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Durchmarsch mit Schlusspasch

17. März 2019

Bericht vom Monatsturnier von Berlin Backgammon am 16. März 2019

Im März fanden insgesamt 40 Spielerinnen und Spieler – davon fünf Beginners – den Weg ins en passant, um in spannenden Matches einen Sieger – oder eine Siegerin – zu küren, in angenehmer Gesellschaft einen schönen Backgammon-Tag zu verbringen und sich rundum wohlzufühlen.

Erneut hatte Bill Gates am Vorabend des Turniers seinen mittlerweile gefürchteten Windows-Patchday, und auch dieses Mal blieb Berlin Backgammon nicht verschont. Wann lernen die es in Seattle endlich, funktionierende Updates zu liefern?

So begann das Turnier mit nahezu einer Stunde Verspätung. Danach lief es aber zügig und halbwegs glatt, auch weil wir gelernt haben, mit dem ständigen Einfrieren unseres Turniersteuerungssoftware einigermaßen umzugehen, und so waren wir dann doch noch in der Zeit fertig (mehr oder weniger).

Zuerst begrüßten wir wie immer die Neulinge und Weitgereisten:

Da war zunächst Vivien Diehr, die jüngste aller Teilnehmerinnen. Sie hatte an ihrer Schule das Turnier einer Backgammon-AG, die von Thomas Frübing geleitet wird, gewonnen. Einer ihrer Preise war die Teilnahme an unserem Monatsturnier, wo sie in der Beginnersklasse startete. Sie spielte eifrig und konzentriert, zeigte, was sie gelernt hat, und konnte am Ende zwei Siege für sich beanspruchen. Bravo, Vivien, und herzlich willkommen!

Gute Laune, Spaß am Spiel und schon eine gehörige Portion Können: Rising Star Vivien DiehrGute Laune, Spaß am Spiel und schon eine gehörige Portion Können: Rising Star Vivien Diehr

Zusammen mit Vivien trat ihr Vater Volker Stullin an, ebenfalls in der Beginnersklasse. Herzlich willkommen, Volker!

Volker Stullin, BeginnersstarterVolker Stullin, Beginnersstarter

Sabine Imgrund aus Aschaffenburg hat schon ein paar Mal in Frankfurt gekiebitzt, wählte aber Berlin zum Ort ihrer ersten Turnierteilnahme. Herzlich willkommen, Sabine!

Rising Start Vivien Diehr und Sabine ImgrundRising Start Vivien Diehr und Sabine Imgrund

Und wenn wir gerade bei den Beginners sind: Nach vielen Jahren in der Versenkung – er hat sein letztes Berliner Turnier 2011 gespielt – tauchte Dirk Olm wieder auf. Nach der langen Turnierpause traute er sich zunächst nur den Start in der Beginnersklasse zu, gehört aber, was seine Spielstärke angeht, immer noch in die Mastersklasse. Herzlich willkommen, Dirk!

Uwe Imgrund hat in dieser Saison in Frankfurt mit dem Turnierbackgammon begonnen und hat sich schon stark verbessert. In Berlin hatte er bei seinem ersten Start außerhalb von Frankfurt wenig Glück. Herzlich willkommen, Uwe!

Michael Horchler (li) und Uwe ImgrundMichael Horchler (li) und Uwe Imgrund

Aus Bremen waren die Bremer Stadtmusikanten angereist: Zunächst kam Jost Müller-Kreth, der schon bei unserem Festival im letzten Oktober dabei war und nun erneut antrat. Herzlich willkommen, Jost!

Der Bremer Jost Müller-KrethDer Bremer Jost Müller-Kreth

Jost traf hier übrigens einen seiner wenigen Namensvettern, den Berliner Jost Neumann, der zum zweiten Mal bei unserem Turnier da war. Schön, dass es Dir beim ersten Mal so gut gefallen hat, dass Du wiedergekommen bist, Jost!

Sokrates Bukalis (li) und Jost NeumannSokrates Bukalis (li) und Jost Neumann

Danach betraten Heiko Schnaars und Carsten Schweigert die heiligen Spielhallen des en passant. Sie spielen ab und zu in Hamburg und wollten beide mal auch unser Berliner Turnier mitspielen. Herzlich willkommen, Heiko und Carsten!

Bremer Lokalderby in Berlin: Carsten Schweigert (li) und Heiko SchnaarsBremer Lokalderby in Berlin: Carsten Schweigert (li) und Heiko Schnaars

Und da war da noch Heikos Bruder Jörg, von dem zunächst nicht klar war, ob er es rechtzeitig zum Turnierbeginn schaffen würde. Schließlich war er aber auch da und komplettierte das Bremer Quartett. Herzlich willkommen, Jörg!

Jochen Reinecke (li) und Jörg SchnaarsJochen Reinecke (li) und Jörg Schnaars

Zur gleichen Zeit wie er kam auch der Berliner Milad Majidi, der über unsere Website zu uns gefunden hat. Er spielte sein erstes Turnier bei uns. Herzlich willkommen, Milad!

Thomas Frübing (li) und Milad MajidiThomas Frübing (li) und Milad Majidi

Amir Golshani, der im Februar zum ersten Mal an unserem Berliner Turnier teilgenommen hatte, war zum zweiten Mal dabei. Dieses Mal machte er es besser als bei seiner ersten Teilnahme. Schön, dass du wieder dabei warst, Amir!

Andreas Kohlschmidt (li) und Carlo Petkovsek. Dahinter wartet Amir Golshani auf seinen Gegner, den Turnierleiter, der als Paparazzo noch eine Runde durchs Spiellokal drehtAndreas Kohlschmidt (li) und Carlo Petkovsek. Dahinter wartet Amir Golshani auf seinen Gegner, den Turnierleiter, der als Paparazzo noch eine Runde durchs Spiellokal dreht

Aus der dunklen und kalten Polarnacht in Tromsø im Norden Norwegens flüchtet Andrè Larsen gern mal in den Berliner Vorfrühling, um ein bißchen Tageslicht zu genießen. Er war dieses Mal der am weitesten Gereiste. Schön, dass du wieder dabei warst, Andrè!

Schwerer Brocken für Ufuk: Andrè Larsen (li) und Ufuk DoğanaySchwerer Brocken für Ufuk: Andrè Larsen (li) und Ufuk Doğanay

Nachdem alle begrüßt und alles gesagt war, waren die Spielerinnen und Spieler am Zug. In vier Vorrundenmatches war zu ermitteln, wer in welcher der sich anschließen K-O-Runden – Hauptgruppe und der Second Chance – starten durfte.

Drei Spieler waren danach ohne Niederlage: Yonas Brinkmann, der Seriensieger dieser Saison, Michael Horchler, und Amir Golshani, der bei seiner ersten Teilnahme keinen einzigen Sieg hatte erringen können, jetzt aber mit Geschick und Können ungeschlagen war!

Im März war das en passant schön voll: Vorne Tobias Bilz (li) und Yonas Brinkmann, dahinter Matthäus Vigl und Jutta Lange, ganz hinten Mel Sippel und Andrè LarsenIm März war das en passant schön voll: Vorne Tobias Bilz (li) und Yonas Brinkmann, dahinter Matthäus Vigl und Jutta Lange, ganz hinten Mel Sippel und Andrè Larsen

Acht weitere Spieler hatten drei Siege auf ihrem Konto, und weil in dem Achterfeld nur für fünf von ihnen Platz war, musste die Buchholzwertung entscheiden. Am unglücklichsten traf es Carsten Schweigert und Ufuk Doganay, die beiden nur einen Buchholzpunkt weniger als der Achte der Vorrundentabelle hatten (alle Ergebnisse hier einzusehen: https://berlin-backgammon.org/2019/03/17/runde-fuer-runde-verlauf-des-berliner-maerzturniers-2019/).

In der oberen Tableauhälfte rückten Yonas Brinkmann (Sieg über Marcus Selle) ebenso wie seine Mutter Sabine (Sieg über Amir Golshani) ins Halbfinale vor. Sabine konnte ihren Sohn ins Match um den 3. Platz verweisen und zog zum ersten Mal ins Finale ein. Ein weiterer schöner Erfolg – ihr bisher schönster – für Sabine, die erst seit einem guten Jahr bei den Masters mitspielt und sich kontinuierlich verbessert hat!

Familienderby im Halbfinale: Sabine und Yonas BrinkmannFamilienderby im Halbfinale: Sabine und Yonas Brinkmann

In der unteren Tableauhälfte konnte Michael Horchler den nicht ganz heimlichen Favoriten Andrè Larsen, der in Berlin immer für einen vorderen Platz gut ist, und danach auch noch Rolf Schüler besiegen. Finale gegen Sabine! Dort führte er 5-3, als er nach einem wohl zu frühen Doppler entscheiden musste, Sabines Redoppel anzunehmen. Nach einiger Überlegung entschied er sich fürs Take, und es kam zu einem Bear-off-Duell, bis Michael schließlich noch 4 Steine und Sabine zwei Steine im Board übriggelassen hatten. Michael brauchte mindestens einen Zweier-Pasch, würfelte – und da lag er, der benötigte Pasch! Match- und Turniersieg ohne Niederlage für Michael, aber auch ein toller zweiter Platz für Sabine! Herzlichen Glückwunsch euch beiden!

Und weil ein Bild mehr als 1000 Worte und vier Bilder sogar viel mehr als 4000 Worte sagen, gibt es hier vier Stills aus dem langen Finalmatch:

Vor dem großen Finale: Michael Horchler und Sabine BrinkmannVor dem großen Finale: Michael Horchler und Sabine Brinkmann

Im großen Finale: Sabine zieht energisch, Michael beobachtetIm großen Finale: Sabine zieht energisch, Michael beobachtet

Der letzte Wurf im großen Finale: Da liegt der Pasch! Sabine ist entsetzt, Michael traut seinen Augen noch nichtDer letzte Wurf im großen Finale: Da liegt der Pasch! Sabine ist entsetzt, Michael traut seinen Augen noch nicht

Die Entscheidung ist gefallen. Michael freut sich (verhalten), Sabine ist enttäuschtDie Entscheidung ist gefallen. Michael freut sich (verhalten), Sabine ist enttäuscht

Im Match um den dritten Platz wollte Yonas eigentlich ein längeres Match spielen und einigte sich mit seinem Gegner Rolf darauf, das Match auf 7 statt 5 Punkte auszutragen (für die Rangliste wird es dennoch als 5-Punkte-Match gewertet). Aber dann jagte Yonas den Verdopplungswürfel auf 8. Danach konnte Yonas Rolfs letzten zurückliegenden Stein ausschließen und begann schon mit dem Abtragen, als Rolf endlich einsetzen konnte. So dauerte das lange Match nur ein Spiel. Durch den Sieg in dem kurzen Langmatch wurde Yonas Turnierdritter, Rolf Turniervierter! Glückwunsch auch euch beiden!

Jost Neumann (li) und Jürgen Lange, dahinter Michael Horchler (li) und Uwe ImgrundJost Neumann (li) und Jürgen Lange, dahinter Michael Horchler (li) und Uwe Imgrund

In der Second Chance mussten die Spieler, um ins Finale zu gelangen, einen weiten Weg zurücklegen: Fünf Runde waren zu spielen, bis man im Finale war. Zwei Spieler schafften das Kunststück: Zum einen Amir Golshani, der aber nicht die volle Distanz gehen musste, denn er war zuvor in der Hauptrunde, wo er sein Viertelfinalmatch verloren hatte, so dass er erst im zweiten Viertelfinale der Second Chance antreten musste. Er konnte sich gegen Carsten Schweigert und Marcus Selle durchsetzen.

In Berlin gibt es viele schöne Bretter. Eins davon gehört dem Backgammonlehrer Thomas FrübingIn Berlin gibt es viele schöne Bretter. Eins davon gehört dem Backgammonlehrer Thomas Frübing

Schwerer hatte es Ufuk Doğanay, der ja zuvor nur knapp – durch einen fehlenden Buchholzpunkt – den Einzug in die Hauptrunde verpasst hatte. Hatte er in der ersten Runde noch – aufgrund seiner drei Vorrundensiege – verdient spielfrei, musste er danach Match um Match gewinnen. Im Viertelfinale überwand er den schwersten Brocken, den Norweger Andrè Larsen, der vielleicht die der im Backgammonspiel notwendigen Konzentration abträgliche Wirkung des wohlschmeckenden deutschen Gerstensafts unterschätzt hatte, und im Halbfinale den Bremer Jost Müller-Kreth.

Damit feierte Ufuk, der nun seit gut einem Jahr mit uns spielt, seinen bis dato größten Erfolg, und dabei blieb es: Im Match auf 7 Punkte führte er 5-3, als er Amir den Cube zu früh anbot. Der akzeptierte, redoppelte naturgemäß sofort, und konnte in der Folge das Spiel umdrehen. Nach seinem unglücklichen Turnierstart im Februar gewann er verdient die Second Chance. Glückwunsch Euch beiden!

Finale der Second Chance: Amir Golshani und Ufuk DoğanayFinale der Second Chance: Amir Golshani und Ufuk Doğanay

Mit seinem Durchmarsch, der ihm den dritten Turniersieg der Saison einbrachte, holte sich Michael Horchler Platz 1 der Rangliste zurück. Ralf Sudbrak und Igor B dahinter rutschen je einen Rang ab, Dankwart bleibt Vierter. Sabine folgt auf Platz 5. Den größten Sprung nach vorn machte der Turniervierte Rolf (von 12 auf 7). Marcus Selle, der es in der Second Chance bis ins Halbfinale gebracht hat, hat sich an Platz 10, der von Igor K gehalten wird, herangerobbt, von dem ihn noch 5 Ranglistenpunkte trennen. Zur Erinnerung: Platz 10 ist der letzte Platz der Mairangliste, der zur kostenlosen Teilnahme an der Ausschüttung des Jahrespools beim Saisonendturnier berechtigt.

Zwei Turnierleiter im Finale des Speedgammonturniers: Rolf Schüler (li) und Dankwart PlattnerZwei Turnierleiter im Finale des Speedgammonturniers: Rolf Schüler (li) und Dankwart Plattner

Im Speedgammonturnier, das Rolf Schüler leitet, spielten Thorsten Miesel und Sabine Brinkmann um Platz 3. Sabine hätte fast auf Zeit verloren, da machte Thorsten sie ohne Verpflichtung auf ihre Zeitnot aufmerksam. Sehr fair, Thorsten! Danach zog Sabine zügig und komplettierte ihren erfolgreichen Backgammontag mit einem Sieg. Zum Dank teilte sie sich den Preis mit Thorsten, was ebenfalls sehr fair war. So sieht Berliner Backgammon-Sportsgeist aus! Im Finale spielten Dankwart und Rolf. Dankwart konnte sich knapp durchsetzen.

Lady’s Derby: Jutta Lange (li) und Sabine Brinkmann

Den Lady’s Prize gewann Sabine Brinkmann, die beiden von Thorsten Miesel geleiteten Satellitenturniere Matthäus Vigl und Michael Horchler. Bester Beginnersstarter im von Sabine Brinkmann geleiteten Beginnersturnier war der Eigentlich-Master Dirk Olm. Glückwunsch Euch allen!

Bernhard Ludwig Winkelhaus und Mel SippelBernhard Ludwig Winkelhaus und Mel Sippel

Bis zum nächsten Monatsturnier von Berlin Backgammon müssen wir nun vier Wochen warten. Es findet am 13. April 2019 statt, und zwar zur gewohnten Zeit und wie immer im „en passant“. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Michael Horchler
2. Sabine Brinkmann
3. Yonas Brinkmann
4. Rolf Schüler

Second Chance
1. Amir Golshani
2. Ufuk Doganay

Punktsieger des Spieltags
Michael Horchler (115)

Lady’s Prize
Sabine Brinkmann

Rookie’s Prize
Milad Majidi

Satellit 1
Matthäus Vigl

Satellit 2
Michael Horchler

Speedgammon
1. Dankwart Plattner
2. Rolf Schüler
3. Sabine Brinkmann
4. Thorsten Miesel

Beginners
1. Dirk Olm
2. Karl-Heinz Baatz

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Langes Warten

3. Februar 2019

Bericht vom Monatsturnier von Berlin Backgammon am 2. Februar 2019

26 Spielerinnen und Spieler fanden sich am Samstag ein, um in spannenden Matches einen Sieger zu küren, angenehme Gesellschaft unter Gleichgesinnten zu erleben und einen schönen Backgammon-Tag zu verbringen.

Nach dem Wurf: Würfel steht ohne StützeNach dem Wurf: Würfel steht ohne Stütze

Das Turnier begann wie immer mit der Begrüßung der Neuen und Weitgereisten:

Zum ersten Mal dabei war Amir Golshani aus Ludwigsfelde, der sich seinen Freunden Meisam und Hossein angeschlossen hatte.

Amir Golshani (li) und Yuryi DemchenkoAmir Golshani (li) und Yuryi Demchenko

Auch Jost Neumann war zum ersten Mal bei unserem Turnier, ist allerdings ein alter Hase, denn er spielt seit über 60 Jahren Backgammon (und im Sommer Golf). Vor Urzeiten hat er auch schon im Belmont gespielt.

Jost Neumann (li) und Christian SetzpfandtJost Neumann (li) und Christian Setzpfandt

Cihan Göksu aus Kopenhagen unterschätzte sich und startete in der Beginnersklasse. Da er demnächst in Tübingen ein Studium aufnehmen wird, sucht er nach einer Spielmöglichkeit in Stuttgart und Umgebung.

Matthäus Vigl (li) und Cihan Gösku, entspanntMatthäus Vigl (li) und Cihan Gösku, entspannt

Aus Odessa war erneut Bakri Tsuleiskiri angereist.

Badri Tsuleiskiri und Jutta LangeBadri Tsuleiskiri und Jutta Lange

Bill Pope aus London hatte uns schon ein Mal 2016 besucht, nun nutzte er erneut einen Berlin-Besuch, um an unserem Turnier teilzunehmen.

Thorsten Miesel (li), Bill PopeThorsten Miesel (li), Bill Pope

Ruedi Altermatt aus Basel gefällt Berlin aus vielerlei Gründen. Dieses Mal hat er unterwegs in seinen Urlaubsort seinen bei einem Satellitenturnier gewonnenen kostenlosen Startplatz abgeholt.

Euch allen, Neuen und Weitgereisten, sagt die Berlin Backgammon Community ein herzliches Willkommen!

Christian Setzpfandt (li) und Thomas KrügerChristian Setzpfandt (li) und Thomas Krüger

Und dann begann die Vorrunde, in deren Verlauf alle Teilnehmer gegen vier zufällig ausgeloste Gegner spielen.

Zwei Spieler hatten danach eine reine Weste, also vier Siege auf dem Konto, und zogen sicher in die Hauptrunde ein: Jürgen Lange, der ausweislich des Blix eines der schwereren Lose hatte, und Christian Setzpfandt.

Weiter sieben Spieler hatten 3 Siege auf dem Konto, aber nur für sechs von ihnen war in der Hauptrunde Platz. Ein Stechen war aber nicht nötig, denn Badri Tsuleiskiri hatte die schlechtere Buchholzwertung und musste sich mit der Second Chance begnügen. Alle Ergebnisse gibt es hier: https://berlin-backgammon.org/2019/02/03/runde-fuer-runde-verlauf-des-berliner-februarturniers-2019/.

Vor dem Beginn der Finalrunden gab es noch ein besonderes Ereignis: Michihito Kageyama, bekannt als Michi, Nr. 2 der Backgammon-Giants-Liste,
hatte Berlin Backgammon freundicherweise zwei Exemplare seines vielgelobten und empfehlenswerten Lehrbuchs gestiftet. Opening Concepts (https://www.amazon.de/Opening-Concepts-Backgammon-Odyssey-Band/dp/1979006407) wendet sich überwiegend an Anfänger, einiges ist aber auch für Fortgeschrittene interessant. Wir haben die beiden Bücher verlost. Die glücklichen Gewinner waren der Beginner Cihan Göksu und der Master Jürgen Lange. Glückwunsch!

Cihan Göksu (li) und Jürgen Lange, Gewinner der beiden Exemplare von Opening Concepts, die von Michi gestiftet wurdenCihan Göksu (li) und Jürgen Lange, Gewinner der beiden Exemplare von Opening Concepts, die von Michi gestiftet wurden

Durch Siege über Ufuk Doğanay und Ruedi Altermatt zog Meisam Jamshidi ins Finale ein. In der anderen Tableauhälfte überwand Ralf Sudbrak Jürgen Lange und Christian Setzpfandt und war somit Meisams Gegner. Ralf setzte sich im Finalmatch schnell ab, aber Meisam konnte bald aufholen. Ralf konnte ein weiteres Spiel gewinnen und doppelte beim Stand von 5-4 angesichts seiner Gammonchancen früh, konnte sie realisieren und gewann Gammon und das Turnier. Glückwunsch, Ralf, und Gratulation, Meisam, zu den tollen Resultaten!

Finale: Meisam Jamshidi (li) und Ralf SudbrakFinale: Meisam Jamshidi (li) und Ralf Sudbrak

Im Spiel um den 3. Platz setzte sich Ruedi Altermatt gegen Christian Setzpfandt durch. Gratulation auch Euch beiden!

Match um Platz 3: Christian Setzpfandt (li) und Ruedi Altermatt, ZuschauerinMatch um Platz 3: Christian Setzpfandt (li) und Ruedi Altermatt, Zuschauerin

In der Second Chance kam es in der ersten Runde zu einem direkten Duell um den Lady’s Prize: Sabine Brinkmann konnte sich gegen Jutta Lange durchsetzen und ihn erobern.

Match um den Ladie’s Prize: Jutta Lange (li) und Sabine Brinkmann

Danach unterlag sie aber in einem langen Match Igor K, der anschließend seinerseits in einem noch längeren Match Igor B unterlag.

Jürgen Lange (li) steht als Finalist der Second Chance schon fest, Bill Pope (re) ist Halbfinalist, da wird in der anderen Tableauhälfte noch das Viertelfinale gespieltJürgen Lange (li) steht als Finalist der Second Chance schon fest, Bill Pope (re) ist Halbfinalist, da wird in der anderen Tableauhälfte noch das Viertelfinale gespielt

Der aus der Hauptrunde relegierte Jürgen Lange hatte den Beginnerssieger Cihan Göksu und danach Badri Tsuleiskiri aus dem Turnier geworfen. Danch musste Jürgen Lange warten, sogar lange warten, denn er stand schon als Finalist fest, als in der anderen Tableauhälfte noch das Viertelfinale im Gange war. Endlich durfte er sich gegen Igor Bakunowizki, der nach Igor K noch Bill Pope hatte besiegen müssen, ans Board setzen. Igor behielt die Oberhand und siegte damit zum zweiten Mal hintereinander in der Second Chance. Trotzdem ein tolles Turnierresultat für Jürgen. Glückwunsch und Gratulation Euch beiden!

Endlich! Finale der Second Chance zwischen Jürgen Lange (li) und Igor bakunowizkiEndlich! Finale der Second Chance zwischen Jürgen Lange (li) und Igor bakunowizki

Die Rangliste (https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-2018-19/), die noch vor drei Spieltagen so aussah, als ob Michael Horchler und Frank von Willert sich ein weitab des Feldes stattfindendes Privatduell lieferten, hat sich ganz schön gewandelt: Nach dem Februarturnier wird sie von Ralf Sudbrak angeführt, Igor Bakunowizki belegt den zweiten Platz, und Michael Horchler ist auf den dritten Platz zurückgefallen. Den größten Sprung nach vorn hat Jürgen Lange gemacht: Mit einem Pantersprung von 89 Punkten jettete der Punktsieger des Spieltages von Platz 22 auf Platz 15 und nähert sich damit den magischen Zehn, die kostenlos an der Ausschüttung des Added beim Saisonendturnier teilnehmen.

Im Speedgammonturnier tröstete sich Michael Horchler über seine Hauptturnierniederlage gegen den Beginnersstarter Cihan Göksu mit einem Finalsieg gegen Ruedi Altermatt. Den Lady’s Prize gewann Sabine Brinkmann, das Satellitenturnier Igor K. Bester Beginner war Cihan Göksu. Glückwunsch Euch allen!

Michael Horchler (li) und Ruedi Altermatt im Speedgammon-FinaleMichael Horchler (li) und Ruedi Altermatt im Speedgammon-Finale

Bis zum nächsten Monatsturnier von Berlin Backgammon müssen wir nun sechs Wochen warten. Es findet am 16. März 2019 statt, und zwar zur gewohnten Zeit und wie immer im „en passant“. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender. Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Ralf Sudbrak
2. Meisam Jamshidi
3. Ruedi Altermatt
4. Christian Setzpfandt

Second Chance
1. Igor Bakunowizki
2. Jürgen Lange

Punktsiger des Spieltags
Ralf Sudbrak (100)

Lady’s Prize
Sabine Brinkmann

Rookie’s Prize
Amir Golshani

Satellit
Igor Kaplanski

Speedgammon
1. Michael Horchler
2. Ruedi Altermatt

Beginners
1. Cihan Göksu
2. Yuriy Demchenko

Gewinner von „Opening Concepts“, gestiftet von Michi
Cihan Göksu
Jürgen Lange

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Von A wie Ande bis Z wie Zimmermann: Das Januar-ABC von Berlin Backgammon

21. Januar 2019

Bericht vom Monatsturnier von Berlin Backgammon am 19. Januar 2019

Daniel Anda und Viktoria PryndaDaniel Anda und Viktoria Prynda

Vicky Prynda und Daniel Lüchtenborg, beide zum zweiten Mal dabei, brachten einen Freund mit, den Berliner Daniel Ande. Er startete in der Beginnersklasse. Herzlich willkommen, Daniel!

Faruk Kocaer (li) und Igor BakunowizkiFaruk Kocaer (li) und Igor Bakunowizki

Igor Bakunowizki stand mit vier Siegen nach der Vorrunde ganz oben. Er musste sich im Viertelfinale der Second Chance Carlo geschlagen geben, kämpfte sich danach ins Finale der Second Chance und unterlag erst dort seinem Gegner. Glückwunsch! Durch die gute Platzierung ist er auf Platz 2 der Rangliste vorgerückt.

Thomas Frübing (li) und Tobias Bilz. Matthäus Vigl kiebitzt.Thomas Frübing (li) und Tobias Bilz. Matthäus Vigl kiebitzt.

Tobias Bilz hatte bei seiner dritten Teilnahme nach der Vorrunde wie zehn andere Spieler zwei Siege, aber die beste Buchholzwertung, also die erfolgreichsten Gegner. Er konnte im Viertelfinale der Hauptrunde den späteren Sieger der Second Chance besiegen, unterlag aber im Halbfinale und errang schließlich den dritten Platz. Glückwunsch!

Sabine Brinkmann und Hossein LakSabine Brinkmann und Hossein Lak

Nach den guten Ergebnissen der letzten Monate sah es für Sabine Brinkmann dieses Mal mit zwei Siegen in vier Matches in der Vorrunde schlechter als gewohnt aus. Sie musste in die erste Runde der Second Chance und unterlag dort prompt Jörg Zimmermann. Aus die Maus!

Thomas Frübing (re) und Marcus Selle. Karl Heinz Baatz kiebitzt. Im Hintergrund Carlo Petkovsek (li) und Meisam JamshidiThomas Frübing (re) und Marcus Selle. Karl Heinz Baatz kiebitzt. Im Hintergrund Carlo Petkovsek (li) und Meisam Jamshidi

Thomas Frübing hatte nach der Vorrunde zwei Siege und musste wie Dankwart und Rolf ins Stechen um die Teilnahme an der Hauptrunde. Er konnte zunächst Dankwart besiegen, musste sich dann aber Rolf geschlagen geben. Schließlich unterlag er in der Second Chance Thorsten Miesel.

Jörg Zimmermann (li) und Meisam JamshidiJörg Zimmermann (li) und Meisam Jamshidi

Meisam Jamshidi holte bei seiner zweiten Teilnahme in der Vorrunde vier Siege in vier Matches. Er unterlag im Viertelfinale der Hauptrunde Rolf Schüler und danach im Viertelfinale der Second Chance Maik Kerner. Dennoch holte er schon wieder viele Ranglistenpunkte.

Für Igor Kaplanski fing das Jahr so an wie das letzte aufgehört hatte: Mit lauter Niederlagen! In der Vorrunde konnte er nur einen Sieg einfahren, in der ersten Runde der Second Chance musste er sich Ralf Sudbrak geschlagen geben. Manchmal muss man hart im Nehmen sein.

Der Neuling Daniel Anda (li) und Maik KernerDer Neuling Daniel Anda (li) und Maik Kerner

Maik Kerner war Sieger des Beginnersturniers und damit für die Second Chance der Masters qualifiziert. Er konnte dort zunächst Hossein Lak und danach Meisam Jamshidi schlagen. Erst im Halbfinale ging ihm der Atem aus, und er unterlag Igor Bakunowizki. Eine beachtliche Leistung für einen Beginnersstarter! Bravo, Maik! Zusätzlich gönnte er sich noch ein Extra-Zuckerli und gewann das Satellitenturnier, so dass er bei seiner nächsten Teilnahme in der Masterskategorie starten wird.

Faruk Kocaer (li) und Igor BakunowizkiFaruk Kocaer (li) und Igor Bakunowizki

Faruk Kocaer konnte nach der Vorrunde zwei Siege vorweisen. Das reichte angesichts seiner guten Buchholzwertung für die Teilnahme an der Hauptrunde, wo er noch einmal zwei Siege einheimste und erst im Finale die Waffen strecken musste. Glückwunsch!

Sabine Brinkmann und Hossein LakSabine Brinkmann und Hossein Lak

Für Hossein Lak stand es bei seiner zweiten Teilnahme an unserem Berliner Turnier nach der Vorrunde unentschieden: Zwei Siege, zwei Niederlagen. In der Second Chance unterlag er dann Maik Kerner. Backgammon ist manchmal zuckersüß, aber manchmal auch brutal bitter.

Jutta und Jürgen LangeJutta und Jürgen Lange

Jürgen Lange hatte nach den mäßigen Ergebnissen der letzten Turnier mit zwei Siegen in der Vorrunde einen guten Einstand. In der ersten Runde der Second Chance musste er gegen seine Frau Jutta antreten, die, nachdem sie in der Vorrunde gegen Jürgen noch eine Niederlage hatte einstecken müssen, nun Revanche nahm. Damit war das Turnier für ihn noch nicht beendet, denn nun hatte er Zeit und Muße, seiner Frau die Daumen zu drücken und sie mit Getränken und Zuspruch zu versorgen. In dieser Funktion war er sehr erfolgreich und brachte sie ins Halbfinale der Second Chance!

Jutta Lange konnte in der Vorrunde nur einen Sieg erringen, drehte dann (wie ich es ihr vorhergesagt hatte) aber in der Second Chance voll auf und schlug in aufsehenerregenden Matches zunächst ihren Mann Jürgen, danach Ralf Sudbrak und schließlich in einem spannenden Match, das mit einem dramatischen Backgame endete, auch noch Frank Petrikat. Erst im Halbfinale scheiterte sie am späteren Sieger Matthäus Vigl. Bravo, Jutta!

Marcus Selle (li) und Thorsten Miesel. Im Hintergrund Rolf Schüler (li) und Meisam JamshidiMarcus Selle (li) und Thorsten Miesel. Im Hintergrund Rolf Schüler (li) und Meisam Jamshidi

Nachdem er beim Dezemberturnier noch Finalist der Second Chance war, konnte Thorsten Miesel dieses Mal in der Vorrunde nur gegen Freilos gewinnen, aber das reichte immerhin für die Teilnahme an der Second Chance. Der Plan danach war einfach: Jedes Match gewinnen, hieß die Devise. Das gelang ihm, bis er im Viertelfinale auf Igor Bakunowizki stieß. Auf jeden Wellenkamm folgt ein Wellental.

Tobias Bilz (li) und Carlo Petkovsek im Match um Platz 3Tobias Bilz (li) und Carlo Petkovsek im Match um Platz 3

Carlo Petkovsek rückte mit zwei Siegen direkt in die Hauptrunde vor, wo er erst im Halbfinale dem späteren Turniersieger unterlag. Er errang schließlich im Match gegen Tobias Bilz den vierten Platz. Glückwunsch!

Frank Petrikat (li) und Rolf SchülerFrank Petrikat (li) und Rolf Schüler

Frank Petrikat war der einzige Spieler, der nach der Vorrunde drei Siege hatte, und war damit locker für die Hauptrunde qualifiziert. Er überstand das Viertelfinale ebensowenig wie die drei Viersiegspieler. Im Viertelfinale der Second Chance schied er gegen Jutta Lange aus, der er ein dramatisches Schluss-Backgame lieferte. Immerhin rückte er in der Rangliste auf Platz 9 vor.

Igor Bakunowizki (re) und Dankwart PlattnerIgor Bakunowizki (re) und Dankwart Plattner

Dankwart Plattner hatte nach der Vorrunde zwei Siege und ebenso viele Buchholzpunkte wie Rolf Schüler und Thomas Frübing, gegen den er im Stechen verlor. In der Second Chance konnte er noch ein Match gewinnen, dann war Schluss. Tröstete sich mit der Finalteilnahme im Speedgammon.

Marcus Selle (li) und Hossein LakMarcus Selle (li) und Hossein Lak

Für Marcus Selle war dieses Turnier verhagelt. Nur ein Sieg in der Vorrunde, danach in der ersten Runde der Second Chance eine Niederlage gegen Thorsten Miesel. Was soll man sagen? Da muss man durch, Marcus!

Finalmatch: Rolf Schüler (li) und Faruk KocaerFinalmatch: Rolf Schüler (li) und Faruk Kocaer

Rolf Schüler hatte nach der Vorrunde zwei Siege und musste wie Dankwart und Thomas Frübing ins Stechen um die Hauptrunde. Dort konnte er Thomas, der zuvor Dankwart geschlagen hatte, besiegen. Ab da gab es kein Halten mehr: Er überwand alle Gegner und wurde Turniersieger. Glückwunsch! Danach gab es noch ein Extra-Bonbon: Er gewann auch das Speedgammon-Finale gegen Dankwart. Nochmal Glückwunsch!

Faruk Kocaer (li) und Ralf SudbrakFaruk Kocaer (li) und Ralf Sudbrak

Ralf Sudbraks Konto war nach der Vorrunde ausgeglichen: Zwei Siege, zwei Niederlagen. Das reichte angesichts der Buchholzwertung nur für die Second Chance. Dort unterlag er Jutta Lange. Dennoch behält er Platz 3 in der aktuellen Rangliste.

Matthäus Vigl und Jutta Lange im Halbfinale der Second ChanceMatthäus Vigl und Jutta Lange im Halbfinale der Second Chance

Matthäus Vigl kam wie Igor B und Meisam ungeschlagen in Hauptrunde. Er überstand sowenig wie die anderen Viersiegspieler das Viertelfinale der Hauptrunde, schlug sich danach aber ins Finale der Second Chance durch und traf dort auf Igor B, der die Vorrunde ebenfalls ohne Niederlage abgeschlossen hatte, und gewann das Finalmatch der Second Chance. Glückwunsch! Seine Zusatzbelohnung: Großer Sprung nach vorn in der Rangliste.

Jörg Zimmermann (li) und Matthäus ViglJörg Zimmermann (li) und Matthäus Vigl

Nur einen Sieg konnte Jörg Zimmermann in der Vorrunde für sich verbuchen. In der Second Chance schlug er die zuletzt erfolgreiche Sabine Brinkmann, musste danach aber Dankwart den Vortritt lassen. So geht’s eben im Leben.

Wie immer stehen alle Ergebnisse und die Rangliste auf unserer Website.

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon findet schon am 2. Februar 2019 statt, und zwar zur gewohnten Zeit und wie immer im „en passant“. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender. Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Rolf Schüler
2. Faruk Kocaer
3. Tobias Bilz
4. Carlo Petkovsek

Second Chance
1. Matthäus Vigl
2. Igor Bakunowizki

Lady’s Prize
Jutta Lange

Satellit
Maik Kerner

Speedgammon
1. Rolf Schüler
2. Dankwart Plattner

Beginners
1. Maik Kerner
2. Julian Lüchtenborg

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Kling, Glöckchen! Klackert, ihr Würfel!

26. Dezember 2018

Bericht vom Monatsturnier von Berlin Backgammon am 22. Dezember 2018

Weihnachten stand vor der Tür, als wir am 22. Dezember, einen Tag vor dem 4. Adventssonntag, unser Monatsturnier gespielt haben. Da liegt es nahe, zu fragen, ob Weihnachten, oder zumindest seine Lyrik, etwas mit Backgammon zu tun hat.

Vom Himmel hoch – das passt nicht ganz, bei uns kommen die Würfel aus dem Würfelbecher. Macht hoch die Tür, die Tore weit – passt nicht immer, normalerweise versuchen wir zu primen und Lücken zu schließen. Nur wenn wir ein Backgame anstreben, wäre das eine anzuwendende Spielmaxime. Quem pastores – passt auch nicht, im Backgammon gibt es nur Jäger. Es ist ein Ros entsprungen – bei uns springen Würfel aus dem Becher, immerhin. Stille Nacht – still ist es beim Backgammon nur, wenn man sich mit einem NC-Kopfhörer oder wenigstens mit Ohrstöpseln abschottet; und Turniere, die bis in die Nacht dauern, sind in Berlin wenig beliebt, auch wenn Backgammonspielerinnen und -spieler großenteils Nachtmenschen sind. Nur in Japan, so hören wir, beginnen Nachwuchsturniere nach dem Vorglühen ungefähr zu der Zeit, in der man auch in einen Club gehen würde, also um 1 Uhr morgens. Ob es dann aber still ist? Alle Jahre wieder – kommt das Saisonendturnier! Morgen kommt der Weihnachtsmann – und gleich würfel ich Pasch 6! Schneeflöckchen, Weißröckchen – kann schon in Kombination mit Backgammon vorkommen. Kling, Glöckchen – klacker, Würfel! Laßt uns froh und munter sein – eine gute Devise fürs Backgammonturnier! Ihr Kinderlein kommet – passt auch zum Backgammonturnier (aber wenn ihr sehr jung seid, bitte nur in Begleitung der Eltern!). Leise rieselt der Schnee – laut klackern die Würfel auf Holz (selten) und leise auf Filz oder Leder (oft). In dulci iubilo – nach dem Matchsieg. Usw usf.

Wir schlussfolgern, dass es zwischen Weihnachtslyrik und Backgammon durchaus Korrespondenzen gibt, dass sie aber nicht sehr zahlreich und selten zwingend sind.

Die 35 Spielerinnerinnen und Spieler, die sich zu unserem Weihnachtsturnier versammelt haben, darunter fünf Beginners, haben aber sicher nicht so sehr Weihnachtslyrik im Kopf gehabt, als das Turnier begonnen hat, sondern mehr die Hoffnung und den Willen, aus ihren Würfen das Beste zu machen. Wie immer haben wir aber vor dem Turnierbeginn die Neuen und unsere Gäste von außerhalb begrüßt:

Der Neuling Andi Walther (li) und Ralf Sudbrak, dahinter Ruedi Altermatt aus Basel (li) und Jürgen LangeDer Neuling Andi Walther (li) und Ralf Sudbrak, dahinter Ruedi Altermatt aus Basel (li) und Jürgen Lange

Andrea Bohnert aus Freiburg, die einen Berlin-Besuch so gelegt hat, dass sie an unserem Turnier teilnehmen konnte. Als erfahrene internationale Turnierspielerin startete sie bei den Masters.

Andi Walther aus Berlin, der schon in der Vorinternetzeit Backgammon gespielt hat und nun wieder – ebenfalls bei den Masters – einsteigt.

Der Neuling Meisam Jamshidi und Sabine Brinkmann, dahinter Heike Münch aus Dresden und der Neuling Detlef Rösning, im Hintergrund Andrea Bohnert aus Freiburg, zum ersten Mal in Berlin, und Badri Tsuleiskiri aus OdessaDer Neuling Meisam Jamshidi und Sabine Brinkmann, dahinter Heike Münch aus Dresden und der Neuling Detlef Rösning, im Hintergrund Andrea Bohnert aus Freiburg, zum ersten Mal in Berlin, und Badri Tsuleiskiri aus Odessa

Meisam Jamshidi aus Berlin, der Berlin Backgammon über unsere Website entdeckt hat und ebenfalls in der Masterskategorie startete.

Marcus Selle (li) und der Neuling Hossein Lak aus Luckenwalde, dahinter Paul Schlegel (li) und Frank Maschkiwitz. Rechts Jutta Lange und Frank von WillertMarcus Selle (li) und der Neuling Hossein Lak aus Luckenwalde, dahinter Paul Schlegel (li) und Frank Maschkiwitz. Rechts Jutta Lange und Frank von Willert

Und noch ein Mastersstarter-Neuling: Hossein Lak aus Luckenwalde, der uns ebenfalls im Internet gefunden hat.

Detlef Rösning aus Berlin startete zunächst bei den Beginners.

Erstmals am Start und gleich Beginnerssieger: Yuriy DemchenkoErstmals am Start und gleich Beginnerssieger: Yuriy Demchenko

Yuriy Demchenko, ebenfalls aus Berlin, musste zum Start (in der Beginnerskategorie) überredet, ja getragen, fast schon gezwungen werden – nicht zu seinem Nachteil.

Badri Tsuleiskiri aus Odessa in der Ukraine, der zum zweiten Mal an unserem Turnier teilgenommen hat.

Ruedi Altermatt aus Basel, dem unser Festival so gut gefallen hat, dass er so bald wie möglich wiedergekommen ist.

Heribert Lindner (li) aus Würzburg und Ufuk DoğanayHeribert Lindner (li) aus Würzburg und Ufuk Doğanay

Heribert Lindner aus Würzburg, deutscher Backgammonmeistreisender.

Euch allen ein herzliches Willkommen!

Thorsten Miesel (li) und Christian Setzpfandt. Einer von beiden ist Mel Sippels nächster GegnerThorsten Miesel (li) und Christian Setzpfandt. Einer von beiden ist Mel Sippels nächster Gegner

Und dann ging es mit der Vorrunde los! Nach gut fünf Stunden stand fest: Fünf Spielerinnerinnen und Spieler hatten eine weiße Weste, also vier Siege (alle Ergebnisse hier: https://berlin-backgammon.org/2018/12/23/runde-fuer-runde-verlauf-des-berliner-dezemberturniers-2018/): Mel Sippel, Dankwart Plattner, Matthäus Vigl, Marcus Selle und Paul Schlegel. Fünf weitere Spielerinnen und Spieler hatten drei Siege auf der Habenseite; von ihnen durften drei in die Hauptrunde: Badri Tsuleiskiri, Thomas Frübing und Ruedi Altermatt.

Jutta Lange und Paul SchlegelJutta Lange und Paul Schlegel

In der Hauptrunde musste Mel sich Badri geschlagen geben, Ruedi konnte Marcus besiegen, Thomas setzte sich gegen Matthäus durch und Dankwart schlug Paul. Badri und Thomas mussten im Halbfinale die Segel streichen. Sie spielten den dritten Platz nicht aus, sondern teilten ihn sich. Und so standen sich zu später Stunde (beide Finalisten waren auch im Speedgammon weit gekommen, Ruedi außerdem im Satellitenturnier, waren also pausenlos beschäftigt) Ruedi und Dankwart im Finale gegenüber. Dankwart war am Ende der Glücklichere und konnte das Match für sich entscheiden. Herzlichen Glückwunsch allen vieren!

Gute Laune am Brett: Marcus Selle und Sabine Brinkmann. Hossein Lak und Meisam Jamchidi beobachten das MatchGute Laune am Brett: Marcus Selle und Sabine Brinkmann. Hossein Lak und Meisam Jamchidi beobachten das Match

Im Halbfinale der Second Chance war keiner der aus der Hauptrunde Relegierten anzutreffen. Sabine Brinkmann unterlag Thorsten Miesel, der damit im Finale gegen Ralf Subrak, der sich gegen den Neuling Meisam Jamshidi durchgesetzt hatte, antreten musste. Ralf Sudbrak behielt die Oberhand und war damit Sieger der Second Chance (und seit Menschengedenken der erste Side-Pool-Gewinner, der sich den Side Pool in der Second Chance gesichert hat). Herzlichen Glückwunsch, Ralf und Thorsten, und Respekt für den starken Auftritt, Sabine (erneut) und Meisam!

Das Speedgammonturnier gewann Heribert Lindner im Finale gegen Dankwart Plattner. Glückwunsch! Und im Satellitenturnier setzte sich Ruedi Altermatt im Finale gegen Mel Sippel durch. Ruedi wird also noch ein Mal nach Berlin kommen! Glückwunsch!

Thorsten Miesel und Mel SippelThorsten Miesel und Mel Sippel

Den Ladie’s Prize sicherte sich Mel Sippel, den Rookie’s Prize Meisam Jamshidi. Beide Preise werden bei der nächsten Teilnahme überreicht. Bei den Beginners siegte der zunächst teilnahmeunwillige Berliner Yuriy Demchenko, der eigentlich nur seinen Freund Badri Tsuleiskiri begleiten und ansonsten nur zuschauen wollte. Manche Zeitgenossen muss man zum Sieg tragen, ja sogar schubsen!

In der Rangliste (https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-2018-19/) ist das Feld wieder enger zusammengerückt. Die beiden Teufelskerle Michael Horchler und Frank von Willert führen sie nach wie vor an, aber auf Rang 3 hat sich der Second-Chance-Sieger Ralf Subrak vorgeschoben. Knapp dahinter Dankwart, der sich mit dem ersten Durchmarsch der Saison von Rang 7 auf 4 verbessert hat, und Paul Schlegel. Ebenfalls große Sprünge nach vorn haben Marcus Selle (von 12 auf 8) und Mel Sippel (von 13 auf 9) gemacht. Mit dem dieses Mal glücklosen Igor K auf Platz 10 schließt sich der Kreis derer, die nach derzeitigem Stand für die Ausschüttung des Jahrespools beim Saisonendturnier qualifiziert sind. Aber bis dahin ist noch ein weiter Weg, fließt viel Wasser die Spree hinunter, kann sich noch viel ändern.

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon findet am 19. Januar 2019 statt, und zwar zur gewohnten Zeit und wie immer im „en passant“. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Dankwart Plattner
2. Ruedi Altermatt
3. Thomas Frübing / Badri Tsuleiskiri (geteilt)

Second Chance
1. Ralf Sudbrak
2. Thorsten Miesel

Lady’s Prize
Melanie Sippel

Rookie’s Prize
Meisam Jamshidi

Satellit
Ruedi Altermatt

Speedgammon
1. Heribert Lindner
2. Dankwart Plattner

Beginners
1. Yuriy Demchenko
2. Elyas Brinkmann

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Zwei Teufelskerle und kein Hallelujaengel

19. November 2018

Bericht vom Monatsturnier von Berlin Backgammon am 17. November 2018

Der November ist in Berlin meist trist und grau, obwohl in diesem Jahr ja alles anders ist. An einem Samstag im November scheint aber immer die Sonne, nämlich am Turniertag von Berlin Backgammon.

Marcus Selle (li) und Frank Petrikat. Dahinter Karl Heinz Baatz (li) und Frank MaschkiwitzMarcus Selle (li) und Frank Petrikat. Dahinter Karl Heinz Baatz (li) und Frank Maschkiwitz

29 Spielerinnen und Spieler haben teilgenommen und erlebten zwei Teufelskerle: Frank von Willert tat sich nach seinem tollen Finalsieg gegen Mochy beim Oktoberturnier zunächst schwer. Ein Freilos und Jutta Lange halfen ihm aber, wenigstens die Second Chance zu erreichen (alle Turnierergebnisse sind hier dokumentiert: https://berlin-backgammon.org/2018/11/18/runde-fuer-runde-verlauf-des-berliner-novemberturniers-2018/). Jetzt erst hatte er seine Saturiertheit überwunden und siegte ununterbrochen, bis er im Finale stand.

Frank von Willert (li) und Sokrates BukalisFrank von Willert (li) und Sokrates Bukalis

Seine Finalgegnerin Sabine Brinkmann als Hallelujaengel zu bezeichnen, wäre völlig verfehlt: Sie schlug in der Vorrunde ihre Söhne wie eine Rabenmutter und zog mit drei Siegen (mit denen sie sich den Lady’s Prize sicherte) in die Hauptrunde ein, wo sie aber im Viertelfinale Michael Horchler, von dem noch die Rede sein wird, unterlag.

Im Vordergrund: Tobias Bilz (li) und Elyas Brinkmann, dahinter Yonas und Sabine Brinkmann, im Hintergrund Günter Schmidt (li) und Jörg ZimmermannIm Vordergrund: Tobias Bilz (li) und Elyas Brinkmann, dahinter Yonas und Sabine Brinkmann, im Hintergrund Günter Schmidt (li) und Jörg Zimmermann

Jetzt ebenfalls in der Second Chance, schlug sie ihren Sohn Yonas (und fast auch Elyas, der sich aber lieber schon eine Runde früher von Carlo Petkovsek statt von seiner Mama schlagen ließ) wieder! In aller Öffentlichkeit! Und dann auch noch im Halbfinale den ausgebluteten Dankwart! Frank, der Teufelskerl Nr. 2, bot ihr im Finale dann aber Paroli und stand zum dritten Mal in den vier Turnieren dieser Saison auf dem Treppchen! Gratulation Euch beiden!

Christian Setzpfandt (li) und Jürgen Lange, dahinter Frank Petrikat (li) und Paul SchlegelChristian Setzpfandt (li) und Jürgen Lange, dahinter Frank Petrikat (li) und Paul Schlegel

Michael Horchler schaffte es mit drei Siegen in die Hauptrunde und setzte sich dort gegen Sabine und Ralf Sudbrak durch: Seine dritte Finalteilnahme in vier Saisonturnieren! Ihm gegenüber saß Igor Bakunowizki, der mit vier Vorrundensiegen in die Hauptrunde eingezogen war und dort Igor K und Paul Schlegel schlagen konnte.

Freundlicher Händedruck vor dem Finale: Igor Bakunowizki (li) und Michael HorchlerFreundlicher Händedruck vor dem Finale: Igor Bakunowizki (li) und Michael Horchler

Im Finalmatch führte er beständig, konnte sich aber nicht absetzen. Als er im 9-Punkte-Match 8-7 Crawford führte, bäumte Michael sich auf und gewann Gammon! Zweiter Turniersieg für den Teufelskerl Nr. 1 in dieser Saison. Gratulation Euch beiden!

Ralf Subrak (li) und Sokrates BukalisRalf Subrak (li) und Sokrates Bukalis

Den 3. Platz sicherte sich Paul Schlegel im Match gegen Ralf Sudbrak. Gratulation auch Euch beiden!

Paul Schlegel (li) und Andreas KohlschmidtPaul Schlegel (li) und Andreas Kohlschmidt

Das erstmals in dieser Saison ausgetragene Speedgammonturnier gewann Stefan Blancke im Finale gegen Yonas Brinkmann. Gratulation Euch beiden!

Carlo Petkovsek (li) und Rolf Schüler, dahinter Jürgen Lange (li) und Stefan BlanckeCarlo Petkovsek (li) und Rolf Schüler, dahinter Jürgen Lange (li) und Stefan Blancke

Im Satellitenturnier sicherte sich Mel Sippel den freien Startplatz für eines der nächsten Turniere im Finale gegen Matthäus Vigl. Gratulation!

Mel Sippel und Andreas KohlschmidtMel Sippel und Andreas Kohlschmidt

Sieger des Beginnersturniers ist Elyas Brinkmann. Gratulation!

Karl Heinz Baatz (li) und Igor Bakunowizki. Elyas Brinkmann und Carlo Petkovsek kiebitzenKarl Heinz Baatz (li) und Igor Bakunowizki. Elyas Brinkmann und Carlo Petkovsek kiebitzen

In der vierten Rangliste der Saison 2018/29 steht der zweimalige Turniersieger und einmalige Turnierfinalist Michael Horchler mit 351 Punkten an erster Stelle, gefolgt vom zweimaligen Second-Chance- und einmaligen Turniersieger Frank von Willert an zweiter (327 Punkte). Igor Bakunowizki und Ralf Sudbrak folgen mit 253 und 239 Punkten, Paul Schlegel hat 231 und Sabine Brinkmann 213 Punkte (https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-2018-19/).

Thomas Frübing (li) und Tobias Bilz, Matthäus Vigl kibitztThomas Frübing (li) und Tobias Bilz, Matthäus Vigl kibitzt

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon ist ein echtes Weihnachtsturnier, denn es findet am 22. Dezember statt, und zwar zur gewohnten Zeit und wie immer im „en passant“. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Thorsten Miesel (li) und Rolf Schüler, dahinter Michael Horchler (li) und Stefan BlanckeThorsten Miesel (li) und Rolf Schüler, dahinter Michael Horchler (li) und Stefan Blancke

Finalrunde
1. Michael Horchler
2. Igor Bakunowizki
3. Paul Schlegel
4. Ralf Sudbrak

Second Chance
1. Frank von Willert
2. Sabine Brinkmann

Lady’s Prize
Sabine Brinkmann

Rookie’s Prize
Rookieloses Turnier

Satellit
Melanie Sippel

Speedgammon
1. Stefan Blancke
2. Yonas Brinkmann

Beginners
1. Elyas Brinkmann
2. Karl-Heinz Baatz

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Ein Feuerwerk von Festival

1. November 2018

Bericht vom Berlin Backgammon Festival am 27. und 28. Oktober 2018

Hier gibt es vorab alle verwertbaren Fotos vom Berlin Backgammon Festival.
Der Wortbericht vom Festival muss noch ein paar Tage warten, er wird hier demnächst eingefügt. Und hoffentlich noch vor meiner Verrentung hoffe ich, auch die Bildunterschriften zu verfassen. (Jetzt [19.11.2018] ist es umgekehrt gekommen: Die Bildunterschriften sind verfasst, und mehr wäre jetzt witzlos.)

Das zweitägige Berlin Backgammon Festival bestand aus zwei Teilen: Am Samstag spielten wir ein normales Monatsturnier. Einzige Änderungen waren die leicht erhöhte Anmeldegebühr, mit der wir eine zweite Servicekraft finanziert haben, und ein zusätzlicher optionaler Side Pool. Und nicht ganz normal waren die 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Nach der Begrüßung der Teilnahmer, die zum ersten Mal dabei waren, und der Weitgereisten gab es eine kurze Einführung in die besonderen Turniermodalitäten bei Berlin Backgammon. Und dann ging es los!


Andreas Kohlschmidt (li), Tobias Bilz

Neuling aus Berlin und Rookie-Prize-Winner: Tobias Bilz

Neuling aus Berlin: Vassilis Stavrou (li), Sokrates Bukalis

Spaß beim Backgammon: Jörg Zimmermann (li), Marcus Selle, der es bei seiner zweiten Teilnahme an unseren Turnieren bis ins Halbfinale geschafft hat und erst an Mochy scheiterte

Thomas Frübing und Jutta Lange, dahinter Thomas Krüger (li) und Günter Schmidt

Ganz vorn der Haarschopf von Jutta Lange, dahinter Dieter Lehninger (li) und der Kieler Julian Lüchtenborg, im Hintergrund Martin Hoffmann aus Voerde (li) und Dierk Deuser aus Taunusstein

Frank Maschikiwitz (li) und Ruedi Altermatt aus Basel bei seiner ersten, aber nicht letzten Teilnahme in Berlin

Peter Dittmann aus Bremen

Thorsten Miesel (li) und Peter Dittmann aus Bremen im aus Anlass des Festival ausnahmsweise geöffneten kleinsten Spielsaal

Dierk Deuser aus Taunusstein

Der Beginnersstarter Julian Lüchtenborg aus Kiel

Martin Hoffmann aus Voerde. Im Hintergrund brütet Frank Maschkiwitz über einer Stellung

Dieter Lehninger

Stefan Tandetzke aus Lübeck (li) und Werner Frey aus Bad Urach

Stargast Mochy aus Tokio (li) und Jost Müller-Kreth aus Bremen. Mit ihm hatte Mochy die größten Schwierigkeiten in der Vorrunde, er konnte sich nur knapp durchsetzen

Vicky lehrt die Arrivierten das Fürchten I: Die Beginnersstarterin Vicky Prynda aus Berlin, erstmals beim Berliner Turnier, und Bernhard Ludwig Winkelhaus. Vicky hatte nach der Vorrunde drei Siege auf ihrem Konto

Mochy, Jost, Vicky, Bernhard Ludwig

Der Berliner Hunter Armistead (li) und Aleksandr Khandin, der uns – dieses mal aus San Francisco kommend – mal wieder besucht hat

Guido Weidner und Sabine Brinkmann, dahinter der Dortmunder Turnierleiter Mehrzad Jarrah-layegh (li) und Frank Petrikat. Frank war am Sonntag der erste glückliche Träger des begehrten Mochy-Caps mit der Aufschrift „I beat Mochy“

Mehrzad Jarrah-layegh

Hunter Armistead. Auch er trat am Sonntag gegen Mochy an, konnte aber kein Mochy-Cap erringen

Christian Setzpfand (li) und Igor Bakunowizki

Aleksandr Khandin brütet über einer Position, Ralf Sudbrak ist abgelenkt

Wer unsere Turniere öfter besucht, erkennt, dass Sven dieses Mal die Räume anders bestuhlt – und betischt – hat, damit alle Platz haben

Thomas Frübing und Josefin Bichler auf Heidelberg

Thorsten Miesel und Guido Weidner mit seiner typischen Backgammon-Ohrbekleidung

Blick in den oberen Spielsaal

Vicky lehrt die Arrivierten das Fürchten II: Die Beginnersstarterin Vicky Prynda aus Berlin und der Dortmunder Turnierleiter Mehrzad Jarrah-layegh. Er fürchtet sich wohl auch, konnte sie aber als einziger in der Vorrunde besiegen

Blick in den kleinen Spielsaal

Freut sich auch hier: Jörg Zimmermann

Vassilis Stavrou

Jost Müller-Kreth (li) und Hunter Armistead. Dahinter notiert Mochy den Namen seines Gegners. Ob er Gudie oder Dieter Lehninger hingeschrieben hat? Gudie muss nichts notieren, er weiß, gegen wen er spielt

Nach dem Aufschreiben des Namens: Ein freundlicher Händedruck vor dem Match. Dahinter spielen Sabine – auch sie mit ihrer Backgammon-Ohrbedeckung – und Bernhard Ludwig Winkelhaus

Auch Sabine lacht gern – hier freut sie sich über ihre Führung

Faruk Kocaer (vorn) und Ralf Sudbrak

Faruk, konzentriert

Hier sitzen nur zukünftige Mochy-Cap-Träger am Spieltisch: Der Düsseldorfer Turnierleiter Peter Berg (li) und Frank Petrikat

Martin Barkwill aus Newcastle nahm nach zwei Jahren Abstinenz mal wieder an einem Berliner Turnier teil

Werner Frey aus Bad Urach

Peter Berg (vorn) und Frank Petrikat

Peter Berg
Samstag Nachmittag: Jutta Lange ist eine der vier SpielerInnen, die in der Vorrunde gegen Mochy spielen dürfen. Unser Willkommensgeschenk, den Hoody mit dem Logo von Berlin Backgammon, designed von Asha Hanka, wird Mochy erst nach Ende der Vorrunde erhalten. Im kalten Berlin war er ihm sehr nützlich.Samstag Nachmittag: Jutta Lange ist eine der vier SpielerInnen, die in der Vorrunde gegen Mochy spielen dürfen. Unser Willkommensgeschenk, den Hoody mit dem Logo von Berlin Backgammon, designed von Asha Hanka, wird Mochy erst nach Ende der Vorrunde erhalten. Im kalten Berlin war er ihm sehr nützlich.

Der untere Spielsaal in erweiterter Bestuhlung und Betischung

Die andere Seite des unteren Spielsaals in konventioneller Bestuhlung und Betischung. Vorn Faruk Kocaer und Vassilis Stavrou, dahinter Mochy und Jutta Lange. Ehemann Jürgen drückt seiner Frau einen Daumen. Rechts Marcos Torino aus Argentinien, der sich zeitweilig in Berlin aufhält

Gemütlich in der Spielpause: Vicky Prynda und Julian Lüchtenborg

Die Vorrunde ist vorbei, jetzt wird’s so richtig ernst: Michael Horchler im Viertelfinale gegen Mochy, der sein Berlin-Backgammon-Hoody trägt. Jörg Zimmermann und Matthäus Vigl beobachten das Spiel. Im Hintergrund sind Jost Müller-Kreth und Josefin Bichler zu erkennen

wie oben

wie oben, jedoch aus anderer Perspektive

Da hatten sich zwei gefunden, die passten nicht zusammen: Thorsten Miesel (li) führt gegen Vicky und hofft schon auf ein gedoppeltes Gammon im 5-Punkte Match, als ihn die Nachricht erreicht, dass er im Spielplan um eine Zeile verrutscht ist. Jetzt schaut er konsterniert drein

Halbfinale: Mochy und Marcus Selle, Kiebitze en masse

Hier hat der Turnierfotograf herangezoomt: Nochmal dasselbe.

Noch näher herangezoomt: Nochmal dasselbe.

Mochy kann seine Matches aus dem Kopf nachspielen. Hier diskutiert er mit Marcus einige Positionen des Matches…

… und gibt Marcus Tipps

Beim nächsten Tipp gibt es einen Kopfstoß!

Ein Hoody für Mochy: Asha Hanka hat es entworfen. Es steht ihm ausgezeichnet, findet der Turnierfotograf, und hat die beiden deshalb mehr als ein Mal fotografiert




In der Zwischenzeit hat Vicky den Gegner gefunden, den das Fatum für sie vorgesehen hatte. Das Fatum hatte außerdem auch entschieden, dass Vicky in diesem Match ihrem Namen untreu werden würde, aber das wussten die beiden zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht

In dieser Aufnahme wird nicht deutich, wie sehr Dieter auf das Fatum eingeredet hat. Lieber zermürben als gar nicht überzeugen, dachte er sich wohl. Jost und Julian diskutieren derweil anderes

Ruedi Altermatt (li) und Peter Dittmann in der Second Chance

Und nochmal, aus anderer Perspektive. Jetzt erkenn wir auch den Kiebitz Jost Müller-Kreth

Lachend ins Finale: Mochy und Frank von Willert. Das Match zwischen Frank und Mochy ist auf Youtube zu sehen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLz1Es814MpehdAbmmdr65q2d80l5CGdTb&fbclid=IwAR1SBbSIrOwP79a28hht9V8UeKdWwPSlkFcvLtjl-1X0PUQWlU4usIY0BCk!


Sieht mir nicht nach Backgammon aus

Siegerehrung: Werner Frey aus Bad Urach ist Dritter geworden

Siegerehrung: Mochy aus Tokio ist Zweiter geworden


Siegerehrung: Turniersieger Frank von Willert


Siegerehrung: Zwei Sieger: Sieger und zweiter Sieger

Sonntag

Frank Petrikat ist Mochys erster Herausforderer




Mochy spielt zwei Gegner parallel. Am zweiten Tisch sitzt Rolf Schüler



An Tisch 1 sitzt jetzt Hunter Armistead

An Tisch 1 sitzt jetzt Ralf Sudbrak, an Tisch 2 Peter Berg

Stolzer Träger des Mochy-Caps: Frank Petrikat



An Tisch 1 sitzt jetzt Jost Müller-Kreth

Stolzer Träger des Mochy-Caps: Peter Berg

An Tisch 1 sitzen jetzt Ralf Sudbrak und Rolf Schüler, an Tisch 2 Jerzy Behnke





Mochy’s Quiz. Mochy stellt acht schwer zu lösende Backgammon-Aufgaben, die Teilnehmer finden die (hoffentlich richtige!) Antwort










Sechs Richige in Mochy’s Quiz und damit Sieger: Peter Berg. Die Mütze hat er sich schon vorher verdient

Nach dem Quiz gehen die Matches weiter: An Tisch 1 sitzen nach wie Rolf und Ralf, an Tisch zwei haben sich Sabine Brinkmann und Ruedi Altermatt niedergelassen











Rolf Schüler (li) und Ralf Sudbrak haben nach 1-6-Rückstand (auf 7 Punkte) das Ruder noch herumgerissen und tragen stolz und glücklich ihre Mochy-Caps.



Und auch diese beiden haben es geschafft, einen hohen Rückstand aufzuholen: Sabine Brinkmann und Ruedi Altermatt

Weil wir alle hungrig und müde waren, wurde das Exhibition Match zwischen Dankwart Plattner und Mochy am Festivalsonntag nicht mehr ausgetragen. Stattdessen haben wir den Festivalabschluss in einem Restaurant gefeiert. Nach dem Essen war auch die Müdigkeit verflogen, und eine schöne Cocktailbar in Schöneberg hat in dieser Nacht ihren Umsatz deutlich erhöht.

Das Exhibition Match wurde am 10.11. online nachgeholt. Mochy hat es live kommentiert, nachher haben wir über einige Positionen diskutiert. Ich habe es glücklich im DMP gewinnen können. Wer es ansehen und vor allem Mochys Kommentar hören will, kann das hier tun: https://www.twitch.tv/videos/334044310.

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon findet am 17. November um 13:00 Uhr im en passant, Schönhauser Allee 58 (U2 Eberswalder Str.), 10437 Berlin, Tel. 0177–7383899, statt. Am selben Tag startet auch die Berliner Speedgammon-Meisterschaft, und auch das Satellitenturnier wird wieder angeboten. Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Frank von Willert
2. Masayuki Mochizuki
Das Match zwischen Frank und Mochy ist auf Youtube zu sehen:

3. Werner Frey
4. Marcus Selle

Second Chance
1. Igor Kaplanski
2. Dankwart Plattner

Lady’s Prize
Sabine Brinkmann

Rookie’s Prize
Tobias Bilz

Beginners
1. Vicky Prynda
2. Julian Lüchtenborg

Sonntagsmatches: Beat Mochy in Berlin (if you can)
Frank Petrikat*
Rolf Schüler
Peter Berg*
Jost Müller-Kreth
Jerzy Behnke
Ralf Sudbrak
Hunter Armistead
Ralf Sudbrak + Rolf Schüler*
Sabine Brinkmann + Ruedi Altermatt*

* Sieger

Mochy’s Quiz
1. Peter Berg (6 Richtige von 8)

Turnier der Jackpotsieger

Sieger Verlierer
Igor Kaplanski Ralf Sudbrak 7P
Dankwart Plattner Paul Schlegel 7P
Dankwart Plattner Igor Kaplanski 7P

Mochy’s Exhibition Match
1. Dankwart Plattner
Das Exhibition-Match mit Mochys Live-Kommentar ist hier zu sehen: https://www.twitch.tv/videos/334044310.

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Das Turnier der DMPs

16. September 2018

Bericht vom Septemberturnier von Berlin Backgammon am 15. September 2018

Am zweiten Saisonturnier, gleichzeitig dem letzten Turnier vor dem Berlin Backgammon Festival im Oktober, nahmen 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil.

Dieses Mal verzichtete Bill Gates darauf, uns mit seinen Windows-Updates Streiche zu spielen und das Konkurrenzprodukt Open Office zu sabotieren, so dass die Anmeldung (trotz eines Versuchs, sie zur Diskussionsveranstaltung umzufunktionieren, alles in allem) unkompliziert verlief und das Turnier pünktlich mit der Ansprache des Turnierleiters beginnen konnte.

Jutta Lange, Marcus SelleJutta Lange, Marcus Selle

Da ging es vor allem um das Berlin Backgammon Festival im Oktober. Ich bitte alle Spielerinnen und Spieler, auch die regulären Berliner Spieler, sich vorab per E-Mail oder auf andere geeignete Weise (z. B. per WhatsApp, Facebook-Message, aber nicht mündlich) anzumelden. Das hilft bei der Planung, der Aufstellung der Tische und Spielplätze, die VOR dem Turnier erfolgen muss und sich an der erwarteten Teilnehmerzahl orientiert. Außerdem bitte ich alle, frühzeitig zu erscheinen (die Anmeldung beginnt bereits um 12:00 Uhr), so dass wir die Anmeldung um 13:00 abschließen können. Wir brauchen für diejenigen, die zum ersten Mal teilnehmen, Tutoren, damit die Neulinge wissen, welche Wettbewerbe angeboten werden, den Ablauf des Turniers kennen und wissen, wie sie ihren nächsten Gegner finden können. Ich erwarte, dass alle regulars dafür zur Verfügung stehen! Bitte bringt alle Boards und Uhren, die ihr habt, am besten zwei oder drei, zum Turnier mit, denn die wenigsten Auswärtigen werden ihr Board mitbringen.

Sabine Brinkmann, Thomas FrübingSabine Brinkmann, Thomas Frübing

Am Festivalsamstag werden ich nochmals Mochy-Jackpots anbieten, und wer eine Chance haben will, ein wertvolles Gammoner-Board zu gewinnen und danach im Schaumatch gegen Mochy anzutreten, ist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Bei Bedarf bin ich auch bereit, am Donnerstag und Freitag vor dem Turnier Mochy-Jackpots anzubieten. Wer daran Interesse hat, möge sich bitte bei mir melden.

Vor Turnierbeginn konnten wir auch zwei Neulinge begrüßen:

Marcus SelleMarcus Selle

Marcus Selle aus Berlin hat bisher überwiegend im Freundeskreis gespielt, ist aber ein Spieler, der sich den Direkteinstieg in die Mastersklasse zutraute – zu Recht, wie wir sehen werden.

Kenn PfefferkornKenn Pfefferkorn

Kenn Pfefferkorn, ebenfalls aus Berlin, startete in der Beginnersklasse.

Willkommen, Marcus und Kenn!

Und dann wurden die Auslosungen der ersten Runde bekanntgegeben, und die Matches konnte beginnen.

Am Ende der Vorrunde hätte ich am liebsten einen Preis für den Pechvogel des Turniers vergeben: An Jürgen Lange, der alle seine Matches im DMP verlor!

Familienduell, im DMP entschieden: Jürgen und Jutta LangeFamilienduell, im DMP entschieden: Jürgen und Jutta Lange

Auch Jutta, seine Frau, tat es im fast gleich: Nachdem sie ebenfalls einige ihrer Spiele im DMP verloren hatte (und auch eines gegen ihren Mann auf diese Weise gewonnen hatte), hatte sie im letzten Match der Vorrunde die Chance, gegen Günter Schmidt in die Hauptrunde einzuziehen. Aber sie verlor im DMP und musste sich mit der Teilnahme an der Second Chance begnügen!

Auf der anderen Seite des Spektrums der Möglichkeiten stand Ralf Sudbrak, der in allen seinen Matches weit zurücklag, dann aber aufholen und im DMP gewinnen konnte! So hatte er am Ende der Vorrunde vier Siege, ebensoviele wie Frank von Willert. Aus den beiden konnte in diesem Turnier noch was werden, und so war es dann auch, aber davon gleich.

Pechvogel Mel, Detlev AppelPechvogel Mel, Detlev Appel

Es ist eine Regel bei Berlin Backgammon, dass im Vormonat erfolgreiche Spieler kaum Siege zustandebringen, und dieses Mal gehorchte die Augustsiegerin Mel dieser Regel. Sie gehörte zu den vier Spielern, die im September keinen Sieg erringen konnten! Hütet Euch vor dem Turniersieg, Leute! Wer hingegen im Vormonat Zweiter war …, doch davon weiter unten im Text.

Frank Petrikat (li), Detlev AppelFrank Petrikat (li), Detlev Appel

Wo es viele Spieler mit vielen Niederlagen gibt, gibt es viele mit vielen Siegen – elf Spieler hatten drei Siege und mehr. Ein Stechen war nicht nötig, denn Michael Horchler auf Platz 8 und Frank Petrikat auf Platz 9 trennte ein Buchholzpunkt, damit rutschte Michael gerade noch in die Hauptrunde und Frank musste sich mit der Second Chance begnügen.

Alle Ergebnisse stehen wie immer in der Turnierübersicht, in der alle Matches, Ergebnisse etc. dokumentiert sind: https://berlin-backgammon.org/2018/09/16/runde-fur-runde-verlauf-des-berliner-septemberturniers-2018/.

Für den Einzug in die Hauptrunde war kein Stechen nötig, und Michael siegte in der Hauptrunde munter weiter: Zuerst schickte er Rolf Schüler in die Second Chance, danach Guido Weidner ins Spiel um den dritten Platz. Nach dem Augustturnier schon wieder eine Finalteilnahme! Aber gegen wen? Er musste eine Weile warten, denn Ralf Sudbrak siegte in gewohnter Weise nach hohem Rückstand im DMP: Erst gegen Günter Schmidt, danach gegen Thomas Frübing.

Finale, im DMP entschieden: Ralf Sudbrak (li), Michael HorchlerFinale, im DMP entschieden: Ralf Sudbrak (li), Michael Horchler

Im Finale machte Ralf es dann andersherum: Er führte im 9-Punkte-Match bald 8-2 und war auf dem besten Weg, das Turnier zu gewinnen, als Michael begann, seine Kämpferqualitäten unter Beweis zu stellen. Er holte Punkt um Punkt auf und klaute Ralf (der den Side Pool schon sicher hatte) schließlich die Lizenz zum Sieg im DMP: Am Ende hieß es 9-8 für Michael. Das war sein Septembersieg nach dem zweiten Platz im August. Glückwunsch Euch beiden! Und auch Glückwunsch an Guido und Thomas Frübing, die im Spiel um den dritten Platz gegeneinander antraten. Guido siegte im 5-Punkte-Match nach gedoppeltem Gammon im ersten Spiel unangefochten.

Match um Platz 3: Guido Weidner (li), Thomas FrübingMatch um Platz 3: Guido Weidner (li), Thomas Frübing

In der Second Chance siegte Günter Schmidt nach seiner Relegation aus der Hauptrunde gegen Paul Schlegel und Igor Bakunowizki, und Frank von Willert, ebenfalls aus der Hauptrunde relegiert, tat es im gleich und bezwang nacheinander Frank Petrikat und Rolf Schüler. Im Finale ging Günter dann die Luft aus, und Frank setzte seinen Siegszug fort: Sieg für Frank von Willert! Glückwunsch, Frank und Günter!

Finale der Second Chance: Frank von Willert, Günter SchmidtFinale der Second Chance: Frank von Willert, Günter Schmidt

Den Rookie’s Prize gewann Marcus Selle, der von allen Spielern ohne Turniererfahrung am weitesten gekommen ist und es bis ins erste Achtelfinale der Second Chance geschafft hat. Glückwunsch!

Auf das Satellitenturnier und das Speedgammon verzichten wir bis zum Berlin Backgammon Festival am 27. und 28. Oktober zugunsten von „Mochy-Jackpots“ (https://berlin-backgammon.org/2018/06/04/berlin-backgammon-festival/). Spieler, die einen Mochy-Jackpot gewinnen, müssen sich danach noch gegen die anderen Mochy-Jackpot-Sieger durchsetzen. Als Preis erhält der siegreiche Spieler ein wertvolles Original-Gammoner-Board! Zudem darf er oder sie am 28. 10. in einem Schaukampf gegen Mochy antreten, bei dem es ein Preisgeld zu gewinnen gibt. Sieger des Mochy-Jackpots wurde Igor Kaplanski im Finale gegen Carlo Petkovsek. Glückwunsch!

Bis zum 28.10. werden noch mehrer Mochy-Jackpots angeboten, wo und wann, steht am Anfang dieses Berichts. Die zweite Teilnahme kostet übrigens nur 40, die dritte nur noch 30 EUR!

Wird es beim Berlin Backgammon Festival auch so aussehen? Mochy, Gegner, KiebitzeWird es beim Berlin Backgammon Festival auch so aussehen? Mochy, Gegner, Kiebitze

In der zweiten Rangliste der neuen Saison gibt es viele Gutschriftpunkte, die aber jetzt noch keine Bedeutung haben. Der Turniersieger Michael liegt nach seinen beiden Finalteilnahmen mit 182 Punkten an erster Stelle, der Second-Chance-Sieger Frank an zweiter (148 Punkte). Igor Bakunowizki und Ralf Sudbrak folgen gleichauf mit 134 Punkten, Frank Petrikat und Carlo Petkovsek haben 116 respektive 113 Punkte, und Augustsiegerin Mel ist nach dem unglücklich verlaufenen September mit 106 Punkten auf Platz 7 zurückgefallen (https://berlin-backgammon.org/berliner-meisterschaft-2018-19/).

Das nächste Monatsturnier von Berlin Backgammon findet am 27. Oktober im Rahmen des zweitägigen Berlin Backgammon Festivals statt, zu dem sich schon zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland angemeldet haben. Am 27. 10. findet wie gewohnt unser Monatsturnier statt, am 28.10. ist „Mochy-Tag“. Dann wird Mochy einen Schaukampf gegen den Sieger der Jackpot-Sieger austragen, sein überall auf der Welt beliebtes und lehrreiches Mochy-Quiz veranstalten und die Positionen hinterher diskutieren und schließlich Matches gegen Beginners und Masters zu Berliner Konditionen anbieten.

Mochy’s Quiz

Alle Termine stehen im Berliner Backgammon Kalender (https://berlin-backgammon.org/berliner-spieltermine/). Bis dann!

Viele Grüße
Dankwart

Finalrunde
1. Michael Horchler
2. Ralf Sudbrak
3. Guido Weidner
4. Thomas Frübing

Second Chance
1. Frank von Willert
2. Günter Schmidt

Lady’s Prize
Sabine Brinkmann

Rookie’s Prize
Marcus Selle

Mochy-Jackpot
1. Igor Kaplanski

Beginners
1. Detlev Appel
2. Kenn Pfefferkorn