, besiegen, und stand damit im Finale! Igor Bakunowizki, der Elyas Brinkmann, Andreas Kohlschmidt und Frank Petrikat besiegen konnte, war sein Gegner. Er setze sich auch im Finale durch und war damit Sieger der Second Chance. Bravo, Igor, und Glückwunsch auch dem Finalisten Vitali!

Vitali Olchanski (li), Igor Bakunowizki vor dem Finalmatch der Second ChanceVitali Olchanski (li), Igor Bakunowizki vor dem Finalmatch der Second Chance

Und jetzt kommt die späte Stunde des Turnierbeginns ins Spiel: Obwohl wir aufgrund der technischen Schwierigkeiten erst gegen 14:00 Uhr den Spielbetrieb aufnehmen konnten, waren das Finale gegen 23:30 und die Second Chance um 0:10 Uhr beendet. Das ist rekordverdächtig und wird zur Nachahmung empfohlen!

Den Rookie’s Prize gewann Jörg Zimmermann, der von allen Spielern ohne Turniererfahrung am weitesten gekommen ist und es bis ins Viertelfinale der Hauptrunde geschafft hat. Glückwunsch!

Auf das Satellitenturnier und das Speedgammon verzichten wir bis zum Berlin Backgammon Festival am 27. und 28. Oktober zugunsten von „Mochy-Jackpots“ (https://berlin-backgammon.org/2018/06/04/berlin-backgammon-festival/). Spieler, die einen Mochy-Jackpot gewinnen, müssen sich danach noch gegen die anderen Mochy-Jackpot-Sieger durchsetzen. Als Preis erhält der siegreiche Spieler ein wertvolles Original-Gammoner-Board! Zudem darf er oder sie am 28. 10. in einem Schaukampf gegen Mochy antreten, bei dem es ein Preisgeld zu gewinnen gibt. Sieger des Mochy-Jackpots wurde Dankwart Plattner im Finale gegen Bernhard Ludwig Winkelhaus. Bis zum 28.10. werden wir noch mehrer Mochy-Jackpots anbieten. Die zweite Teilnahme kostet übrigens nur 40, die dritte nur noch 30 EUR!

Bernhard Ludwig Winkelhaus (re), Michael HorchlerBernhard Ludwig Winkelhaus (re), Michael Horchler

In der ersten Rangliste der neuen Saison liegt die Turniersiegerin Mel mit glatt 100 Punkten an der Spitze, gefolgt vom Turnierzweiten Michael Horchler mit 82 Punkten. Igor B, der Sieger der Second Chance, liegt einen Punkt dahinter auf Platz 3, Carlo Petkovsek, der Turnierdritte, auf Platz 4.

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon findet am dritten Septembersamstag, also am 15. 9., im en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899 statt. Auch bei diesem Turnier erwarte ich eine rege Teilnahme am Mochy-Jackpot, den ich dann erneut anbieten werde. Und im Oktober, am 27. und 28. 10., findet das zweitägige Berlin Backgammon Festival statt, zu dem sich schon zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland angemeldet haben. Am 27. 10. findet wie gewohnt unser Monatsturnier statt, am 28.10. ist „Mochy-Tag“. Dann wird Mochy einen Schaukampf gegen den Sieger der Jackpot-Sieger austragen, sein überall auf der Welt beliebtes und lehrreiches Mochy-Quiz veranstalten und die Positionen hinterher diskutieren und schließlich Matches gegen Beginners und Masters zu Berliner Konditionen anbieten.

Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Melanie Sippel
2. Michael Horchler
3. Carlo Petkovsek
4. Jerzy Behnke

Second Chance
1. Igor Bakunowizki
2. Vitali Olchanski

Lady’s Prize
Melanie Sippel

Rookie’s Prize
Jutta Lange

Speedgammon
1. Dankwart Plattner
2. Bernhard Ludwig Winkelhaus

Beginners
1. Elyas Brinkmann
2. Maik Kerner

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So schön ist der Sommer in Berlin

12. Juni 2018

Bericht vom Saisonendturnier von Berlin Backgammon

Berlin ist im Sommer so schön wie kaum eine andere Großstadt! Berlin ist grün, es gibt viel Wasser. Manchmal steht es, meist fließt es. Fließt es sehr langsam und ist es breit, nennt der Berliner es See. Berlins oftmals nicht eben schöne Bauten bieten im Sommer einen erträglichen Anblick (sogar der Berliner Dom, dieses Schandmal wilhelminischer Hybris), die langweiligen und uniformen Büro- und Hotelneubauten der Nachwendezeit werden vom Grün der Bäume schamhaft verborgen. Das Leben ist in Berlin im Sommer noch bunter als sonst, Fußgänger und Fahrradfahrer schweben durch die Straßen, Autofahrer hupen ein wenig leiser als sonst, und an schönen Sommertagen und in lauen Sommernächten sind die Terrassen der Cafés voller Stimmengewirr und Lachen. Man kann es sich im Berliner Sommer so richtig gut gehen lassen. Lest hier weiter!

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Berliner Familienbackgammon

13. Mai 2018

Berliner Familienbackgammon

Backgammon ist in seiner traditionellen Form ein Familien- und Freundesspiel, und das, obwohl es in deutschen Spielesammlungen seltsamerweise oft Puff heißt, also gleichlautend mit einer Institution, die man im allgemeinen außerhalb der Familie verortet. Vielleicht hat der Name aber eher etwas mit puffen in der Bedeutung von schlagen zu tun? Auch das passt nicht so recht dazu, es in der Familie zu spielen.

Für das Familienspiel spricht aber, dass es oft wie Mensch-ärgere-dich-nicht! gespielt wird, also wie ein Spiel, das dazu dient, die kindliche Frustrationstoleranz zu erhöhen. Bei diesem Gedanken kann ich nicht umhin zu vermuten, dass einige Freunde unseres schönen Spiels – zum Glück sehr wenige und in Berlin noch weniger – in ihrer Kindheit nicht genügend Mensch-ärgere-dich-nicht! gespielt haben. Nun holen sie Verpasstes beim Backgammon nach. Ich kenne aber auch einige, die diesen nachholenden Lernprozess erfolgreich durchlaufen haben, und das ist dann wieder – um es auf Berliner Art zu sagen – gut so!

Hier geht’s weiter!

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Der April macht, was er will

15. April 2018

Bericht vom Aprilturnier der Berliner Meisterschaft

Der April macht, was er will, sagt uns ein altes Sprichwort. Ich meine, dass schon der März gemacht hat, was er will, und dass er in diesem Sinne ein früher April war. Und ich möchte hinzufügen, dass er nie das gemacht hat, was ich will, nämlich die Sonne scheinen lassen (das macht nun freundlicherweise der April, endlich!).

Auch im Backgammon macht der April, was er will, erschwerend kommt jedoch hinzu, dass im Backgammon nicht nur im März, sondern in jedem Monat April ist. Nur für den alten Fuchs Ralf Jonas ist nicht in jedem Monat April, vielmehr macht der alte Fuchs in jedem Monat, was er will, und hat so bei jedem Turnier, bei dem er in dieser Saison anwesend war, satte 90 Punkte geholt.

Lest weiter, wie es im April war