Posts Tagged ‘Berliner Meisterschaft’

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Langes Warten

3. Februar 2019

Bericht vom Monatsturnier von Berlin Backgammon am 2. Februar 2019

26 Spielerinnen und Spieler fanden sich am Samstag ein, um in spannenden Matches einen Sieger zu küren, angenehme Gesellschaft unter Gleichgesinnten zu erleben und einen schönen Backgammon-Tag zu verbringen.

Nach dem Wurf: Würfel steht ohne StützeNach dem Wurf: Würfel steht ohne Stütze

Das Turnier begann wie immer mit der Begrüßung der Neuen und Weitgereisten:

Zum ersten Mal dabei war Amir Golshani aus Ludwigsfelde, der sich seinen Freunden Meisam und Hossein angeschlossen hatte.

Amir Golshani (li) und Yuryi DemchenkoAmir Golshani (li) und Yuryi Demchenko

Auch Jost Neumann war zum ersten Mal bei unserem Turnier, ist allerdings ein alter Hase, denn er spielt seit über 60 Jahren Backgammon (und im Sommer Golf). Vor Urzeiten hat er auch schon im Belmont gespielt.

Jost Neumann (li) und Christian SetzpfandtJost Neumann (li) und Christian Setzpfandt

Cihan Göksu aus Kopenhagen unterschätzte sich und startete in der Beginnersklasse. Da er demnächst in Tübingen ein Studium aufnehmen wird, sucht er nach einer Spielmöglichkeit in Stuttgart und Umgebung.

Matthäus Vigl (li) und Cihan Gösku, entspanntMatthäus Vigl (li) und Cihan Gösku, entspannt

Aus Odessa war erneut Bakri Tsuleiskiri angereist.

Badri Tsuleiskiri und Jutta LangeBadri Tsuleiskiri und Jutta Lange

Bill Pope aus London hatte uns schon ein Mal 2016 besucht, nun nutzte er erneut einen Berlin-Besuch, um an unserem Turnier teilzunehmen.

Thorsten Miesel (li), Bill PopeThorsten Miesel (li), Bill Pope

Ruedi Altermatt aus Basel gefällt Berlin aus vielerlei Gründen. Dieses Mal hat er unterwegs in seinen Urlaubsort seinen bei einem Satellitenturnier gewonnenen kostenlosen Startplatz abgeholt.

Euch allen, Neuen und Weitgereisten, sagt die Berlin Backgammon Community ein herzliches Willkommen!

Christian Setzpfandt (li) und Thomas KrügerChristian Setzpfandt (li) und Thomas Krüger

Und dann begann die Vorrunde, in deren Verlauf alle Teilnehmer gegen vier zufällig ausgeloste Gegner spielen.

Zwei Spieler hatten danach eine reine Weste, also vier Siege auf dem Konto, und zogen sicher in die Hauptrunde ein: Jürgen Lange, der ausweislich des Blix eines der schwereren Lose hatte, und Christian Setzpfandt.

Weiter sieben Spieler hatten 3 Siege auf dem Konto, aber nur für sechs von ihnen war in der Hauptrunde Platz. Ein Stechen war aber nicht nötig, denn Badri Tsuleiskiri hatte die schlechtere Buchholzwertung und musste sich mit der Second Chance begnügen. Alle Ergebnisse gibt es hier: https://berlin-backgammon.org/2019/02/03/runde-fuer-runde-verlauf-des-berliner-februarturniers-2019/.

Vor dem Beginn der Finalrunden gab es noch ein besonderes Ereignis: Michihito Kageyama, bekannt als Michi, Nr. 2 der Backgammon-Giants-Liste,
hatte Berlin Backgammon freundicherweise zwei Exemplare seines vielgelobten und empfehlenswerten Lehrbuchs gestiftet. Opening Concepts (https://www.amazon.de/Opening-Concepts-Backgammon-Odyssey-Band/dp/1979006407) wendet sich überwiegend an Anfänger, einiges ist aber auch für Fortgeschrittene interessant. Wir haben die beiden Bücher verlost. Die glücklichen Gewinner waren der Beginner Cihan Göksu und der Master Jürgen Lange. Glückwunsch!

Cihan Göksu (li) und Jürgen Lange, Gewinner der beiden Exemplare von Opening Concepts, die von Michi gestiftet wurdenCihan Göksu (li) und Jürgen Lange, Gewinner der beiden Exemplare von Opening Concepts, die von Michi gestiftet wurden

Durch Siege über Ufuk Doğanay und Ruedi Altermatt zog Meisam Jamshidi ins Finale ein. In der anderen Tableauhälfte überwand Ralf Sudbrak Jürgen Lange und Christian Setzpfandt und war somit Meisams Gegner. Ralf setzte sich im Finalmatch schnell ab, aber Meisam konnte bald aufholen. Ralf konnte ein weiteres Spiel gewinnen und doppelte beim Stand von 5-4 angesichts seiner Gammonchancen früh, konnte sie realisieren und gewann Gammon und das Turnier. Glückwunsch, Ralf, und Gratulation, Meisam, zu den tollen Resultaten!

Finale: Meisam Jamshidi (li) und Ralf SudbrakFinale: Meisam Jamshidi (li) und Ralf Sudbrak

Im Spiel um den 3. Platz setzte sich Ruedi Altermatt gegen Christian Setzpfandt durch. Gratulation auch Euch beiden!

Match um Platz 3: Christian Setzpfandt (li) und Ruedi Altermatt, ZuschauerinMatch um Platz 3: Christian Setzpfandt (li) und Ruedi Altermatt, Zuschauerin

In der Second Chance kam es in der ersten Runde zu einem direkten Duell um den Lady’s Prize: Sabine Brinkmann konnte sich gegen Jutta Lange durchsetzen und ihn erobern.

Match um den Ladie’s Prize: Jutta Lange (li) und Sabine Brinkmann

Danach unterlag sie aber in einem langen Match Igor K, der anschließend seinerseits in einem noch längeren Match Igor B unterlag.

Jürgen Lange (li) steht als Finalist der Second Chance schon fest, Bill Pope (re) ist Halbfinalist, da wird in der anderen Tableauhälfte noch das Viertelfinale gespieltJürgen Lange (li) steht als Finalist der Second Chance schon fest, Bill Pope (re) ist Halbfinalist, da wird in der anderen Tableauhälfte noch das Viertelfinale gespielt

Der aus der Hauptrunde relegierte Jürgen Lange hatte den Beginnerssieger Cihan Göksu und danach Badri Tsuleiskiri aus dem Turnier geworfen. Danch musste Jürgen Lange warten, sogar lange warten, denn er stand schon als Finalist fest, als in der anderen Tableauhälfte noch das Viertelfinale im Gange war. Endlich durfte er sich gegen Igor Bakunowizki, der nach Igor K noch Bill Pope hatte besiegen müssen, ans Board setzen. Igor behielt die Oberhand und siegte damit zum zweiten Mal hintereinander in der Second Chance. Trotzdem ein tolles Turnierresultat für Jürgen. Glückwunsch und Gratulation Euch beiden!

Endlich! Finale der Second Chance zwischen Jürgen Lange (li) und Igor bakunowizkiEndlich! Finale der Second Chance zwischen Jürgen Lange (li) und Igor bakunowizki

Die Rangliste (https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-2018-19/), die noch vor drei Spieltagen so aussah, als ob Michael Horchler und Frank von Willert sich ein weitab des Feldes stattfindendes Privatduell lieferten, hat sich ganz schön gewandelt: Nach dem Februarturnier wird sie von Ralf Sudbrak angeführt, Igor Bakunowizki belegt den zweiten Platz, und Michael Horchler ist auf den dritten Platz zurückgefallen. Den größten Sprung nach vorn hat Jürgen Lange gemacht: Mit einem Pantersprung von 89 Punkten jettete der Punktsieger des Spieltages von Platz 22 auf Platz 15 und nähert sich damit den magischen Zehn, die kostenlos an der Ausschüttung des Added beim Saisonendturnier teilnehmen.

Im Speedgammonturnier tröstete sich Michael Horchler über seine Hauptturnierniederlage gegen den Beginnersstarter Cihan Göksu mit einem Finalsieg gegen Ruedi Altermatt. Den Lady’s Prize gewann Sabine Brinkmann, das Satellitenturnier Igor K. Bester Beginner war Cihan Göksu. Glückwunsch Euch allen!

Michael Horchler (li) und Ruedi Altermatt im Speedgammon-FinaleMichael Horchler (li) und Ruedi Altermatt im Speedgammon-Finale

Bis zum nächsten Monatsturnier von Berlin Backgammon müssen wir nun sechs Wochen warten. Es findet am 16. März 2019 statt, und zwar zur gewohnten Zeit und wie immer im „en passant“. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender. Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Ralf Sudbrak
2. Meisam Jamshidi
3. Ruedi Altermatt
4. Christian Setzpfandt

Second Chance
1. Igor Bakunowizki
2. Jürgen Lange

Punktsiger des Spieltags
Ralf Sudbrak (100)

Lady’s Prize
Sabine Brinkmann

Rookie’s Prize
Amir Golshani

Satellit
Igor Kaplanski

Speedgammon
1. Michael Horchler
2. Ruedi Altermatt

Beginners
1. Cihan Göksu
2. Yuriy Demchenko

Gewinner von „Opening Concepts“, gestiftet von Michi
Cihan Göksu
Jürgen Lange

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Runde für Runde: Verlauf des Berliner Februarturniers 2019

3. Februar 2019

Runde für Runde: Verlauf des Berliner Februarturniers 2019

Alle Spielpaarungen der Vorrunde, die Tabelle nach der Vorrunde, die Stechen, die Finalrunde und die Second Chance des Turniers vom 2. 2. 2019 gibt es hier

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Einladung zum 7. Saisonturnier der Berliner Meisterschaft im „en passant“ am 2. Februar 2019

25. Januar 2019

Zum
7. Saisonturnier der Berliner Meisterschaft 2018/2019 lädt Berlin Backgammon alle Interessierten herzlich ein!

Wann: Samstag, 2. Februar 2019.

Registration ab 12:30 Uhr
Auslosung gegen 12.55 Uhr
Spielbeginn 13:00 Uhr

Wo: en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899
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Von A wie Ande bis Z wie Zimmermann: Das Januar-ABC von Berlin Backgammon

21. Januar 2019

Bericht vom Monatsturnier von Berlin Backgammon am 19. Januar 2019

Daniel Anda und Viktoria PryndaDaniel Anda und Viktoria Prynda

Vicky Prynda und Daniel Lüchtenborg, beide zum zweiten Mal dabei, brachten einen Freund mit, den Berliner Daniel Ande. Er startete in der Beginnersklasse. Herzlich willkommen, Daniel!

Faruk Kocaer (li) und Igor BakunowizkiFaruk Kocaer (li) und Igor Bakunowizki

Igor Bakunowizki stand mit vier Siegen nach der Vorrunde ganz oben. Er musste sich im Viertelfinale der Second Chance Carlo geschlagen geben, kämpfte sich danach ins Finale der Second Chance und unterlag erst dort seinem Gegner. Glückwunsch! Durch die gute Platzierung ist er auf Platz 2 der Rangliste vorgerückt.

Thomas Frübing (li) und Tobias Bilz. Matthäus Vigl kiebitzt.Thomas Frübing (li) und Tobias Bilz. Matthäus Vigl kiebitzt.

Tobias Bilz hatte bei seiner dritten Teilnahme nach der Vorrunde wie zehn andere Spieler zwei Siege, aber die beste Buchholzwertung, also die erfolgreichsten Gegner. Er konnte im Viertelfinale der Hauptrunde den späteren Sieger der Second Chance besiegen, unterlag aber im Halbfinale und errang schließlich den dritten Platz. Glückwunsch!

Sabine Brinkmann und Hossein LakSabine Brinkmann und Hossein Lak

Nach den guten Ergebnissen der letzten Monate sah es für Sabine Brinkmann dieses Mal mit zwei Siegen in vier Matches in der Vorrunde schlechter als gewohnt aus. Sie musste in die erste Runde der Second Chance und unterlag dort prompt Jörg Zimmermann. Aus die Maus!

Thomas Frübing (re) und Marcus Selle. Karl Heinz Baatz kiebitzt. Im Hintergrund Carlo Petkovsek (li) und Meisam JamshidiThomas Frübing (re) und Marcus Selle. Karl Heinz Baatz kiebitzt. Im Hintergrund Carlo Petkovsek (li) und Meisam Jamshidi

Thomas Frübing hatte nach der Vorrunde zwei Siege und musste wie Dankwart und Rolf ins Stechen um die Teilnahme an der Hauptrunde. Er konnte zunächst Dankwart besiegen, musste sich dann aber Rolf geschlagen geben. Schließlich unterlag er in der Second Chance Thorsten Miesel.

Jörg Zimmermann (li) und Meisam JamshidiJörg Zimmermann (li) und Meisam Jamshidi

Meisam Jamshidi holte bei seiner zweiten Teilnahme in der Vorrunde vier Siege in vier Matches. Er unterlag im Viertelfinale der Hauptrunde Rolf Schüler und danach im Viertelfinale der Second Chance Maik Kerner. Dennoch holte er schon wieder viele Ranglistenpunkte.

Für Igor Kaplanski fing das Jahr so an wie das letzte aufgehört hatte: Mit lauter Niederlagen! In der Vorrunde konnte er nur einen Sieg einfahren, in der ersten Runde der Second Chance musste er sich Ralf Sudbrak geschlagen geben. Manchmal muss man hart im Nehmen sein.

Der Neuling Daniel Anda (li) und Maik KernerDer Neuling Daniel Anda (li) und Maik Kerner

Maik Kerner war Sieger des Beginnersturniers und damit für die Second Chance der Masters qualifiziert. Er konnte dort zunächst Hossein Lak und danach Meisam Jamshidi schlagen. Erst im Halbfinale ging ihm der Atem aus, und er unterlag Igor Bakunowizki. Eine beachtliche Leistung für einen Beginnersstarter! Bravo, Maik! Zusätzlich gönnte er sich noch ein Extra-Zuckerli und gewann das Satellitenturnier, so dass er bei seiner nächsten Teilnahme in der Masterskategorie starten wird.

Faruk Kocaer (li) und Igor BakunowizkiFaruk Kocaer (li) und Igor Bakunowizki

Faruk Kocaer konnte nach der Vorrunde zwei Siege vorweisen. Das reichte angesichts seiner guten Buchholzwertung für die Teilnahme an der Hauptrunde, wo er noch einmal zwei Siege einheimste und erst im Finale die Waffen strecken musste. Glückwunsch!

Sabine Brinkmann und Hossein LakSabine Brinkmann und Hossein Lak

Für Hossein Lak stand es bei seiner zweiten Teilnahme an unserem Berliner Turnier nach der Vorrunde unentschieden: Zwei Siege, zwei Niederlagen. In der Second Chance unterlag er dann Maik Kerner. Backgammon ist manchmal zuckersüß, aber manchmal auch brutal bitter.

Jutta und Jürgen LangeJutta und Jürgen Lange

Jürgen Lange hatte nach den mäßigen Ergebnissen der letzten Turnier mit zwei Siegen in der Vorrunde einen guten Einstand. In der ersten Runde der Second Chance musste er gegen seine Frau Jutta antreten, die, nachdem sie in der Vorrunde gegen Jürgen noch eine Niederlage hatte einstecken müssen, nun Revanche nahm. Damit war das Turnier für ihn noch nicht beendet, denn nun hatte er Zeit und Muße, seiner Frau die Daumen zu drücken und sie mit Getränken und Zuspruch zu versorgen. In dieser Funktion war er sehr erfolgreich und brachte sie ins Halbfinale der Second Chance!

Jutta Lange konnte in der Vorrunde nur einen Sieg erringen, drehte dann (wie ich es ihr vorhergesagt hatte) aber in der Second Chance voll auf und schlug in aufsehenerregenden Matches zunächst ihren Mann Jürgen, danach Ralf Sudbrak und schließlich in einem spannenden Match, das mit einem dramatischen Backgame endete, auch noch Frank Petrikat. Erst im Halbfinale scheiterte sie am späteren Sieger Matthäus Vigl. Bravo, Jutta!

Marcus Selle (li) und Thorsten Miesel. Im Hintergrund Rolf Schüler (li) und Meisam JamshidiMarcus Selle (li) und Thorsten Miesel. Im Hintergrund Rolf Schüler (li) und Meisam Jamshidi

Nachdem er beim Dezemberturnier noch Finalist der Second Chance war, konnte Thorsten Miesel dieses Mal in der Vorrunde nur gegen Freilos gewinnen, aber das reichte immerhin für die Teilnahme an der Second Chance. Der Plan danach war einfach: Jedes Match gewinnen, hieß die Devise. Das gelang ihm, bis er im Viertelfinale auf Igor Bakunowizki stieß. Auf jeden Wellenkamm folgt ein Wellental.

Tobias Bilz (li) und Carlo Petkovsek im Match um Platz 3Tobias Bilz (li) und Carlo Petkovsek im Match um Platz 3

Carlo Petkovsek rückte mit zwei Siegen direkt in die Hauptrunde vor, wo er erst im Halbfinale dem späteren Turniersieger unterlag. Er errang schließlich im Match gegen Tobias Bilz den vierten Platz. Glückwunsch!

Frank Petrikat (li) und Rolf SchülerFrank Petrikat (li) und Rolf Schüler

Frank Petrikat war der einzige Spieler, der nach der Vorrunde drei Siege hatte, und war damit locker für die Hauptrunde qualifiziert. Er überstand das Viertelfinale ebensowenig wie die drei Viersiegspieler. Im Viertelfinale der Second Chance schied er gegen Jutta Lange aus, der er ein dramatisches Schluss-Backgame lieferte. Immerhin rückte er in der Rangliste auf Platz 9 vor.

Igor Bakunowizki (re) und Dankwart PlattnerIgor Bakunowizki (re) und Dankwart Plattner

Dankwart Plattner hatte nach der Vorrunde zwei Siege und ebenso viele Buchholzpunkte wie Rolf Schüler und Thomas Frübing, gegen den er im Stechen verlor. In der Second Chance konnte er noch ein Match gewinnen, dann war Schluss. Tröstete sich mit der Finalteilnahme im Speedgammon.

Marcus Selle (li) und Hossein LakMarcus Selle (li) und Hossein Lak

Für Marcus Selle war dieses Turnier verhagelt. Nur ein Sieg in der Vorrunde, danach in der ersten Runde der Second Chance eine Niederlage gegen Thorsten Miesel. Was soll man sagen? Da muss man durch, Marcus!

Finalmatch: Rolf Schüler (li) und Faruk KocaerFinalmatch: Rolf Schüler (li) und Faruk Kocaer

Rolf Schüler hatte nach der Vorrunde zwei Siege und musste wie Dankwart und Thomas Frübing ins Stechen um die Hauptrunde. Dort konnte er Thomas, der zuvor Dankwart geschlagen hatte, besiegen. Ab da gab es kein Halten mehr: Er überwand alle Gegner und wurde Turniersieger. Glückwunsch! Danach gab es noch ein Extra-Bonbon: Er gewann auch das Speedgammon-Finale gegen Dankwart. Nochmal Glückwunsch!

Faruk Kocaer (li) und Ralf SudbrakFaruk Kocaer (li) und Ralf Sudbrak

Ralf Sudbraks Konto war nach der Vorrunde ausgeglichen: Zwei Siege, zwei Niederlagen. Das reichte angesichts der Buchholzwertung nur für die Second Chance. Dort unterlag er Jutta Lange. Dennoch behält er Platz 3 in der aktuellen Rangliste.

Matthäus Vigl und Jutta Lange im Halbfinale der Second ChanceMatthäus Vigl und Jutta Lange im Halbfinale der Second Chance

Matthäus Vigl kam wie Igor B und Meisam ungeschlagen in Hauptrunde. Er überstand sowenig wie die anderen Viersiegspieler das Viertelfinale der Hauptrunde, schlug sich danach aber ins Finale der Second Chance durch und traf dort auf Igor B, der die Vorrunde ebenfalls ohne Niederlage abgeschlossen hatte, und gewann das Finalmatch der Second Chance. Glückwunsch! Seine Zusatzbelohnung: Großer Sprung nach vorn in der Rangliste.

Jörg Zimmermann (li) und Matthäus ViglJörg Zimmermann (li) und Matthäus Vigl

Nur einen Sieg konnte Jörg Zimmermann in der Vorrunde für sich verbuchen. In der Second Chance schlug er die zuletzt erfolgreiche Sabine Brinkmann, musste danach aber Dankwart den Vortritt lassen. So geht’s eben im Leben.

Wie immer stehen alle Ergebnisse und die Rangliste auf unserer Website.

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon findet schon am 2. Februar 2019 statt, und zwar zur gewohnten Zeit und wie immer im „en passant“. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender. Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Rolf Schüler
2. Faruk Kocaer
3. Tobias Bilz
4. Carlo Petkovsek

Second Chance
1. Matthäus Vigl
2. Igor Bakunowizki

Lady’s Prize
Jutta Lange

Satellit
Maik Kerner

Speedgammon
1. Rolf Schüler
2. Dankwart Plattner

Beginners
1. Maik Kerner
2. Julian Lüchtenborg

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Runde für Runde: Verlauf des Berliner Januarturniers 2019

20. Januar 2019

Runde für Runde: Verlauf des Berliner Januarturniers 2019

Alle Spielpaarungen der Vorrunde, die Tabelle nach der Vorrunde, die Stechen, die Finalrunde und die Second Chance des Turniers vom 19. 1. 2019 gibt es hier

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Einladung zum 6. Saisonturnier der Berliner Meisterschaft im „en passant“ am 19. Januar 2019

9. Januar 2019

Zum
6. Saisonturnier der Berliner Meisterschaft 2018/2019 lädt Berlin Backgammon alle Interessierten herzlich ein!

Wann: Samstag, 19. Januar 2019.

Registration ab 12:30 Uhr
Auslosung gegen 12.55 Uhr
Spielbeginn 13:00 Uhr

Wo: en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899
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Kling, Glöckchen! Klackert, ihr Würfel!

26. Dezember 2018

Bericht vom Monatsturnier von Berlin Backgammon am 22. Dezember 2018

Weihnachten stand vor der Tür, als wir am 22. Dezember, einen Tag vor dem 4. Adventssonntag, unser Monatsturnier gespielt haben. Da liegt es nahe, zu fragen, ob Weihnachten, oder zumindest seine Lyrik, etwas mit Backgammon zu tun hat.

Vom Himmel hoch – das passt nicht ganz, bei uns kommen die Würfel aus dem Würfelbecher. Macht hoch die Tür, die Tore weit – passt nicht immer, normalerweise versuchen wir zu primen und Lücken zu schließen. Nur wenn wir ein Backgame anstreben, wäre das eine anzuwendende Spielmaxime. Quem pastores – passt auch nicht, im Backgammon gibt es nur Jäger. Es ist ein Ros entsprungen – bei uns springen Würfel aus dem Becher, immerhin. Stille Nacht – still ist es beim Backgammon nur, wenn man sich mit einem NC-Kopfhörer oder wenigstens mit Ohrstöpseln abschottet; und Turniere, die bis in die Nacht dauern, sind in Berlin wenig beliebt, auch wenn Backgammonspielerinnen und -spieler großenteils Nachtmenschen sind. Nur in Japan, so hören wir, beginnen Nachwuchsturniere nach dem Vorglühen ungefähr zu der Zeit, in der man auch in einen Club gehen würde, also um 1 Uhr morgens. Ob es dann aber still ist? Alle Jahre wieder – kommt das Saisonendturnier! Morgen kommt der Weihnachtsmann – und gleich würfel ich Pasch 6! Schneeflöckchen, Weißröckchen – kann schon in Kombination mit Backgammon vorkommen. Kling, Glöckchen – klacker, Würfel! Laßt uns froh und munter sein – eine gute Devise fürs Backgammonturnier! Ihr Kinderlein kommet – passt auch zum Backgammonturnier (aber wenn ihr sehr jung seid, bitte nur in Begleitung der Eltern!). Leise rieselt der Schnee – laut klackern die Würfel auf Holz (selten) und leise auf Filz oder Leder (oft). In dulci iubilo – nach dem Matchsieg. Usw usf.

Wir schlussfolgern, dass es zwischen Weihnachtslyrik und Backgammon durchaus Korrespondenzen gibt, dass sie aber nicht sehr zahlreich und selten zwingend sind.

Die 35 Spielerinnerinnen und Spieler, die sich zu unserem Weihnachtsturnier versammelt haben, darunter fünf Beginners, haben aber sicher nicht so sehr Weihnachtslyrik im Kopf gehabt, als das Turnier begonnen hat, sondern mehr die Hoffnung und den Willen, aus ihren Würfen das Beste zu machen. Wie immer haben wir aber vor dem Turnierbeginn die Neuen und unsere Gäste von außerhalb begrüßt:

Der Neuling Andi Walther (li) und Ralf Sudbrak, dahinter Ruedi Altermatt aus Basel (li) und Jürgen LangeDer Neuling Andi Walther (li) und Ralf Sudbrak, dahinter Ruedi Altermatt aus Basel (li) und Jürgen Lange

Andrea Bohnert aus Freiburg, die einen Berlin-Besuch so gelegt hat, dass sie an unserem Turnier teilnehmen konnte. Als erfahrene internationale Turnierspielerin startete sie bei den Masters.

Andi Walther aus Berlin, der schon in der Vorinternetzeit Backgammon gespielt hat und nun wieder – ebenfalls bei den Masters – einsteigt.

Der Neuling Meisam Jamshidi und Sabine Brinkmann, dahinter Heike Münch aus Dresden und der Neuling Detlef Rösning, im Hintergrund Andrea Bohnert aus Freiburg, zum ersten Mal in Berlin, und Badri Tsuleiskiri aus OdessaDer Neuling Meisam Jamshidi und Sabine Brinkmann, dahinter Heike Münch aus Dresden und der Neuling Detlef Rösning, im Hintergrund Andrea Bohnert aus Freiburg, zum ersten Mal in Berlin, und Badri Tsuleiskiri aus Odessa

Meisam Jamshidi aus Berlin, der Berlin Backgammon über unsere Website entdeckt hat und ebenfalls in der Masterskategorie startete.

Marcus Selle (li) und der Neuling Hossein Lak aus Luckenwalde, dahinter Paul Schlegel (li) und Frank Maschkiwitz. Rechts Jutta Lange und Frank von WillertMarcus Selle (li) und der Neuling Hossein Lak aus Luckenwalde, dahinter Paul Schlegel (li) und Frank Maschkiwitz. Rechts Jutta Lange und Frank von Willert

Und noch ein Mastersstarter-Neuling: Hossein Lak aus Luckenwalde, der uns ebenfalls im Internet gefunden hat.

Detlef Rösning aus Berlin startete zunächst bei den Beginners.

Erstmals am Start und gleich Beginnerssieger: Yuriy DemchenkoErstmals am Start und gleich Beginnerssieger: Yuriy Demchenko

Yuriy Demchenko, ebenfalls aus Berlin, musste zum Start (in der Beginnerskategorie) überredet, ja getragen, fast schon gezwungen werden – nicht zu seinem Nachteil.

Badri Tsuleiskiri aus Odessa in der Ukraine, der zum zweiten Mal an unserem Turnier teilgenommen hat.

Ruedi Altermatt aus Basel, dem unser Festival so gut gefallen hat, dass er so bald wie möglich wiedergekommen ist.

Heribert Lindner (li) aus Würzburg und Ufuk DoğanayHeribert Lindner (li) aus Würzburg und Ufuk Doğanay

Heribert Lindner aus Würzburg, deutscher Backgammonmeistreisender.

Euch allen ein herzliches Willkommen!

Thorsten Miesel (li) und Christian Setzpfandt. Einer von beiden ist Mel Sippels nächster GegnerThorsten Miesel (li) und Christian Setzpfandt. Einer von beiden ist Mel Sippels nächster Gegner

Und dann ging es mit der Vorrunde los! Nach gut fünf Stunden stand fest: Fünf Spielerinnerinnen und Spieler hatten eine weiße Weste, also vier Siege (alle Ergebnisse hier: https://berlin-backgammon.org/2018/12/23/runde-fuer-runde-verlauf-des-berliner-dezemberturniers-2018/): Mel Sippel, Dankwart Plattner, Matthäus Vigl, Marcus Selle und Paul Schlegel. Fünf weitere Spielerinnen und Spieler hatten drei Siege auf der Habenseite; von ihnen durften drei in die Hauptrunde: Badri Tsuleiskiri, Thomas Frübing und Ruedi Altermatt.

Jutta Lange und Paul SchlegelJutta Lange und Paul Schlegel

In der Hauptrunde musste Mel sich Badri geschlagen geben, Ruedi konnte Marcus besiegen, Thomas setzte sich gegen Matthäus durch und Dankwart schlug Paul. Badri und Thomas mussten im Halbfinale die Segel streichen. Sie spielten den dritten Platz nicht aus, sondern teilten ihn sich. Und so standen sich zu später Stunde (beide Finalisten waren auch im Speedgammon weit gekommen, Ruedi außerdem im Satellitenturnier, waren also pausenlos beschäftigt) Ruedi und Dankwart im Finale gegenüber. Dankwart war am Ende der Glücklichere und konnte das Match für sich entscheiden. Herzlichen Glückwunsch allen vieren!

Gute Laune am Brett: Marcus Selle und Sabine Brinkmann. Hossein Lak und Meisam Jamchidi beobachten das MatchGute Laune am Brett: Marcus Selle und Sabine Brinkmann. Hossein Lak und Meisam Jamchidi beobachten das Match

Im Halbfinale der Second Chance war keiner der aus der Hauptrunde Relegierten anzutreffen. Sabine Brinkmann unterlag Thorsten Miesel, der damit im Finale gegen Ralf Subrak, der sich gegen den Neuling Meisam Jamshidi durchgesetzt hatte, antreten musste. Ralf Sudbrak behielt die Oberhand und war damit Sieger der Second Chance (und seit Menschengedenken der erste Side-Pool-Gewinner, der sich den Side Pool in der Second Chance gesichert hat). Herzlichen Glückwunsch, Ralf und Thorsten, und Respekt für den starken Auftritt, Sabine (erneut) und Meisam!

Das Speedgammonturnier gewann Heribert Lindner im Finale gegen Dankwart Plattner. Glückwunsch! Und im Satellitenturnier setzte sich Ruedi Altermatt im Finale gegen Mel Sippel durch. Ruedi wird also noch ein Mal nach Berlin kommen! Glückwunsch!

Thorsten Miesel und Mel SippelThorsten Miesel und Mel Sippel

Den Ladie’s Prize sicherte sich Mel Sippel, den Rookie’s Prize Meisam Jamshidi. Beide Preise werden bei der nächsten Teilnahme überreicht. Bei den Beginners siegte der zunächst teilnahmeunwillige Berliner Yuriy Demchenko, der eigentlich nur seinen Freund Badri Tsuleiskiri begleiten und ansonsten nur zuschauen wollte. Manche Zeitgenossen muss man zum Sieg tragen, ja sogar schubsen!

In der Rangliste (https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-2018-19/) ist das Feld wieder enger zusammengerückt. Die beiden Teufelskerle Michael Horchler und Frank von Willert führen sie nach wie vor an, aber auf Rang 3 hat sich der Second-Chance-Sieger Ralf Subrak vorgeschoben. Knapp dahinter Dankwart, der sich mit dem ersten Durchmarsch der Saison von Rang 7 auf 4 verbessert hat, und Paul Schlegel. Ebenfalls große Sprünge nach vorn haben Marcus Selle (von 12 auf 8) und Mel Sippel (von 13 auf 9) gemacht. Mit dem dieses Mal glücklosen Igor K auf Platz 10 schließt sich der Kreis derer, die nach derzeitigem Stand für die Ausschüttung des Jahrespools beim Saisonendturnier qualifiziert sind. Aber bis dahin ist noch ein weiter Weg, fließt viel Wasser die Spree hinunter, kann sich noch viel ändern.

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon findet am 19. Januar 2019 statt, und zwar zur gewohnten Zeit und wie immer im „en passant“. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Dankwart Plattner
2. Ruedi Altermatt
3. Thomas Frübing / Badri Tsuleiskiri (geteilt)

Second Chance
1. Ralf Sudbrak
2. Thorsten Miesel

Lady’s Prize
Melanie Sippel

Rookie’s Prize
Meisam Jamshidi

Satellit
Ruedi Altermatt

Speedgammon
1. Heribert Lindner
2. Dankwart Plattner

Beginners
1. Yuriy Demchenko
2. Elyas Brinkmann